Jenseits von Richtig und Falsch
00:00:01: Hallo und herzlich Willkommen zum Jenseits von Richtig & Falsch Podcast.
00:00:07: Mein Name ist Sven Liefeuth, ich bin euer Host und Gründer von Familienarchitekt und Kolleginnen Praxis für Paar- und Familientherapie.
00:00:16: Hier spreche ich gemeinsam mit verschiedenen Kollegen aus unserem Beratungsteam über Liebe, Partnerschaft, Familienleben Beziehungen und Co.
00:00:25: Schön dass ihr dabei seid!
00:00:27: Und jetzt geht's los.
00:00:31: Herzlich willkommen bei Jedenseits von Richtig und Falsch!
00:00:35: Wir sitzen hier wieder zusammen, lieber Sven.
00:00:37: Du und ich?
00:00:38: Ich bin Christine.
00:00:39: Hallo!
00:00:40: Hallo Christine!
00:00:41: Alles Wenn!
00:00:42: Ich freue mich jetzt zu sein... wir sprechen heute über ein ganz aktuelles Thema was sehr viel in den Medien rumgeistert vor allen Dingen auf Social Media und zwar geht es um den Fall von Lindsay Clancy.
00:00:59: Ganz kurz dazu, das ist eine Mutter die hat ihre drei Kinder getötet und auch versucht sich selbst zu töten.
00:01:10: Und wie sie sich gezeigt hat, hat sehr viel mit ihren Umständen zu tun gehabt.
00:01:16: Eine sehr schöpfte Frau, die ganz viel auch um Hilfe gebeten hat aber die nicht bekommen hat.
00:01:25: Du bist ein bisschen mehr in dem Fall.
00:01:27: Magst du mal erzählen, warum das so hohe Wellen geschlagen hat?
00:01:30: Na ja, du hast es eigentlich schon ganz gut zusammengefasst.
00:01:33: Ich glaube was so hoher Wellen schlägt ist dass sich so viele Frauen hinter Lindsay Clancy stellen und sagen wir kennen dieses Gefühl diese Verschöpfung dieser Verzweiflung auch Gedanken jemandem zu Schaden sein Kindern zu schaden diese Ungerechtigkeit, der Belastungsverteilung, Mental-Load und so weiter und sofort.
00:01:55: Und deswegen schlägt es einfach auch auf Social Media und online große Wellen weil's nicht wie erst mal im ersten Moment gedacht klar ist da hat eine Frau drei Kinder getötet und natürlich muss die verurteilt werden und stark bestraft werden sondern dass sich auch viele Menschen hinter ihr versammeln und ihre Unterstützung auch zusprechen.
00:02:16: das ist
00:02:16: schon sehr ungewöhnlich
00:02:18: Genau, also das ist wirklich sehr ungewöhnlich.
00:02:21: Normalerweise wird dann sehr hart geurteilt gerade als Mutter.
00:02:28: das Bild von der Mutter wie kam er nur was für ein Monster und dass da hier auf einmal so stimmen hoch kommen.
00:02:35: ich kenn diese Verzweiflung.
00:02:38: Ich glaube nicht dass sich das machen würde aber ich kenne einfach die Gefühle die dahin führen können.
00:02:44: Das macht so besonders.
00:02:47: Ich möchte heute nicht darüber sprechen, wie man quasi juristisch oder moralisch mit solchen Fällen umgeht.
00:02:55: Vielleicht wäre das ein Thema für einen anderen Podcast oder so.
00:02:59: Also da streiten ja mehrere Gefühle in einem.
00:03:02: okay dass geht einfach nicht jemanden töten und gleichzeitig ist so viel Verständnis da und habe ich auch mitbekommen.
00:03:09: in der Debatte spielt es immer wieder eine Rolle dass dann gesagt wird, ja immer wird es auf die Züge geschoben.
00:03:15: Aber das sind Mörder und dann gibt's da halt einfach sehr starke Emotionen im Ganzen und Schrei nach Gerechtigkeit.
00:03:23: Und das finde ich nicht so einfach.
00:03:26: und ich überlege aber ob wir uns quasi mal mit dem Gedanken auseinandersetzen und mal darüber sprechen in einer anderen Folge.
00:03:34: was sich heute mit ihr machen möchte ist darüber sprechen Ja, was mache ich denn eigentlich als?
00:03:41: Mutter, in den meisten Fällen sind es ja Mütter.
00:03:44: Wenn ich total erschöpft bin und ich frage um Hilfe und ich krieg aber keine.
00:03:50: Gibt's irgendwie Möglichkeiten das sichtbar zu machen?
00:03:52: Gibt es irgendwas was ich tun kann?
00:03:55: Was braucht es damit nicht so weit kommt?
00:03:58: Und die Verantwortung ist da nur zu einem geringen Teil bei den Müttern selbst.
00:04:04: Wir haben schon ein bisschen vorher drüber gesprochen Da sind wir glaube ich einig dass das halt sehr viel diese gesellschaftlichen Strukturen sind und Sozialisation.
00:04:14: Wir wollen trotzdem mal gucken, was kann man machen?
00:04:16: Aber die Folge soll vor allen Dingen aus meiner Sicht auch eine Folge für die Partner der Mütter sein oder die Väter der gemeinsamen Kinder.
00:04:27: Ja, finde ich gut!
00:04:28: Wie starten wir jetzt rein?
00:04:30: Na vielleicht vorab weil sicherlich nicht nur Väter zuhören.
00:04:36: Ich sage es jetzt mal ganz allgemein, weiblich sozialisierte Menschen dazu neigen Verantwortung bei sich zu suchen.
00:04:42: Finde ich total wichtig nochmal zu sagen das bezogen auch auf den Fall und bezogen auf vielen erschöpften Müttern dass das Problem strukturelles ist.
00:04:53: Und alles, worüber wir heute sprechen heißt soll nicht dazu dienen, dass die Mütter noch mehr tun in der möglicherweise Erschöpfung, in der sie jetzt schon sind sondern die Hauptverantwortung liegt im System und das können wir aber ja bei unserem Gespräch hier nicht auf Knopfdruck ändern was total schön wäre.
00:05:10: Dass es eher heute vielleicht auch darum gehen könnte wie schaffe ich's denn ein bisschen weniger zu machen?
00:05:19: Und vielleicht auch zur Alzergänzung, was du vorher gesagt hast ist das Lindsey Clancy.
00:05:26: Der ging es ja richtig schlecht und die hat wiederholt nach Hilfe gesucht.
00:05:32: Nicht allen Menschen geht so schlecht.
00:05:36: Trotzdem kann man erschöpft und verzweifelt sein ohne dass man Mental Health Issues hat oder Ähnliches.
00:05:41: Dass ich glaube, dass es für viele Frauen schwierig ist überhaupt erst um Hilfe zu bitten und die eigene Situation so akut oder so schwer einzuschätzen, dass dieser Schritt um Hilfe zu bitten überhaupt kommt.
00:05:57: Das ist jetzt nicht bezogen auf den Fall sondern da kann ich jetzt an mich denken oder an viele Frauen, die ich erlebt habe oder auch kenne das es einfach eine große Hürde ist Dinge nicht alleine zu schaffen insbesondere die sich um Kindererziehung zu Hause Sachen hinkriegen, Beziehung drehen.
00:06:16: Also alles was so eine Beziehungsthemen sind.
00:06:19: Ja und dazu gehört ja auch überhaupt erst mal mitzubekommen dass es zu viel ist und zu wissen und zu verstehen das es nicht die alleinige Aufgabe ist das zu lösen.
00:06:35: genau und das ist nicht das wie die meisten Frauen sozialisiert werden Und ich glaube, wir müssen das immer wieder einstreuen.
00:06:45: Dass Frauen dann nicht dran schuld sind und dass es sehr, sehr schwer ist daraus zu kommen und dass Es eben nicht so einfach ist zu sagen Ich mache das jetzt nicht mach du
00:06:57: oder
00:06:58: so Das ist wirklich schwer.
00:07:00: das Problem was nämlich auch noch dazu kommt Ist?
00:07:03: Dass Frauen sehr gut darin sind zu funktionieren und dass das so unsichtbar bleibt wie das an ihnen zährt und demgegenüber, dass Männer so blind sind das zu sehen.
00:07:16: Und nicht aus bösen Willen oder so sondern aus ihrer Sozialisation heraus.
00:07:21: sie können so schwer fühlen diesen Druck wenn das quasi der Anspruch ist eine perfekte Mutter zu sein.
00:07:29: und perfekt sein bedeutet alles hinzukriegen fürsorglich zu sein aber auch kein Hausmütterchen Sachen, die ich jetzt nicht noch mal aufziehen will und wir haben uns vorher überlegt das war.
00:07:45: Uns trauen so ein bisschen aus unserer eigenen Geschichte zu erzählen.
00:07:49: vielleicht ganz kurz also als ich vater geworden bin ist mir das passiert.
00:07:56: Das war nicht geplant Und ich war da null darauf vorbereitet und hab mich da dementsprechend auch nicht damit auseinander gesetzt.
00:08:08: dann das irgendwie ... angenommen, dass ich Vater bin.
00:08:13: Aber es gab keine Auseinandersetzung und deswegen habe ich sehr meine gesellschaftlichen Prägungen da einfach gelebt.
00:08:22: Da überlege ich jetzt, ob ich mich traue, das zu erzählen weil ich mich da ein bisschen für schäme.
00:08:28: Du bist ja noch ein zweites Mal schwanger geworden auch ungeplant trotz Pille hoch wieder wie beim ersten mal.
00:08:37: Ich hatte so bei unserem ersten Kind, hatte ich quasi mich gar nicht getraut überhaupt irgendwelche Gedanken dazu zu äußern.
00:08:44: Beim zweiten kind habe ich dann gedacht nee das kann ich nicht einfach so akzeptieren und wir hatten echt echt hartes Jahr mit unserem ersten kind schreikind alles mögliche was noch dazugehört wurde gerade so ein stückchen besser.
00:09:01: und dann sagst du bist wieder schwanger und ich hätte mir gewünscht dass du sagst Du bekommst es nicht Und du warst da ganz klar, ich will.
00:09:08: Ich will aber.
00:09:10: Nachhinein kann ich schon mal sagen Gott sei Dank und so.
00:09:14: Ich weiß gar nicht ob ich so klar war dass ich will sondern ich war ganz klar das es keine Option ist Arzt zu treiben.
00:09:20: Also ich habe mir gar nicht die Frage gestellt ob ich will oder nicht.
00:09:23: Ja.
00:09:24: Und da war auch kein Gespräch drüber möglich... ...und ich weiß was ich richtig sauer war.. ..und dass ich gedacht hab die Lösung ist Na wenn du das wisst, dann bist du auch verantwortlich dafür zum Hauptteil.
00:09:39: Und das ist der Part für dich mich wirklich sehr schäme im Nachhinein und es ist jetzt nicht dass ich nichts gemacht hätte oder so.
00:09:48: Ich habe mich da schon mit beteiligt aber ich hab mich nicht so verantwortliche gefühlt.
00:09:54: Oder das war immer dann für mich... Auch wenn's schwierig war sozusagen dieser Gedanke naja Du wolltest es ja auch.
00:10:03: Jetzt muss ich mich erst mal kurz sammeln, falls es so wirklich schwer für mich ist das so klar auszusprechen.
00:10:10: Vor allen Dingen wo es dann auch hingeführt hat.
00:10:12: Das kannst du ja vielleicht sagen.
00:10:14: Also wo es denn hingeführte und ich bin mir gar nicht sicher hättest du dich gerne beteiligen wollen ob es so anders gekommen wäre weil ich ja da auch eine eigene Prägung habe, nämlich schön klassisch.
00:10:29: Also so wie du auf deine klassische Männliche sozialisierte Prägungen reagiert hast beziehungsweise die so irgendwie unreflektiert gelebt hast hab ich das ja mit meiner wavisozialisierten prägung auch gemacht.
00:10:39: und insbesondere die frauen in meiner familie sind ganz ganz besonders gut Dinge alleine zu machen ohne Hilfe.
00:10:46: und das heißt Für mich hat das bedeutet, ich habe mich um zwei Kleinkinder gleichzeitig gekümmert.
00:10:51: Die beide noch in Windeln waren und beide noch mit Schnuller usw.
00:10:55: Und mit einem sehr hohen Anspruch an mich als Mutter oder meine Mutterrolle.
00:11:00: Das heißt was ich bis zu dem Zeitpunkt wusste, wie man so Kinder gut behandeln sollte und was so wichtig ist für die Entwicklung
00:11:08: usw.,
00:11:08: das hab' ich versucht umzusetzen.
00:11:10: also ich hab einfach, wie du es auch am Anfang gesagt hast, ich hab' einfach krass funktioniert und mich total erschöpft.
00:11:19: Also ich bin glaube ich permanent über meine eigenen Grenzen gegangen, so es gab gar keine Erlaubnis glaub' ich... Und ich war ja auch noch so jung!
00:11:26: Ich war was vierundzwanzig, ich wusste noch gar nicht so richtig was meine Grenzen sind.
00:11:29: damit hatte ich überhaupt doch gar kein Erfahrung und ich bin aber auf jeden Fall ständig darüber hinausgegangen ohne mir dessen richtig bewusst zu sein und ich hab wahnsinnig viel abgenommen durch das viele Stillen weil Arne ja irgendwie alle eineinhalb Stunden Tag und Nacht gestillt werden wollte Bedürfnis orientiert stillen wollte.
00:11:49: Naja und dann kam halt eine Zeit, ich hatte ständig ne Brustentzündung oder so Milchstau und ich bin nachts ohnmächtig geworden oder habe mich übergeben und mir ist auch regelmäßig nachts schwindelig geworden und irgendwann muss sich auch mal ins Krankenhaus glaube ich.
00:12:04: Ja und ich möchte dazu sagen Ich wusste von einem nicht nichts Du hast es mir nicht gesagt bis zu dem Moment wo du auf den Weg ins Bad zusammengebrochen bist.
00:12:16: Erst da habe ich gesehen, wie es dir geht.
00:12:19: Woher habe ich's nicht gesehen?
00:12:20: Und ich hab gedacht... Ich trage meinen Teil schon bei und wir hatten auch uns das aufgeteilt.
00:12:25: Ich habe bei unserem älteren Kind geschlafen und du hattest halt in den Jüngeren gestillt und ich dachte, dass klappt so!
00:12:33: Ja, ich hab sicherlich gemeckert.
00:12:36: Ich hab sicher über dich oder über Dinge gemäckert die du tust, hab' ich nicht gemacht.
00:12:41: Nee Das ist ja dieses... Du warst ja auch drin gefangen in diesen, selbst in diesem.
00:12:47: Okay ich wollte das.
00:12:48: Also bis dahin kann ich mich nicht daran erinnern dass das großartig eine Rolle gespielt hat.
00:12:53: aber hundert Prozent sicher bin ich mir auch nicht wenn du es jetzt anders sagst.
00:12:58: Aber für mich, das stimmt Es war schon klar irgendwie Ahne zu stillen nachts für ihn da zu sein meine weinen den Kinder zu trösten.
00:13:05: Auch du hast ja tagsüber gearbeitet ne?
00:13:06: Du hattest ja auch eine vierzig Stunden Stelle plus Hin und Rückfahrt.
00:13:09: Da warst du einfach auch den ganzen Tag weg.
00:13:11: Das war schon ganz klar, dass das meine Verantwortung ist und es gar keine Frage ist.
00:13:15: Ich musste das schaffen!
00:13:16: Da habe ich mich gar nicht gefragt wie's mir geht... ...und bis zur Schöpfung.
00:13:20: Ja, bis zum Zusammenbruch?
00:13:21: Bis zum Zusammenbrauch
00:13:23: ja.
00:13:24: Zum Glück war ich dann doch zumindest so reif, dass für mich dann der Gruff war.. ..und dass ich gesagt hab okay ne wir müssen da jetzt was anders machen.
00:13:33: Da erinnere ich mich noch, da war das komplett weg mit dem ok ich bin hier nicht verantwortlich.
00:13:39: Also insofern war das so kacke, wie es war dann zumindest was wo ich wusste mir dann deutlich war okay ja nicht so geht das nicht und es hat auch etwas mit mehr zu tun hier.
00:13:49: Und was ist halt damals noch nicht gab?
00:13:51: Es gab noch nicht so ein Bewusstsein, es gab nur nicht das Wort Mental Load oder was bedeutet es eigentlich?
00:13:55: Es gibt noch nicht einen Bewusstseins von den ganzen patriarchalen Strukturen die halt irgendwie in eine Beziehung reinwirken und irgendwie wie sich Gleichgewichte dadurch verteilen.
00:14:05: Ja stimmt das jetzt fünfzehn- sechzehn Jahre her
00:14:08: Genau.
00:14:08: Und das war alles noch gar nicht so bekannt, sicherlich gab es schon Menschen, die sich damit auseinandersetzen haben aber ich auf jeden Fall nicht.
00:14:15: und es gab noch nicht so Social-Mies, glaube ich Facebook schon und so, aber da war das alles nicht in meiner Bubble und das ist ja auch eher erst in den letzten Jahren Gott sei Dank mehr ein größeres Thema.
00:14:27: Da war das einfach alles selbstverständlich was man so machen muss als Mutter und was man schaffen muss.
00:14:33: Das ist jetzt immer noch Plus.
00:14:36: das ist jetzt, je nachdem in welcher Bubble man sich bewegt halt da ein bisschen mehr Aufklärung gibt.
00:14:40: Ein bisschen mehr Awareness also eine Achtsamkeit auch über das was einem passiert wie es einem geht.
00:14:47: Das hat sich ja schon stark verändert in den fünfzehn Jahren.
00:14:50: auch irgendwie persönliche Grenzen und all diese Themen die viel mit einem selbst zu tun haben.
00:14:54: Das hat sicher schon verändert dass das vielmehr in dem Mainstream gerückt ist sich damit zu beschäftigen.
00:14:58: Und
00:14:58: das Bewusstsein aber noch nicht die Fähigkeit Und das ist, glaube ich, das richtig Schwierige wo was dann auch nochmal direkt noch mal mehr den mentalot und schuldgefühle auf den muttern auflädt mit diesen Ich weiß es ja aber ich komme hier nicht raus.
00:15:15: Das ist für mich jetzt auch nochmal der punkt zu sagen ihr seid da auf jeden Fall nicht dran schuld.
00:15:19: Es ist sehr sehr tief drin im körper und los weil man's weiß heißt es noch nicht dass man es anders machen kann und es braucht wirklich das erlebe ich immer wieder da eben auch die partner die da diesen Sog der Verantwortung von Frauen für das Familienwohl sich dazwischen stellen und selber dann sagen, dass mache ich.
00:15:42: Und nicht fragen willst du sondern sagen, ich mach' das.
00:15:47: Jetzt können wir ja mal ein bisschen dazu übergehen zu überlegen wie vielleicht was würdest Du anders machen?
00:15:52: Was würde ich anders machen?
00:15:54: oder was haben wir denn gemacht?
00:15:56: Ich kann leider nicht so viel dazu sagen was wir dann gemacht haben weil große Erinnerungslücken habe, dass ja nicht so meine Spezialität mich lange in die Vergangenheit zurückzuerinnern.
00:16:05: Aber ich weiß auf jeden Fall das wenn ich jetzt Mutter werden würde... Das ist jetzt hypothetisch weil wer weiß wie es wirklich wäre.
00:16:13: aber wenn ich denke wenn ich jetz mutter werden würde wäre mental health und auch sich gut um mich sorgen und was für mich wichtig ist einfach tatsächlich im ersten moment ein zusätzlicher task.
00:16:27: also als ich mit den zwei kleinen Kindern tagsüber alleine war, dann war einfach klar ist ich muss mich um die kümmern.
00:16:35: Und es ist jetzt egal was ich will oder es ist egal was Ich brauche.
00:16:39: im Großen und Ganzen ist das erst mal nach hinten gerückt.
00:16:42: So bin ich auch erzogen worden so habe ich die Frauen meiner Familie erlebt.
00:16:46: da wird einfach so durchgezogen.
00:16:48: Wenn ich jetzt aber Mutter werde nicht mit dem Wissen was ich jetzt hab sondern wenn ich jetzt noch Jünger wäre Dann würde ich denken jetzt muss ich mich auch noch darum kümmern dass es mir gut geht Und ständig kommt dieser Konflikt zwischen, jetzt ist hier so viel Mentalot.
00:17:03: Was mache ich denn damit?
00:17:04: Jetzt muss ich hier auf meine Selbstfürsorge achten.
00:17:07: Wie kriege ich das dann hin?
00:17:07: Weil das korreliert ja total mit den Bedürfnissen des Kindes.
00:17:10: also es ist eigentlich noch eine zusätzliche Herausforderung wenn man davon ausgeht nicht die Fähigkeiten zu haben das gut zu können.
00:17:17: und ich hatte damals definitiv nicht Ich wusste nicht, wie ich mich gut um mich kümmere.
00:17:22: Wo ich anfange und wo ich aufhörne was genau meine Grenzen sind und wie ich das kommuniziere und wie eine gute Partnerin bin und wie dann auch noch eine gute Mutter bin.
00:17:32: Also es wäre erst mal im ersten Moment ein zusätzlicher Task.
00:17:34: Dann auch noch Selbstvorsorge zu betreiben zwischen all den Aufgaben die es sonst noch gibt.
00:17:42: Und was würde dir helfen?
00:17:43: Das ist die Gemengelage.
00:17:44: Es gibt auch diese konkurrierende Gefühle, Vorsorge fürs Kind und meine eigene Fürsorge.
00:17:51: Und
00:17:51: das was du eigentlich schon gesagt hast ist wenn da jemand an meiner Seite ist der nicht nur sagt er es auch verantwortlich sondern der auch tatsächlich die Verantwortung übernimmt.
00:18:01: Da zählt für mich nicht nur dazu Das hast du ja auch kurz schon angedeutet.
00:18:05: Ich bring heute mal die Kinder in die Kita oder ich bring heute immer die Kinder ins Bett, sondern der zu mir kommt jetzt um ein konkretes Beispiel zu sagen wie ich so Verantwortung spüre ist bevor ich darüber nachdenke oder bevor ich das schon alles in meinem Kopf oder auf dem Handy geplant habe kommt meine Partnerperson zu mir und sagt wir müssen überlegen was wir nächste Woche kochen.
00:18:25: lasst uns mal einen Plan machen.
00:18:26: ah ich hab gesehen irgendwie da hat er Geburtstag.
00:18:30: Ich hab mich erinnert, Zahnarzt ist schon wieder ein halbes Jahr her.
00:18:32: Lass uns mal überlegen wie wir das machen.
00:18:34: oder noch besser... ich habe gesehen Zahnarz ist schon eine halbe, ein halbis Jahr her, ich hab mal Termine gemacht so und dann weiß ich, ich bin damit nicht alleine.
00:18:42: Wir sind, wir sitzen bei dem gleichen Boot, wir haben beide Dinge auf dem Schirm.
00:18:46: also es gibt nicht nur einen ausführenden Akt den ich eine Liste schreibe sondern es gibt auch einen der sich diese ganzen Gedanken die schon passieren müssen bevor Listen entstehen macht.
00:18:55: Und dass ist glaube ich das wo so viele heterosexuelle Paare auch so mit Straucheln, weil es tatsächlich so schwierig ist für männlich-sozialisierte Menschen.
00:19:04: Diese ganzen Dinge bevor die Liste entstanden ist diese ganzen Dinge vorzubereiten, die fortzubereitend sind zum einen und zum anderen nicht nur eine Sache machen sondern die Sache bis zum Ende denken dann nicht nur das Kind zum Geburtstag bringen sondern auch daran denken okay wenn das vom Geburtstag kommt ist es wahrscheinlich aufgedreht.
00:19:21: da muss ich überlegen wie bringe ich das Kind in Ruhe ins Bett?
00:19:23: Und all diese Dinge die eine Handlung zur Folge hat, wenn Paare bei mir in der Therapie sitzen, wo Männer und Frauen vorwerfen.
00:19:32: Ja du lässt es mich ja gar nicht machen wie ich das machen will!
00:19:35: Du willst ja die ganze Zeit reinreden dann machst doch lieber selber Und die Frauen da sitzen und sagen Ja aber du machst es und du denkst gar nicht dran Dann tupst du mit denen?
00:19:43: Du übernimmst die Verantwortung und tupfst mit ihnen?
00:19:45: Dann sind sie total aufgedreht und dann bin ich dran mit Zähne putzen und ich kriege die gar nicht runter oder ins Bett bringen oder was weiß ich Das also nicht nur punktuell Aufgaben übernommen werden, weil mit der Idee zu entlasten sondern auch zu Ende gedacht wird.
00:19:56: Was passiert danach?
00:19:57: Was hat diese Entscheidung zur Folge?
00:19:59: was heißt das für die nächsten morgen und so?
00:20:01: und das ist das was im Moment noch größtenteils Frauen machen und dass es so erschöpfend dieses ganze drüber nachdenken vorher währenddessen hinterher und damit sind viele richtig alleine
00:20:12: ja und ich kann auch nachvollziehen dass Männer vielleicht einen anderen Blick haben Und das was ich am wichtigsten fände ist ein gemeinsames Gespräch da rüber.
00:20:28: Wie wollen wir das machen?
00:20:30: Was ist uns wichtig, was sind unsere Prioritäten?
00:20:32: also wenn etwas zu viel ist was darf wegfallen und darüber zu sprechen?
00:20:38: ja weiß er hat schon angesprochen natürlich macht es nicht Spaß wenn man sich wie so eine Erfüllungsgehilfe fühlt aber dass man in der Situation landet dafür sind Männer genauso verantwortlich wie Frauen nämlich weil dieses Gespräch nicht stattfindet zu sagen, ich will das anders machen als du.
00:20:54: Aber gleichzeitig ist mir natürlich wichtig, dass du ein gutes Gefühl dabei hast.
00:20:58: Lass uns mal drüber sprechen.
00:20:59: worum geht es jetzt hier?
00:21:00: Warum soll das unbedingt auf die Art und Weise sein?
00:21:04: Du hast da eine Angst, die habe ich gar nicht erzählen mehr darüber.
00:21:08: Und dann... Ist das gleichzeitig noch einen Weg gut in Kontakt miteinander zu sein und sich verbunden zu fühlen und nicht nur die Aufgaben aufzuteilen.
00:21:17: Apropos Aufgaben aufteilen, das finde ich sehr Eine sehr wichtige Grundlage, ich kann durchaus sein das war das auch hier schon mal im Podcast genannt haben.
00:21:26: Ich finde da ein Tool was Yo Lücke entwickelt hat ganz toll!
00:21:31: Das ist der sogenannte Mentalotest hat sie es genannt.
00:21:35: aber ich find dass kann auch einfach gut verwendet werden um Aufgaben aufzuteilen.
00:21:41: also da stehen alle möglichen Aufgaben auch die an dem man vielleicht noch gar nicht gedacht hatte stehen da drauf Und dann kann man gucken, okay wer kümmert sich darum?
00:21:49: und das sollte auf jeden Fall organisatorisch mal gemacht werden um so einen Fundament zu haben.
00:21:56: Also finde ich total gut diesen Test und ich find's auch wichtig Dinge aufzuteilen aber dann auch über das Wie zu sprechen weil ansonsten geht es ganz schnell dass man doch wieder in eine Dynamik kommt.
00:22:08: Ah ja hast du schon daran gedacht?
00:22:09: Hast du daran gedacht was ist deine Aufgabe?
00:22:11: Dass man auch darüber spricht?
00:22:13: Ich mache diese Aufgabe und so will ich die gerne machen.
00:22:16: Was sind deine Gedanken dazu?
00:22:18: Und dann zu gucken, stimmt das für uns beide.
00:22:20: Ansonsten wird nämlich eine Person die vielleicht ängere Vorstellung hat wie die Aufgabe ledigt werden würde, die andere Person nerven und die Verantwortung schwere abgeben können.
00:22:31: Ja gutes Beispiel sind glaube ich unsere Teenager Kinder, die irgendwie sagen wir haben ja Sachen gemacht aber ich habe in der Küche hinter mir sauber gemacht, aber die Eltern irgendwie finden dass sieht nicht so aus fährt mir gerade ein.
00:22:45: Mit Teenager-Kindern ist nochmal ein anderes Thema, aber das habe ich auch schon oft gehört.
00:22:49: So fühlen sich dann auch viele Partnerinnen mit ihrem Partner, dass sie da noch so jemanden haben und... Ich finde, es gehört alles in die Kategorie darüber sprechen.
00:22:59: Und der Weg kann unterschiedlich sein ja?
00:23:03: Das kann auch sein, dass man erst mal nicht übers Wie spricht, sondern dass man es erstmal verteilt und dann setzt man sich in einem Monat nochmal zusammen und fragt wie geht's allen?
00:23:11: damit Ist er so okay?
00:23:12: und ich find unser Motto da wirklich am Besten, solange es sich allen gut geht.
00:23:16: damit sind wir noch nicht fertig.
00:23:18: Da ist das noch nicht final hier.
00:23:20: Wenn das Thema adressiert ist dann ist schon ganz viel erschöpfend von den Schultern von Frauen genommen.
00:23:27: Sie haben immer noch viel aber das ist ein riesengroßer Teil in Familien und dann können wir ja auch mal bisschen zu den systemischen Schwierigkeiten kommen.
00:23:36: was machen war denn wenn Zum Beispiel so wie es bei uns war.
00:23:40: Ich war allein Verdiener, habe auch nicht mal wirklich viel verdient zu der Zeit.
00:23:44: Ich musste vierzehn Stunden arbeiten und ich konnte nicht wirklich in älteren Zeit gehen dadurch.
00:23:49: Und das wird da sicherlich dann auch einige bewegen.
00:23:51: Wie machen wir das denn dann finanziell?
00:23:54: Also wie kann ich da soviel machen wenn ich noch vierzehnt Stunden arbeite und so?
00:23:57: Ja also ich würde ja mal sagen beide arbeiten vierzehr Stunden.
00:24:01: Ich würde dir sogar behaupten vielleicht ist der Kerrjob noch ein bisschen mehr als vierzig Stunden
00:24:06: Definitiv, also das war jetzt nicht das was ich gemeint habe.
00:24:09: Ich meinte mit wenn man jetzt etwas was ich Fifty-Fifty aufteilt... Das wäre ja eigentlich das Beste!
00:24:15: Also wenn es einfach die Umstände teilweise so erfordern dass jemand da weniger Kapazität hat.
00:24:24: Ich sage nicht dass derjenige dann abends nach Hause kommt und so sein Job getan ist.
00:24:28: Nee aber ich sag eine Fifty Fifty Aufteilung was Kehrarbeit angeht ist halt auch so nicht möglich.
00:24:33: Was ich ganz interessant finde in dem Bogen von Jolücke sind ja nicht nur Aufgaben im Bezug auf die Kinder, sondern Aufgaben, die auch durchs Zusammenleben anfallen.
00:24:41: Sei es irgendwie Haushaltsaufgaben oder auch Mietobjektsachen oder was auch immer... Ich denke man kann das trotz.
00:24:51: Wenn einer irgendwie einen Job hat und die andere Person nicht, dann sind natürlich diese Dinge, die tagsüber anfallen sinnvoll bei der Person aufgehoben.
00:24:59: Die eben auch mit den Kindern zu Hause ist.
00:25:02: aber da gibt es ja noch so viel mehr Aufgaben.
00:25:05: Angenommen du hast vor zehn Stunden gearbeitet.
00:25:07: ich war mit den Kinder zuhause sich zu überlegen was man kocht und einkauft und das Einkaufen selbst oder mit Putzen kochen Abends die Wohnungen aufräumen, morgens Frühstück machen.
00:25:20: All diese Dinge.
00:25:21: Zahnarztbesuche, Wochenende gibt es ja auch noch wo die Kinder betreut werden.
00:25:26: Ich habe das Gefühl du hast das jetzt so verstanden als dass ich jetzt das so meinte.
00:25:31: der vierzig Stunden Arbeitspartner kann da nichts zu Hause machen weil er vierzig dünn arbeitet?
00:25:37: Das
00:25:37: hab' ich nicht verstanden.
00:25:38: aber ich habe verstanden dass er dann nicht so viel machen kann Und da würde ich sagen, glaube ich nicht.
00:25:43: Er kann nicht genauso viel machen wie der andere Part, der zu Hause ist.
00:25:47: Rein von einer Menge!
00:25:49: Dann reden wir ja aber über ein mini kleines Zeitfenster der Elternzeit oder?
00:25:52: Das sind die ersten eineinhalb Jahre in den meisten Familien.
00:25:57: Ja und sie sind ja auch wichtig.
00:25:59: Die sind auch wichtig, ja.
00:26:02: Also ich finde das schon einen guten Hinweis wenn man das geführt hat.
00:26:04: Ich kann ja gar nichts machen.
00:26:05: Ich bin ja auf Arbeit.
00:26:07: Ne, man kann dann auch so wie die... Zu Hause betreuende Personen parallel, zur Betreuung auch Dinger organisieren.
00:26:15: Arzttermine machen und so eine Geschichte in der Pause während der Fahrt waren auch immer.
00:26:20: das ist dann so!
00:26:21: Und dafür brauchst du halt die Anerkennung dass es auch Arbeit ist sich zuhause um die Kinder zu kümmern und dass man das nicht so nebenbei macht sondern dass das wirklich viel Kapazität nimmt und Kraft kostet.
00:26:33: Wenn man sich darüber einig ist, dass ob die Person ins Büro geht oder zu Hause bleibt.
00:26:38: Dass beide beschäftigt sind mit einer Arbeit dann kann man auch Kerbeit- oder Wendelot gut aufteilen weil dann kommt man nicht in dieses.
00:26:46: Na aber du bist doch den ganzen Tag zuhause.
00:26:48: natürlich kann man schneller mal eine Wäsche anstellen oder aufhängen und so weiter.
00:26:53: da kann man ja gucken wie lassen sich Aufgaben sinnvoll verteilen wenn eine Person in der Wohnung ist und die andere nicht?
00:26:59: Und trotzdem muss es aber nicht deswegen zwangsläufig auf der kehrarbeit leistenden personen.
00:27:05: also die persone muss nicht zwangsläufig mehr machen weil sie arbeitet auch.
00:27:09: ja das ist jetzt glaube ich der wichtige punkt oder knackpunkt von unserem podcast thema.
00:27:17: was kann man denn machen dass es beim anderen ankommt die eigener schöpfung?
00:27:21: und ich glaub der knackpunkt ist wirklich dass die andere personen das checkt dass das richtig krasse anstrengende arbeit ist dieses Zuhause ein Kind betreuen und dass es nicht darum geht, äh der anderen.
00:27:37: Personen dann zu erklären warum sie nicht erschöpft sein kann oder Tipps zu geben was Sie denn jetzt noch tun kann damit weniger erschöpt ist.
00:27:45: ja und das ist wirklich glaube ich das einzige was sich jetzt der Betroffenen Person raten würde die so mega erschöpfet ist da ganz konsequent und klar zu sein sagen Das ist zu viel.
00:27:58: Das ist mir zuviel und Ich brauche das anders.
00:28:02: Und es geht jetzt nicht darum, dass du zusammenbrichst.
00:28:07: Sondern wir müssen uns hinsetzen und uns irgendwas überlegen damit das einfacher ist.
00:28:13: Ich habe alles hier jetzt reingegeben aus mir heraus was ich konnte wenn ich's besser gekonnt hätte oder anders gekonnte hatte durchs Anders gemacht.
00:28:23: Das ist so für mich.
00:28:25: Wir gehören da beide rein.
00:28:27: Genau sehe ich ganz genau so Als Stütze, wenn je nachdem wie gut man sich so selbst kennt merkt man dass man erschöpft ist und das es zu viel ist.
00:28:38: Wenn man anfängt die schnell genervt zu fühlen von einem Kind eine kurze Zündschnur zu haben mit dem Partner rumzunörgeln Man merkt, man kommt schnell in eine Unruhe oder Kopfschmerzen oder fühlt sich ständig müde kann sich nicht gut konzentrieren.
00:28:55: also körperliche Symptome, die so ein Zeichen sind von es wird Zeit irgendwie was zu ändern.
00:29:02: Unser Körper zeigt uns das eigentlich ganz gut aber man guckt nicht immer hin.
00:29:05: Ja finde ich auch gut wenn man klar Probleme hat, Probleme hat zur Ruhe zu kommen.
00:29:10: Wenn man das Gefühl hat einem geht so ein bisschen die Freude verloren, wenn man das gar nicht so richtig genießen kann stückweit was man da für ein kleines Wunder mit im Haus hat.
00:29:22: Das sind alles Signale, dass irgendwas zu viel ist.
00:29:26: Und das können beide sehen ja?
00:29:29: Also es geht jetzt nicht nur an die betroffenen Personen sondern auch an die Partner.
00:29:33: Wenn euch sowas auffällt dann sprecht das an bzw.. Nicht frag braucht ihr Hilfe macht einfach sagt einfach ich habe überlegt Ich hab noch Kapazität das übernehme ich jetzt oder das möchte ich auch noch mit reinbringen was auch oft eine Schwierigkeit ist Man selber vielleicht auch gerade so zurechtkommt.
00:29:55: Und das Gefühl hat, nee noch mehr kann ich jetzt gar nicht.
00:29:57: und dann kommt diese Automatismen dass man das versucht abzuwehren oder schön zu reden.
00:30:02: Das hat aber hauptsächlich auch was mit einer eigenen Überforderung zu tun.
00:30:06: Vielleicht ist der Job mega anstrengend was auch immer da eine Rolle spielt und dann es auch wichtig zu sagen lasst uns zusammensetzen.
00:30:14: Ich sehe es grade nicht bei mir in der Kapazität Aber so kann es jetzt auch nicht bleiben.
00:30:19: Vielleicht müssen wir uns darüber unterhalten, ob wir Dinge anders machen oder ein paar Sachen weglassen und da übernehmen auch ich Verantwortung für das hier sozusagen unser Konstrukt uns trägt statt dass es uns zu viel abverlangt.
00:30:34: Ja ja und den Mut zu haben zu sagen Ich sehe du bist ganz schön erschöpft oder ich seh du bist ständig krank wie geht's dir?
00:30:43: Und den mut zu haben sich anzuhören, dass die andere Person richtig erschöpft ist und Hilfe braucht.
00:30:49: Wo man selber eigentlich keine Kapazität hat und sich dann hinzusetzen und zu sagen weißt du was mir geht es auch gerade so?
00:30:55: Und ich weiß nicht wie ich dir helfen soll mit deiner Erschöpfung weil ich selber so erschöpt bin und das aber zusammen erstmal zu erleben stärkt wieder in diesem Gefühl, wir sind hier ein Team und wir stecken jetzt vielleicht beide gerade.
00:31:10: In der Phase die richtig, richtig schwer ist.
00:31:12: aber es entsteht kein Gegeneinander.
00:31:14: Es entsteht keinen Ärger übereinander sondern man kann gemeinsam sitzen.
00:31:18: möglicherweise wenn das ist jetzt das Worst Case Szenario dass beide wahnsinnig erschöpft sind und dann kann man von da aus gucken was müssen wir weglassen?
00:31:26: Was können wir irgendwie schaffen wie können wir's gut machen weil das was oft passiert ist eine Trennung zwischen beiden passiert, also man geht ein innerlich ein bisschen weiter weg von dem anderen.
00:31:36: Aus Ärger oder aus Sorge irgendwie.
00:31:38: ich kann mich auch noch nicht mit den Problemen der anderen Person beschäftigen und das saugt zusätzlich Kapazität ab.
00:31:43: Ja bei Beiden?
00:31:44: Ja und es ist echt nicht so ganz leicht sich dann halt zu trauen sich so zu zeigen auch wenn man eigentlich und zu fragen auch wenn Man eigentlich gar nicht helfen kann.
00:31:54: ja Ich würde auch ein bisschen provokativ Auch noch den Fall mit reinnehmen, wenn der Mann jetzt nicht auf dem Zahnfleisch geht.
00:32:05: Weil eine wirklich eindrucksvolle Fähigkeit von Männern ist ganz viele Sachen auszusitzen also besonders was diese Themen angeht und wo dann vielleicht auch die Haltung ist.
00:32:19: mir gefällt mein Leben grad so wie es ist Es hat den richtigen Anteil von anspruchsvoll Und macht Spaß.
00:32:28: Oder ich habe hier Räume, wo ich die mir wichtig sind.
00:32:31: Die nur mir gehören und da will ich auf keinen Fall ran.
00:32:35: Und dass das durchaus legitim ist!
00:32:39: Das ist aber auch einfach nur darum geht Frauen genau das Gleiche zu ermöglichen.
00:32:45: Also ich finde überhaupt nichts verwerflich dran wenn man sagt nee Ich will mein Leben so... Und dann ist es aber wichtig zu sagen okay und dann lass uns jetzt mal zusammensetzen was können wir denn machen?
00:32:56: Dass das für dich auch so ist Und eventuell lernt man dann im gemeinsamen Prozess ein paar Sachen, können leider nicht so bleiben.
00:33:03: Zumindest für eine gewisse Zeit oder umgekehrt ist auch möglich.
00:33:07: Man kriegt mit, naja das brauchen wir eigentlich nicht ja?
00:33:11: Oder hier können wir es uns leichter machen und dann entsteht auch dadurch ein bisschen Freiraum.
00:33:16: Es muss aber ein gemeinsamer Prozess sein.
00:33:18: Ja, es geht nicht nur um jeden jeder für sich Das ist nicht Familie sage ich jetzt mal ganz hart.
00:33:25: Hast du noch Gedanken dazu?
00:33:27: Also ich habe jetzt nicht direkt dazu einen Gedanken, aber wir haben ja gestartet mit.
00:33:31: wenn man sehr so erschöpft und verzweifelt ist und schon um Hilfe gebeten hat.
00:33:36: Und irgendwie nicht die Hilfe bekommt ihr nützlich wäre, um sich wieder zu erholen.
00:33:41: Wir sind von einem heterosexuellen Paar ausgegangen wo es ein Partner gibt dem schwer fällt möglicherweise zu sehen Die Erschöpfung seiner Partnerin.
00:33:50: Aber das ist noch das best case scenario dass da jemand anderes ist der die Möglichkeit hat Die Erschöpfung der Frau anzusehen.
00:33:57: und was ist denn mit den Alleinerziehenden Menschen.
00:34:00: Und insbesondere die Alleinerziehen in Frauen, weil da ist kein Partner da, der so nah dran ist dass er überhaupt erst auch aufmerksam werden kann.
00:34:08: Ich
00:34:09: finde ein wichtiges Thema werden ja auch immer mehr ganz spontan als erstes Fall meda Freunde und Familie ein das es deren Aufgabe ist da dann genau hinzuschauen mal nachzufragen Auch diese Anzeichen oder wenn sich jemand dann länger nicht meldet, oder so.
00:34:25: Nicht in die Richtung... Ich bin der Person vielleicht nicht wichtig, sondern eher in die Richtungen.
00:34:31: kann es sein dass dein Leben grad sich zu viel fordert?
00:34:36: Wir treffen uns jetzt gar nicht mehr ich komme vorbei und dann Putzen mal zusammen deine Wohnung oder was weiß ich?
00:34:43: Was wir machen können geht sehr gut!
00:34:45: Und dahin zu schauen
00:34:46: Ja das braucht ein Netzwerk an Menschen seitens Freundinnen oder Familie die auch ein Bewusstsein darüber haben, hier ist jemand in unserem Bekannt-Innen-Familienkreis.
00:34:56: Die Person ist alleine ziehen und das ist eigentlich ein Unding, das zu schaffen.
00:35:01: Wenn genauso wie der Partner im Fall des heterosexuellen Paares einfach eine Aufmerksamkeit entwickeln muss für all das was seine Partnerin wahrscheinlich in ihrem Inneren alles an Arbeit hat zusätzlich zu dem, was man von außen sieht.
00:35:16: Dafür braucht es ja einfach, dass man sich damit ein bisschen beschäftigt.
00:35:18: So brauchst eigentlich einen Umfeld bei Alleinerziehenden, was ein Bewusstsein dafür hat.
00:35:23: Eigentlich sollte das allen klar sein.
00:35:26: Also das möchte ich auch ganz deutlich sagen an der Stelle Auch, dass die Alleinerziehenden das wissen.
00:35:33: Die Anforderungen und die Aufgaben des Elternseins in der heutigen Gesellschaft mit allem drum und dran Beruf usw.
00:35:41: Das ist zu viel für eine Person.
00:35:43: Ihr habt da eine Aufgabe, die ihr gar nicht alleine bewältigen könnt.
00:35:48: Ja.
00:35:49: Jedenfalls nicht ohne Abstriche zu machen ja natürlich kriegen das viele hin und auch gut und quasi kommen auch jetzt mal überspissgesagt gesunde Kinder bei raus und so.
00:36:02: aber so von den Kosten dies hat und von dem wie es vielleicht sein könnte ist das eigentlich zu viel.
00:36:09: ich hoffe dass wir ein bisschen entlassen.
00:36:11: was was quasi Gedanken angeht bin ich mach das überhaupt gut hier.
00:36:16: Ja und dann appelliere ich auch an alle Menschen die zuhören, die vielleicht in sozialen Einrichtungen arbeiten habt auf dem Schirm wäre in euren... Einrichtungen alleinerziehend ist.
00:36:28: In der Kita wissen in der Regel die Pädagoginnen, was es alles für Unterstützungsangebote gibt und in Familienzentren, als Familienzentrum kann man sich wenden.
00:36:37: Da gibt's einfach einen Wissen über ein Netzwerk an den Unterstützungsnetzwerken, was alleinerziehende Menschen besonders unterstützt.
00:36:44: also es gibt auf jeden Fall Hilfe.
00:36:46: Es ist nur nötig die Erschöpfung sichtbar zu machen und das Hilfe suchen Und das nicht immer ganz leicht einzugestiegen.
00:36:53: ich schafft es nicht.
00:36:54: Das ist glaube ich die schwierigste Aufgabe und auch da kommen wir auch wieder bei dem vom Anfang an.
00:37:00: Diese Folge ist für die Menschen, die nicht so erschöpft sind das sie ein Gewahr sein entwickeln und sich ein bisschen umschauen.
00:37:08: Und das heißt jetzt nicht dass man jetzt da ewig für immer einen Commitment eingehen muss oder was weiß ich?
00:37:13: Oder auf eigene Kosten das machen muss.
00:37:16: aber schaut hin geht ins Gespräch und guckt einfach wenn es noch so ein kleiner Beitrag ist was ihr da machen könnt und glaubt den Menschen, wenn sie sagen es ist zu viel.
00:37:27: Und meistens sagen Frauen nicht es ist so viel sondern ich fühle mich erschöpft oder ich... Es ist okay wenn ich meinem Kind ein Fertiggericht mache und nicht abends koche.
00:37:38: Oder wenn ich den Fernseher anmache während ich dusche?
00:37:41: Ja
00:37:41: das ist ein Signal für es ist eigentlich zuviel.
00:37:43: Also es kann ein Signal sein.
00:37:45: ja
00:37:46: Im Zweifel würde ich sagen dann lieber so.
00:37:49: Das heißt jetzt auch nicht dass er die Ungefragt da den Menschen da sehr nahe treten, aber kommt ins Gespräch.
00:37:58: Wenn es Kapazität irgendwann wieder gibt oder wenn möglicherweise du als erschöpfte Person schon vielleicht einen Zugang zur Beratung oder Therapie hat oder kommt zu uns.
00:38:10: ein total wichtiger nachhaltiger Schritt ist auch zu lernen bestimmte Ansprüche loszulassen und eben sich einzugestehen dass man Unterstützung braucht.
00:38:21: Also ich glaube insbesondere für weiblich sozialisierte Menschen nicht, per Sie ganz einfach.
00:38:27: Nee auch nicht für männliche und da gibt es ja dann auch immer wieder diesen Widerstreit.
00:38:31: Ich habe schon so viel zu tun, ich bin erschöpft und jetzt auch noch Therapie machen und das kann ich sehr gut verstehen.
00:38:39: in meiner Erfahrung ist es am Anfang auch erst mal ein bisschen mehr aber es ist halt mittelfristig gibt's eine Entlastung.
00:38:45: also kurz für kurzfristige Entlastungen.
00:38:48: Ist das auch gut?
00:38:49: Kann mal einfach, wenn man so einen Ort hat wo das Platz finden darf und wo man mal einfach nur zusammensacken kann.
00:38:56: Dafür ist er schon gut!
00:38:57: Und nachhaltig wirkt es ungefähr mittelfristig ja.
00:39:01: aber ich hab's noch nicht erlebt dass dann niemanden Nutzen draus gezogen hat.
00:39:06: Dass jemand gesagt hat oh hätte ichs mir nicht gemacht.
00:39:09: Das wäre jetzt auch mein Tipp auch an die Paare so früh wie möglich.
00:39:15: Also ich glaube auch uns hätte es damals schon gut getan, schon an der Stelle wo du zweitemal schwanger geworden bist und diesen Konflikt gab.
00:39:22: das hätte mir sehr sehr geholfen wenn es dann Ort gegeben hätte wo man darüber redet und dann mal guckt was ist denn da so los?
00:39:29: Und dann später bei diesem Zusammenbruch spätestens da wäre eigentlich auch beratung gut gewesen.
00:39:34: Ich glaube wir wären damals in Therapie gewesen und ich hätte gelernt dass den Anspruch den ich habe an mich als eine gute Partnerin zu sein, eine gute Mutter zu sein.
00:39:44: Eine gute Frau zu sein... Dass dieser Anspruch was Dynamisches sein kann?
00:39:50: Also dass das nicht gesetzt ist, dass es alles dieser Perfektionismus der mich ja angetrieben hat, alles genau so zu machen wie damit es irgendwie das Beste ist, ...dass ich das bewegen kann und verändern kann.
00:40:02: Das hätte mir eine ganz neue Flexibilität ermöglicht.
00:40:06: also es war gar nicht in meinem Bewusstsein, dass ich auch ne gute Mutter bin wenn ich dies und das und jenes anders mache oder vielleicht ein bisschen weniger.
00:40:17: Mir war gar nicht klar, dass es beweglich sein kann.
00:40:20: Ja, und das ist ein wichtiger Bestandteil.
00:40:24: Und gleichzeitig auch hier an der Stelle wieder am wichtigsten ist es, da beide verantwortlich sind, das zu erkennen – und das is'n nicht deine Schuld!
00:40:34: Wenn du diesen Anspruch hast.
00:40:36: von mir Eltern sein, ist gemeinsames Erlebnis.
00:40:40: Eine gemeinsame Verantwortung.
00:40:42: Und eine gemeinsame Verantwortung, aber eben nicht nur eine gemeinsam verantwortung sondern auch ein gemeinsames Erlebnis und da kann man zusammen voranschreiten und gucken wie gestalten wir das denn?
00:40:52: Ja
00:40:53: Ob nur heißt Gemeinsames Paar auch getrennte Eltern bitte unbedingt in die Beratung kommen wenn es da Probleme
00:40:59: gibt.
00:41:00: Da ist wirklich viel viel möglich.
00:41:03: Ich merke ich bin noch nicht so ganz zufrieden.
00:41:06: Ich merken mir fehlt noch ein bisschen was.
00:41:09: Ich bin mir gleichzeitig nicht sicher, ob wird das was fehlt finden.
00:41:14: Weil ich glaube... Was es so schwierig macht ist wenn wir jetzt davon reden die Folge ist für zum Beispiel Partner oder in Umfeld und ich bleibe jetzt bei den Partnern.
00:41:25: was es so Schwierig macht is also eine Neugier für die andere Person zu haben mit all dem was ich vielleicht nicht genügend mache In deren Augen ohne in die Defensive zu gehen.
00:41:40: Und ich glaube, das ist so eine für viele Männer so schwer einfach bei der anderen Person zu sein ohne sich zurechtfertigen und zu sagen Ich mache doch hier aber schon und da aber schon sondern einfach wirklich und generell auch für nicht nur Männer sondern Menschen dass ich merke ich bin noch nicht ganz befriedigt weil es bleibt eher ein Appell als dass es da jetzt so.
00:42:05: Ich merke, ich kann es noch nicht so richtig greifen.
00:42:08: Was ist das, was mir noch fehlt?
00:42:09: Ich habe das Gefühl... ...ich kann schon greifen, was du meinst und findest auch echt einen wichtigen Gedanken.
00:42:14: Und da hast du jetzt aber auch echt nochmal ein Thema aufgemacht,... ...was ich trotzdem gerne kurz adressieren wollen würde.
00:42:22: Da bin ich dir ja sehr dankbar für, weil vielleicht an der Stelle ist auch erstmal gut vorne wegzusticken.
00:42:27: Auch ihr, ich sag mal liebe Männer oder Menschen die euch da getriggert fühlt, dass is nicht eure Schuld!
00:42:35: dass das so jetzt in diese Situation gekommen ist und nichtsdestotrotz, ist es eure Verantwortung da jetzt für Veränderungen zu sorgen.
00:42:45: Ja also ich war selber da drin und ich nehme das jedem ab jeder tut wirklich was er kann und Es ist kein Verbrechend wenn man gemeinsam feststellt So reicht das nicht.
00:42:59: Und das heißt nicht dass ihr nicht reicht sondern das heißt so wie's ist müssen wir etwas einfach anderes finden.
00:43:05: Und das ist das, worum es geht.
00:43:07: Nicht irgendwie sich den schwarzen Peter hin und her zu schieben oder zu sagen wer macht jetzt wie viel sondern da ist doch Liebe da.
00:43:13: Liebe ist für mich das unbedingte Interesse daran dass es allen Beteiligten gutgeht.
00:43:19: Das ist einfach der Leitstern und dann geht's hier nur darum Aha!
00:43:24: Da geht's jemand anderen nicht gut.
00:43:26: Das heißt so wie es ist funktioniert es nicht und ich bin schuld ich mache zu wenig Oder du bist schuld Du machst zu wenig und deswegen gehts mir so Auch wenn es sich so anfühlt oder vielleicht sogar die Wahrheit ist, das führt nicht zu einer Lösung des Ganzen.
00:43:41: Sondern eben gemeinsame Verantwortung.
00:43:44: Ist das nachvollziehbar was ich sage?
00:43:45: Auf jeden
00:43:46: Fall!
00:43:46: So ein bisschen fühlt sich das gerade so leicht predigend an... ...oder auch ein bisschen schnurzig.
00:43:51: aber ich glaube dass es meine männliche Socialisation, dass ich das jetzt so bewährte weil ich finde wirklich keine besseren Wort und keine bessere Motivation dafür etwas zu verändern Aus einer Bequemlichkeit, aus einer Abwehr.
00:44:04: Aus einer Erschöpfung rauszukommen zu sagen hey wir wollen doch hier dass es allen gut geht und lass uns mal zusammensetzen und darüber nachdenken.
00:44:13: Und vielleicht auch darüber dann zusammen eben darum weinen wenn das begrenzt ist.
00:44:19: Wenn wir feststellen okay in der Gemengelage in der wir hier leben ob nur finanziell gesellschaftlich whatever sind wir trotzdem noch erschöpft?
00:44:27: Was machen wir denn damit?
00:44:31: befriedigtes Gefühl ist, es wird nicht eine perfekte Lösung geben.
00:44:36: Wenn tatsächlich das im besten Fall gelingt und der Partner, der sich bisher nicht verantwortlich gefühlt hat, da eine Aufmerksamkeit und so'n in der Verantwortung anfängt zu fühlen – selbst dann ist es nicht unwahrscheinlich dass es einfach so viel gefordert wird, dass man nicht drum herum kommt, sich zusammenschöpft zu fühl'n.
00:44:57: Und das ist was Strukturelles!
00:45:00: Ich finde, das ändert schon wirklich viel.
00:45:02: Wenn man da zum Beispiel gemeinsam drin sitzt ist noch mal was ganz anderes
00:45:07: Auf jeden Fall!
00:45:07: Ich glaube es ein bisschen Systemschmerz den ich gerade spüre
00:45:10: Den kann ich total nachvollziehen, den habe ich teilweise auch.
00:45:14: Und nächstes so trotz gibt's noch Räume die wir da uns erschließen können Vor allen Dingen andere Selbstverständnisse und anderes Miteinander.
00:45:22: So etwas ändert auf Dauer auch Systeme.
00:45:26: Das freut mich, dass du da gerade ein bisschen mehr Zugang hast für das total Schönes zu hören.
00:45:30: Dann nehmen wir das doch einfach als Schlusswort?
00:45:32: Ja!
00:45:32: Ich fand es sehr interessant, welchen Weg war so gegangen und hatte ich jetzt am Anfang gar nicht gedacht.
00:45:38: Hat mir aber großen Spaß gemacht.
00:45:40: Wie immer geht wenn euch noch mehr interessiert schreibt uns Wenn ihr herausgefordert seid Nehmt ein paar Sitzungen, lasst euch beraten, lass euch weiterhelfen.
00:45:51: Da ist ganz viel möglich
00:45:53: Auf jeden Fall!
00:45:54: Vielen Dank Danke dir.
00:45:56: Bis bald!
00:45:57: Tschüss!
00:45:59: So, das war's für heute mit Jenseits von Richtig und Falsch.
00:46:03: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:46:04: Wenn dir die Folge gefallen hat dann abonniere doch den Podcast, schreibe uns einen Kommentar und empfehle uns weiter.
00:46:12: Und wenn du jetzt merkst podcast hören ist gut aber du möchtest noch mehr in deinem Beziehung bewegen oder Du hast schon vieles ausprobiert und fällst trotzdem immer wieder ein altem Muster zurück?
00:46:24: Dann fühle dich herzlich eingeladen zu einem kostenfreien Kennlerngespräch.
00:46:28: Da schauen wir uns gemeinsam ganz in Ruhe eure Situation an und prüfen, wie wir Dich oder euch bestmöglich unterstützen können!
00:46:36: Am besten du klickst gleich auf den Link dazu unten in der Beschreibung – dann sehen wir uns!
00:46:42: Wir freuen uns auf Euch.