Jenseits von Richtig und Falsch

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Folge 148: Soll ich für mein Kind in einer unglücklichen Beziehung bleiben?

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Du bist schon lange unglücklich in deiner Beziehung, aber eine Trennung kommt für dich wegen der Kinder kaum infrage? Vielleicht begleitet dich die Angst, ihnen zu schaden, ihnen die Familie zu nehmen oder später festzustellen, die falsche Entscheidung getroffen zu haben.

In dieser Folge spreche ich mit Christin über einen der schwierigsten inneren Konflikte, die Eltern erleben können: Soll ich bleiben, obwohl ich unglücklich bin – oder darf ich gehen, obwohl mein Kind darunter leiden könnte?

Wir schauen gemeinsam auf die Schuldgefühle, Befürchtungen und Hoffnungen, die hinter dieser Frage stecken. Dabei geht es nicht um einfache Antworten und erst recht nicht darum, dir eine Entscheidung abzunehmen. Denn sowohl das Bleiben als auch eine Trennung können mit Schmerz, Unsicherheit und weitreichenden Veränderungen verbunden sein.

Welche Fragen solltest du dir stellen, bevor du eine Entscheidung triffst? Was nehmen Kinder wahr, auch wenn niemand offen über die Probleme spricht? Und gibt es einen Weg zwischen Aushalten und sofortiger Trennung?

Eine ehrliche und einfühlsame Folge für alle, die sich nach Orientierung sehnen. Viel Freude beim Hören.

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Folge 147: Bin ich egoistisch - oder sorge ich einfach gut für mich?

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Bin ich egoistisch - oder sorge ich einfach gut für mich? Diese Frage taucht in Beziehungen oft genau dann auf, wenn eigene Bedürfnisse, Grenzen und Schuldgefühle plötzlich gleichzeitig am Tisch sitzen. Und meistens bestellt jeder etwas anderes.

In dieser Folge spreche ich mit Christin darüber, warum es manchmal so schwer ist, für sich einzustehen, ohne sich schuldig zu fühlen. Wir schauen auf alte Glaubenssätze, People Pleasing, Selbstbestimmung in der Beziehung und den feinen Unterschied zwischen „Ich bin wichtig“ und „Nur ich bin wichtig“.

Es geht um Situationen, in denen Wünsche aufeinanderprallen, ein Nein sich hart anfühlt und der Vorwurf „Du bist egoistisch“ plötzlich mitten im Raum steht. Eine Folge für alle, die sich fragen, wie sie liebevoll verbunden bleiben können, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Hör rein, wenn du deine eigenen Bedürfnisse ernster nehmen möchtest – ohne deine Beziehung aus dem Blick zu verlieren.

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Folge 146: Wie viel Verständnis muss ich haben, wenn mein*e Partner*in gerade in einer Krise steckt?

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Dein Partner oder deine Partnerin steckt gerade in einer Krise – und du versuchst, verständnisvoll zu sein. Aber was, wenn du selbst langsam müde wirst? Was, wenn Rücksicht sich irgendwann nicht mehr liebevoll, sondern erschöpfend anfühlt?

In dieser Folge spreche ich mit Christin über Verständnis in der Beziehung, schwierige Phasen in der Partnerschaft und die Frage, wie viel Mitgefühl gesund ist, wenn einer gerade nicht kann. Es geht um beruflichen Stress, Trauer, Überforderung, Schuldgefühle und um den Moment, in dem du merkst: Ich will da sein – aber ich darf mich dabei nicht selbst verlieren.

Wir schauen darauf, warum Grenzen setzen in einer Krise nicht lieblos ist und weshalb Paare manchmal an einer ganz anderen Stelle feststecken, als sie denken. Eine ehrliche und einfühlsame Folge für alle, die gerade zwischen Verständnis, Rücksicht und eigenen Bedürfnissen stehen.

Hör rein, wenn du lernen möchtest, wie ihr als Paar auch in schwierigen Phasen verbunden bleiben könnt.

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- Familienarchitekt: Sven Liefold - [familienarchitekt.de](https://familienarchitekt.de)
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- Gesprächspartnerin: Christin Pech
- Musik: MO XX – [moxxmusik.de](https://moxxmusik.de)

Folge 145: Muss ich mich verändern, damit mein Partner mich attraktiv findet?

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Du hast zugenommen. Deine Haare gefallen mir nicht mehr. Früher fand ich dich irgendwie attraktiver. Schon kleine Sätze über den Körper können in einer Beziehung unglaublich weh tun – besonders dann, wenn sie von dem Menschen kommen, von dem du dich eigentlich gesehen, begehrt und geliebt fühlen möchtest.

In dieser Folge spreche ich mit Christin über Bodyshaming in Beziehungen, über Schönheitsdruck, sexuelle Anziehung und die Frage, wie viel Ehrlichkeit eine Beziehung verträgt, ohne dass sie daran zerbricht.

Wir schauen darauf, warum Körperkommentare so verletzend sind, welche klaren No-Gos es gibt und warum fehlende Anziehung manchmal gar nicht nur mit dem Körper zu tun hat. Außerdem sprechen wir darüber, wie Paare über körperliche Veränderungen, Gesundheitssorgen und Sexualität ins Gespräch kommen können, ohne einander zu beschämen.

Eine Folge für alle, die sich fragen: Muss ich mich verändern, um geliebt und begehrt zu werden?
Hör rein, bleib neugierig und sei lieb – oder sei leise.

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Folge 144: Wie viel Veränderung darf ich von dir erwarten?

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Darf ich mir wünschen, dass du dich veränderst – oder mache ich dich damit falsch?

In dieser Folge spreche ich mit Christin über eine Frage, die viele Paare früher oder später an einen wunden Punkt führt: Wie viel Veränderung darf ich von dir erwarten? Wir schauen darauf, warum Veränderungswünsche so schnell zu Druck, Rückzug oder Verletzung führen können – und weshalb dahinter oft Bedürfnisse stehen, die lange nicht wirklich gehört wurden.

Es geht um Grenzen, Akzeptanz, alte Schutzmuster, unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeiten und die feine Unterscheidung zwischen Verhalten und Identität. Denn manchmal meint ein „Bitte ändere dich“ eigentlich: „Bitte nimm mich ernst mit meinen Bedürfnissen.“

Besonders spannend wird es dort, wo beide Seiten nachvollziehbar sind: Eine Person braucht mehr Verlässlichkeit, Nähe oder emotionale Offenheit, die andere fühlt sich kritisiert, überfordert oder nicht genug. Wir sprechen darüber, wie Paare in Kontakt bleiben können, ohne einander falsch zu machen – und wann Akzeptanz vielleicht nicht mehr reicht.

Hör rein, wenn du deine Beziehung tiefer verstehen möchtest und neugierig bist, wie Entwicklung möglich werden kann, ohne dass Verbindung verloren geht.

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Folge 143: Warum Kritik in der Beziehung nichts bringt

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Kennst du das? Du sprichst etwas an, und plötzlich kippt das Gespräch. Statt Verständnis entstehen Vorwürfe, Rechtfertigung oder Rückzug. Und am Ende habt ihr euch weiter voneinander entfernt, obwohl du dir eigentlich Nähe gewünscht hast.

In dieser Folge spreche ich mit Christin darüber, warum genau das so oft passiert. Wir schauen uns an, was Kritik in Beziehungen wirklich auslöst und warum sie so schnell in Schuld, Abwehr und emotionale Reaktionen führt. Dabei wird deutlich: Es geht oft gar nicht um das, worüber ihr sprecht, sondern um das, was darunter liegt.

Du bekommst einen neuen Blick darauf, warum Gespräche immer wieder festfahren und was den Unterschied macht, damit sie überhaupt wieder möglich werden. Es geht um Verantwortung, um Perspektiven und um die Frage, wie du Dinge ansprechen kannst, ohne dass dein Gegenüber sofort dichtmacht.

Wenn du dich in euren Gesprächen manchmal im Kreis drehst, ist diese Folge für dich.

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Folge 142: Übertreibe ich - oder brauchen wir wirklich Hilfe?

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In dieser Episode tauchen wir in die Frage ein, ab wann Alltagsstreit zur echten Belastung wird – und wann Familienberatung der nächste logische Schritt sein kann. Gemeinsam mit Christin spreche ich über typische Warnzeichen, darüber, was noch ein normales Konfliktniveau ist und an welchen Punkten es sinnvoll sein kann, sich Unterstützung zu holen.

Die Folge gibt dir neue Perspektiven und Orientierung, wenn du dich irgendwo zwischen „Das kriegen wir alleine hin“ und „So geht es nicht weiter“ wiederfindest – und dir unsicher bist, was gerade wirklich dran ist.

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Folge 141: Warum Kritik an Eltern Kindern nicht hilft - und was sie wirklich unterstützt

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Ich glaube, die meisten Eltern wollen einfach nur eines: es gut machen.

Für ihr Kind da sein. Sicherheit geben, begleiten, unterstützen – und irgendwie nichts falsch machen.

Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen es einfach nicht gut läuft.

Noch nie gab es so viel Wissen über Erziehung – und gleichzeitig so viele Meinungen darüber, was Eltern besser machen sollten. Kein Wunder, dass dabei Unsicherheit, Druck und auch das Gefühl wachsen, bewertet zu werden.

In dieser Folge spreche ich mit Christin darüber, was es mit uns macht, wenn wir als Eltern immer wieder das Gefühl bekommen, es nicht gut genug zu machen.

Wir nehmen dich mit in echte Situationen aus dem Alltag und schauen gemeinsam darauf, was Eltern wirklich brauchen, damit es allen in der Familie gut geht – jenseits von richtig und falsch.

Eine Folge für mehr Verständnis. Für mehr Verbindung. Und vielleicht auch für ein bisschen mehr Ruhe in dir.

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Folge 140: Bin ich zu streng oder lasse ich meinem Kind zu viel durchgehen?

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Bin ich zu streng – oder lasse ich meinem Kind zu viel durchgehen? Viele Eltern bewegen sich genau zwischen diesen beiden Polen. Sie wollen ihre Kinder liebevoll begleiten und bedürfnisorientiert erziehen – und gleichzeitig merken sie, dass Kinder Orientierung, Entscheidungen und elterliche Führung brauchen.

Doch rund um das Thema Führung gibt es viele Missverständnisse.

Bedeutet Führung automatisch Strenge oder Konsequenz?
Ist Führung am Ende doch einfach nur autoritäre Erziehung?
Oder heißt gute Elternschaft vielleicht, dass Kinder möglichst alles selbst entscheiden?

In dieser Folge räumen Christin und ich mit einigen typischen Vorstellungen über elterliche Führung auf. Wir sprechen darüber, warum dieses Thema heute für viele Eltern so schwierig geworden ist und weshalb Führung häufig mit Kontrolle, Macht oder Gehorsam verwechselt wird.

Dabei schauen wir uns an, was Führung in Familien tatsächlich bedeutet – und warum sie für Kinder oft viel entlastender ist, als viele Eltern denken.

Eine Folge für Eltern, die ihre Kinder bedürfnisorientiert begleiten möchten und sich fragen, wie Beziehung und elterliche Führung zusammengehen können.

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Folge 139: Monogam oder nicht monogam? Das ist hier die Frage.

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Monogam oder nicht monogam. Kaum ein Beziehungsthema wird so intensiv diskutiert wie offene Beziehung und Polyamorie. Doch jenseits von Social Media Meinungen, Idealisierung oder klarer Ablehnung lohnt sich ein ruhiger, differenzierter Blick.

In dieser Folge nehme ich dich gemeinsam mit meiner Kollegin Christin Pech, Expertin für dieses Thema, mit in eine sachliche Einordnung. Was bedeutet Nicht Monogamie eigentlich genau? Welche Voraussetzungen braucht es wirklich? Und wo entstehen typische Missverständnisse, die Paare unnötig verunsichern?

Wir sprechen über Mythen rund um Eifersucht, Regeln und vermeintliche Freiheit und darüber, warum es weniger um das Beziehungsmodell geht als um emotionale Stabilität, Kommunikation und innere Klarheit. Diese Episode ist keine Anleitung und keine Bewertung. Sie ist eine Einladung, dir eine fundierte Meinung zu bilden.

Wenn du dich gerade fragst, welches Modell zu euch passt oder ob hinter dem Wunsch nach Veränderung vielleicht etwas anderes steckt, dann hör unbedingt rein.

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Über diesen Podcast

Der Beziehungs-Podcast

Alle zwei Wochen spreche ich hier über Liebe, Partnerschaft, Familie, Beziehungen und Co. und beantworte eure Fragen. Wenn du auch eine Frage zu diesen Themen hast oder ein herausforderndes Problem, bei dem du dir Impulse von außen wünschst, dann fühl dich herzlich eingeladen, mir zu schreiben und ich werde versuchen, deine Frage im Podcast zu beantworten. Alles wird selbstverständlich anonym gehalten.

Warum heißt mein Podcast „Jenseits von Richtig und Falsch“?

„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort, an dem werden wir uns begegnen.“ ~ Rumi

Dies ist eines meiner Lieblingszitate, weil es so wahr ist. Wie oft verheddern wir uns in Streits über richtig und falsch, wie oft wollen wir Recht behalten. Hat uns das je etwas gebracht außer Gefühlen von Trennung, Wut und Verzweiflung? Und trotzdem kämpfen wir um diese imaginäre Wahrheit, als würde unser Leben davon abhängen.

Wenn es um RICHTIG und FALSCH geht, ist Begegnung nicht möglich. Weil wir dann lediglich in unserem eigenen kleinen Universum vor uns hingurken.

Wenn du loslässt vom unbedingten Recht haben wollen, von der Vorstellung, dass es tatsächlich nur diese eine richtige Perspektive gibt, dann passieren echte Wunder! Du machst eine Tür zu deiner Welt auf und sie fängt an sich auszudehnen und mit anderen Welten zu verbinden. Das ist Begegnung!

Richtig und Falsch sind Mauern, die wir um uns herum aufbauen.

Können wir wirklich 100% wissen, dass es genau so ist und nicht anders herum? Vielleicht ist ja sogar beides wahr oder nichts davon. Wer weiß das schon?

Und was versprechen wir uns vom Recht haben wollen? Wir wollen richtig sein. So wie wir sind. Weil wir vergessen haben, dass wir es sind und schon immer waren.

Wann immer du dich getrennt fühlst oder unglücklich, beobachte deine Gedanken. Sie trennen die Welt in richtig und falsch, sie trennen dich von anderen Menschen und schlussendlich immer von dir selbst. Vielleicht kannst du dir erlauben, sie loszulassen und schönere Gedanken zu denken.

Anregungen dazu findest du hier in diesem Podcast.

von und mit Sven Liefold

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