Jenseits von Richtig und Falsch

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Folge 152: Muss ich erst zusammenbrechen, damit du siehst, wie erschöpft ich bin?

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Der Fall rund um Lindsay Clancy und vor allem die vielen verständnisvollen Reaktionen darauf haben uns zu dieser Folge inspiriert. Denn dahinter steht eine Frage, die viel mehr Familien betrifft, als man vielleicht denkt: Wie lange kann man funktionieren, bevor der eigene Körper irgendwann sagt: Es geht nicht mehr?

In dieser Folge spreche ich mit Christin über mütterliche Erschöpfung, Mental Load und die unsichtbare Überforderung, die viele Mütter im Familienalltag erleben. Es geht um gesellschaftliche Rollenbilder und die Frage, warum Überlastung oft erst dann sichtbar wird, wenn die eigenen Grenzen längst überschritten sind.

Wir sprechen darüber, warum es in einer Partnerschaft nicht reicht, wenn ein Partner nur „mithilft“, sondern weshalb echte Entlastung bedeutet, Verantwortung selbst zu sehen, zu planen und zu übernehmen. Dabei erzählen wir auch sehr persönlich von einer Zeit in unserem eigenen Familienleben, in der genau das nicht gelungen ist – und welche Folgen das hatte.

Außerdem schauen wir darauf, welche Signale auf Überlastung hindeuten können, warum Selbstfürsorge für Mütter allein keine Lösung für strukturelle Probleme ist und was Partner, Familie und Freunde tun können, bevor Erschöpfung zum Zusammenbruch führt.

Vielleicht beginnt echte Entlastung genau dort, wo wir aufhören zu fragen, wer schuld ist – und anfangen hinzusehen, was der andere wirklich trägt.

Wenn dir die Folge gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn du uns 5 Sterne gibst und den Podcast abonnierst. Damit hilfst du, unseren Podcast für noch mehr Menschen sichtbar zu machen. Vielen Dank.

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Über diesen Podcast

Der Beziehungs-Podcast

Alle zwei Wochen spreche ich hier über Liebe, Partnerschaft, Familie, Beziehungen und Co. und beantworte eure Fragen. Wenn du auch eine Frage zu diesen Themen hast oder ein herausforderndes Problem, bei dem du dir Impulse von außen wünschst, dann fühl dich herzlich eingeladen, mir zu schreiben und ich werde versuchen, deine Frage im Podcast zu beantworten. Alles wird selbstverständlich anonym gehalten.

Warum heißt mein Podcast „Jenseits von Richtig und Falsch“?

„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort, an dem werden wir uns begegnen.“ ~ Rumi

Dies ist eines meiner Lieblingszitate, weil es so wahr ist. Wie oft verheddern wir uns in Streits über richtig und falsch, wie oft wollen wir Recht behalten. Hat uns das je etwas gebracht außer Gefühlen von Trennung, Wut und Verzweiflung? Und trotzdem kämpfen wir um diese imaginäre Wahrheit, als würde unser Leben davon abhängen.

Wenn es um RICHTIG und FALSCH geht, ist Begegnung nicht möglich. Weil wir dann lediglich in unserem eigenen kleinen Universum vor uns hingurken.

Wenn du loslässt vom unbedingten Recht haben wollen, von der Vorstellung, dass es tatsächlich nur diese eine richtige Perspektive gibt, dann passieren echte Wunder! Du machst eine Tür zu deiner Welt auf und sie fängt an sich auszudehnen und mit anderen Welten zu verbinden. Das ist Begegnung!

Richtig und Falsch sind Mauern, die wir um uns herum aufbauen.

Können wir wirklich 100% wissen, dass es genau so ist und nicht anders herum? Vielleicht ist ja sogar beides wahr oder nichts davon. Wer weiß das schon?

Und was versprechen wir uns vom Recht haben wollen? Wir wollen richtig sein. So wie wir sind. Weil wir vergessen haben, dass wir es sind und schon immer waren.

Wann immer du dich getrennt fühlst oder unglücklich, beobachte deine Gedanken. Sie trennen die Welt in richtig und falsch, sie trennen dich von anderen Menschen und schlussendlich immer von dir selbst. Vielleicht kannst du dir erlauben, sie loszulassen und schönere Gedanken zu denken.

Anregungen dazu findest du hier in diesem Podcast.

von und mit Sven Liefold

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