Folge 152: Muss ich erst zusammenbrechen, damit du siehst, wie erschöpft ich bin?
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Der Fall rund um Lindsay Clancy und vor allem die vielen verständnisvollen Reaktionen darauf haben uns zu dieser Folge inspiriert. Denn dahinter steht eine Frage, die viel mehr Familien betrifft, als man vielleicht denkt: Wie lange kann man funktionieren, bevor der eigene Körper irgendwann sagt: Es geht nicht mehr?
In dieser Folge spreche ich mit Christin über mütterliche Erschöpfung, Mental Load und die unsichtbare Überforderung, die viele Mütter im Familienalltag erleben. Es geht um gesellschaftliche Rollenbilder und die Frage, warum Überlastung oft erst dann sichtbar wird, wenn die eigenen Grenzen längst überschritten sind.
Wir sprechen darüber, warum es in einer Partnerschaft nicht reicht, wenn ein Partner nur „mithilft“, sondern weshalb echte Entlastung bedeutet, Verantwortung selbst zu sehen, zu planen und zu übernehmen. Dabei erzählen wir auch sehr persönlich von einer Zeit in unserem eigenen Familienleben, in der genau das nicht gelungen ist – und welche Folgen das hatte.
Außerdem schauen wir darauf, welche Signale auf Überlastung hindeuten können, warum Selbstfürsorge für Mütter allein keine Lösung für strukturelle Probleme ist und was Partner, Familie und Freunde tun können, bevor Erschöpfung zum Zusammenbruch führt.
Vielleicht beginnt echte Entlastung genau dort, wo wir aufhören zu fragen, wer schuld ist – und anfangen hinzusehen, was der andere wirklich trägt.
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- Familienarchitekt:Sven Liefold - familienarchitekt.de
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- Gesprächspartnerin: Christin Pech
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