Jenseits von Richtig und Falsch

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00:00:01: Hallo und herzlich Willkommen zum Jenseits von Richtig & Falsch Podcast.

00:00:07: Mein Name ist Sven Liefeuth, ich bin euer Host und Gründer von Familienarchitekt und Kolleginnen Praxis für Paar- und Familientherapie.

00:00:16: Hier spreche ich gemeinsam mit verschiedenen Kollegen aus unserem Beratungsteam über Liebe, Partnerschaft, Familienleben Beziehungen und Co.

00:00:25: Schön dass ihr dabei seid!

00:00:27: Und jetzt geht's los.

00:00:30: Herzlich willkommen bei unserem Podcast jenseits von richtig und falsch.

00:00:36: Ich bin Christine, du bist Sven!

00:00:39: Ja das bin ich.

00:00:40: Hallo Christine Da sitzen wir wieder.

00:00:44: Hat ein bisschen größere Sommerpause War viel los Aber jetzt kann es wieder losgehen Und weil soviel los war sind wir eher mittelmäßig vorbereitet.

00:00:55: Deswegen haben wir uns gedacht Wir wollen aber eine Folge rausbringen.

00:01:00: Da bin ich sehr gespannt, ob es ein Quickie wird oder doch wieder Long Version.

00:01:04: Bei uns geht's dann doch ganz schnell, dass das ganz tief reingeht.

00:01:08: Genau und das Thema heute, das Arbeitsthema lautet geben und nehmen in paar Beziehungen.

00:01:15: In der einen oder anderen Form ist das immer mal wieder relevant und deswegen haben wir gedacht, wir sprechen einfach mal drüber.

00:01:23: Wir können ja erst mal ein bisschen überlegen was da so alles an möglichen Variationen gibt.

00:01:28: Und was mir ganz spontan einfällt, ist dass das oft in Kombination mit einem Gerechtigkeitsthema auftaucht.

00:01:37: Wer macht mehr?

00:01:39: Wer ist flexibler?

00:01:40: Wer is weniger flexible?

00:01:43: Wer arbeitet mehr an sich?

00:01:46: Wer gibt mehr Aufmerksamkeit?

00:01:50: Wer richtet sich vielleicht mehr nach dem Partner oder der Partnerin und wer tut das nicht?

00:01:54: Ja also es ist glaube ich ein Thema in sehr vielen Beziehungen eine Rolle spielt.

00:02:00: Ich würde ja mal sagen, vielleicht insbesondere wenn man Geschwisterbeziehungserfahrung hat.

00:02:07: Interessant!

00:02:07: Habe ich mich jetzt gar nicht vorher so informiert?

00:02:09: Nein

00:02:09: habe ich mich auch nicht informiert ob das tatsächlich so ist.

00:02:14: aber jetzt rein logisch würde es für mich auch schon Sinn machen.

00:02:17: Ja, rein logisch macht das schon Sinn.

00:02:19: Müssen wir mal die Einzelkinder fragen?

00:02:21: Wir sind ja beide Geschwister-Kinder.

00:02:24: Gibt es sonst noch irgendwelche Dinge, die dir einfallen wo du das auftaucht oder in einer Beziehung oder was da so los ist?

00:02:32: Was mir zuerst einfällt beim Thema geben und nehmen ist dass es glaube ich erst einmal beginnt mit gerne zu geben und dass dann irgendwann wenn man mal etwas zurück will vielleicht und der andere Person aus welchen Gründen auch immer das nicht in der Form zurückgibt.

00:02:51: Vielleicht weiß sie gar nicht, was von ihr erwartet wird vielleicht auch weil sie ihre persönlichen Gründe hat warum sie nicht geben kann dass es dann schwierig wird und dann irgendwie noch mal mehr an die Oberfläche kommt mit inneren Listen die man dann vielleicht hat was man schon alles so gegeben hat und was jetzt der Andere vielleicht auch zurückgeben sollte damit es einen gewissen Ausgleich gibt.

00:03:12: Ja ist ja auch erstmal gar nicht falsch sich das zu wünschen, dass es da einen Ausgleich gibt.

00:03:21: Also ich kann total gut mitschwingen bei der Idee... Ich gebe in einer Beziehung was auch immer ne?

00:03:28: Ich tue dir etwas Gutes, ich geb dir ein Ohr, ich mach mir Gedanken, ich unterstütze dich hier und da Und die andere Person macht es ebenfalls an den Stellen wo's möglich ist Und ich kann da total gut mitschwingen, dass das erst mal eine gute Grundlage schafft.

00:03:47: Ich kann auch bei der Idee mitschwingen, wenn ich gebe und gebe und gäbe erstmal mit der Idee, weil ich gerne gebe.

00:03:54: Es kommt dann aber gar nichts zurück, dass es eine Unzufriedenheit kreiert oder erschafft und zum Konflikt werden kann.

00:04:06: dass geben und nehmen immer ausgeglichen sein muss bzw.

00:04:10: ist, wie ich eben gerade schon angedeutet habe so innere Listen gibt und man immer darauf achtet... Ich hab jetzt dreimal was gegeben, jetzt kriege ich aber ... Jetzt habe ich einen Anspruch darauf auch etwas zurückzukriegen.

00:04:20: da gehe ich nicht mit.

00:04:21: Ja Dass man sozusagen so ein Blankoscheck damit erwirbt dadurch das man schon ganz viel reingegeben hat es gibt's einfach den Zwang also dass man nicht nein sagen darf dann irgendwann

00:04:35: Genau, also ich bin der Meinung in Beziehungen ist die andere Person nicht verpflichtet zu geben.

00:04:41: Genauso wenig wie ich selbst verpflichted bin zu geben Wenn ein Konflikt entsteht weil das Geben und Neben im Ungleichgewicht ist dann kann man darüber sprechen über die Unzufriedenheiten und die Gefühle die dabei entstehen.

00:04:52: Das finde ich ganz wichtig.

00:04:54: aber es gibt keine Pflicht zu geben.

00:04:57: Was denkst du?

00:04:58: Also Verpflichtung ist sowieso immer schwierig.

00:05:00: in Bezierung.

00:05:02: Wenn ich mir jetzt vorstelle okay, kannst du temporär mal geben dass es da so eine Pflicht gibt.

00:05:08: Jetzt bist aber wirklich mal du dran würde ich nicht pauschal nein sagen.

00:05:12: Ich kann mir vorstellen das es einfach mal Fälle gibt wo das gut wäre dann mal zu sagen jetzt jetzt bist du dran

00:05:19: und ja andere muss weil...

00:05:21: Das heißt ist nicht die andere Person jetzt so Ding Ja sagen musst ihre eigenen Grenzen übertreten oder so.

00:05:29: Aber wenn dann jemand sagt so, ich hab die ganze Zeit dieses und jenes gemacht.

00:05:32: Ich möchte jetzt, dass du mal eine Sache für mich

00:05:35: tust.

00:05:37: So was kann ich mir schon vorstellen?

00:05:41: Das habe ich ja eben gesagt, dass man sozusagen einen Anspruch auf lange Sicht darauf auf Wunscherfüllung erwirbt in bestimmten Kontexten.

00:05:53: Und ich sag nur es kann ja durchaus sein das es wirklich in einem Ungleichgewicht ist.

00:05:58: Find ich das schon, ja.

00:05:59: Das heißt du würdest sagen für kurze Zeit könnte man einen Anspruch haben oder übertragen auf die andere Person?

00:06:05: Ich habe gesagt unter bestimmten Kontexten...

00:06:07: Hast du mal ein Kontext so dass ich da irgendwie das besser verstehe?

00:06:12: Ich hab'n Kontext!

00:06:13: Ja?

00:06:14: Wo ich mir vorstellen könnte, dass so ein Gespräch entsteht oder so ein Gefühl von Anspruch.

00:06:19: also sagen wir mal Wir sind ein paar, wir haben Kinder gekriegt und wir haben ein Kind gekriegten Baby Und ich bin klassischerweise zu Hause geblieben.

00:06:27: Und mein Partner, also du hättest dich ... Du warst jetzt grad bis Lehrer.

00:06:32: Warst in deinem Referendariat und hast die Möglichkeit gehabt, dich um deine Karriere zu kümmern?

00:06:36: Du hast deinen Studium abgeschlossen, bist Lehrer geworden.

00:06:39: Vielleicht bist du noch weiter an der Karrierelite nach oben geklettert.

00:06:42: Vielleicht weiß ich, bist du zum Direktor aufgestiegen worden.

00:06:45: So, keine Ahnung wie das.

00:06:47: Interessant spezifisches Beispiel?

00:06:49: Keine Ahnung!

00:06:51: Und ich habe meinen Fokus...nein, ich hab meine Karriere auf Pause gedrückt und hab mich um die Kinder gekümmert und dir somit indirekt ermöglicht dass du Zeit dafür hast.

00:07:02: Da könnte ich mir vorstellen da ist so ein Enttitelmen, so ein Anspruchsgefühl entsteht.

00:07:07: jetzt will ich ...jetzt bin ich dran mich um eine Karrierei zu kümmern jetzt mir den Rücken frei halten musst, zum Beispiel.

00:07:17: Ja tatsächlich war das auch was, was mir jetzt eingefallen wäre Thema Kehrarbeit also nicht genau das gleiche Beispiel.

00:07:24: aber und das wird zum Glück auch immer häufiger dass dann die Frauen sagen okay jetzt bin ich dran und das führt auch immer mal wieder zu Problemen.

00:07:33: ja und Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich dir zustimme.

00:07:37: Also ich stimme dir.

00:07:38: ich stimmel dem Gefühl von Jetzt Bin Ich Dran und Das ist jetzt habe ich das so lange gemacht und jetzt will ich mich auch um die Karriere kümmern, um die du dich schon so viel Zeit vorher hast kümmern können.

00:07:50: Und dafür finanziell so viele Vorteile hast auch im Alter usw.

00:07:53: Macht das alles total für Sinn?

00:07:55: Und gleichzeitig weiß ich nicht ob ich mitgehen kann bei Anspruch.

00:07:59: Willst du mir das nochmal ein bisschen genauer schämen wie

00:08:01: du es meinst?

00:08:02: Also definitiv nicht dass jetzt alles genauso läuft wie die Person sich das vorstellt aber sozusagen möglich gemacht werden muss auf eine gemeinsame Art und Weise, da würde ich schon Ja zu sagen.

00:08:18: Also gerade bei so wirklich großen Sachen.

00:08:22: und Thema Gleichberechtigungen also natürlich kann es auch immer besser gewesen wenn's vorher Gespräche darüber gegeben hätte Wenns gar nicht erst soweit gekommen wäre.

00:08:31: aber das ist ja auch heutzutage immer noch nicht so einfach aus verschiedensten Gründen und sei es auch nur die Anforderungen, die einfach so gesellschaftlich da sind oder Geldgründe.

00:08:43: Und das wäre natürlich der bessere Weg.

00:08:45: aber ich sage immer besser spät als nie und dass spät heißt eben nicht nie sondern eben dann spät.

00:08:51: Ich hatte noch ein anderes Beispiel was vielleicht nicht so groß ist.

00:08:56: Ja

00:08:56: gibt's auch noch eins, aber du zuerst.

00:08:57: Ich nehme mal wirklich eine Kleinigkeit wenn man immer da essen geht wo der Partner oder die Partnerin essen will und dann sagt, nee heute jetzt musst du dich mal nach mir richten.

00:09:08: Fertig aus!

00:09:09: Auch da gibt es natürlich nicht die Verpflichtung dass der Partner das machen muss.

00:09:13: Er kann auch sagen ne will ich nicht aber besser wäre es trotzdem.

00:09:19: Ich habe gerade gedacht vielleicht ist es noch ein spannenderer Fokus.

00:09:23: für mich wäre es noch eine spannende Fokus im Gespräch nicht zu gucken wann gibt's denn vielleicht man macht einen Anspruch mehr Sinn oder nicht?

00:09:30: Oder wenn können wir beide auch mehr mitgehen.

00:09:32: Anspruch jetzt muss aber der andere, sondern vielmehr es gibt in allen Beziehungen Momente und vielleicht auch Phasen oder vielleicht sogar grundsätzlich so ein Gefühl von Jetzt hab ich und du musst.

00:09:47: Ich habe jetzt solange und Du musst Und ich glaube das spannende ist wenn wir uns überlegen in dem Gespräch heute Was machen wir denn?

00:09:54: Wenn's eine ganz tiefe Überzeugung gibt!

00:09:56: Ich habe das jetzt aber verdient auch was zu kriegen und der Partner macht es nicht oder die Partnerin Weil das ist Anspruchsgefühl, gibt es immer in unterschiedlichen Nuancen.

00:10:06: Da kommt man glaube ich nicht drumherum weil so ein verbreitetes Thema ist dass das in Beziehung immer wieder an der einen und anderen Stelle aufploppt.

00:10:13: Und spannend finde ich ja zu gucken.

00:10:16: wenn das aber nicht erfüllt wird was dann?

00:10:18: Ja!

00:10:19: Ich find das gut.

00:10:20: Weil stimmt dir dazu.

00:10:21: Das kennt glaub ich jeder.

00:10:22: Ich kann zum Beispiel von mir sagen... ...ich hatte das sehr sehr lange, dass ich so der Typ war Ich mache sehr vieles selbst und wenn ich um Hilfe bitte, dann brauche ich sie wirklich.

00:10:37: Und dann... Wenn mir das dann verweigert wird da habe ich mich nicht gut drauf reagiert will ich mal sagen.

00:10:44: Und woran das so ein bisschen gelingt hat?

00:10:47: Da können wir ja vielleicht später noch drüber sprechen.

00:10:50: Kennst du noch so Sachen?

00:10:52: weil man Wenn man das sagt, also wir hatten jetzt einmal okay eine Person macht schon so viel für andere und dann will sie.

00:10:59: Und dann hat ich jetzt gerade eine Person fragt ganz wenig.

00:11:03: aber wenn sie mal fragt, dann muss es sein.

00:11:06: Hast du noch eine Idee?

00:11:07: Ja passiert auch oft.

00:11:09: Man ist so...wenn ich mal vielleicht setzt Salopp das in den Topwerfen Pippe-Plieser Du bist ne Person die kann schon Antizipiert ganz viel, was die andere Person wohl brauchen könnte.

00:11:21: Damit es ihr gut geht oder was man so tun könnte damit die andere person zufrieden ist und auf gar keinen Fall enttäuscht von einem.

00:11:28: und Menschen Die so geprägt sind und so funktionieren die machen oft ganz viel für die anderen ohne dass die Anderen das manchmal sogar mitkriegen.

00:11:38: Und man arbeitet und arbeitet und arbeitet um Auf jeden fall nicht in der Enttäuschung beim andern auszulösen um sich verbunden zu fühlen und wertvoll.

00:11:46: Und diese ganze Arbeit, die ist ja nicht vom anderen gewünscht.

00:11:49: Der andere hat nicht gesagt gib mir mal das ich brauche mal dass Jetzt tu ma das für mich sondern es wird ganz viel anzipiert und ganz viel automatisch gemacht ohne Dass Die Andere Personen drum bittet.

00:11:58: und Diese Ganzen Dinge Können Aber auch Trotzdem Auf Einer inneren Liste landen und Das tun Sie Ganz Oft um.

00:12:04: Dann in dem fall wenn Die Person Um Hilfe Bittet Und Die andre Person aber jetzt Nicht irgendwie Aus irgendeinem Grund Hilft dann In den roll oder in den gefühl von ich ninde das jetzt aber übel weil guck mal meine liste sind ungefähr fünfhundert dreißig sachen drauf und dann entstehen gespräche wie ich habe niemals drum gebeten dass du mir das alles erfüllst.

00:12:24: das wollte ich überhaupt nicht.

00:12:26: will viel lieber das oder lass es bitte bleiben wenn das auf deine liste kommt soll.

00:12:29: so zum beispiel

00:12:31: gutes thema?

00:12:32: da hab ich das gefühlt.

00:12:33: jetzt gehen wir schon direkt rein in das thema.

00:12:36: was steckt ein bisschen dahinter?

00:12:38: lasst uns gerne mal da bleiben fand grad den Gedanken spannend, als ich dazugehört hab dieses... Ich habe dich nicht drum gebeten.

00:12:47: Und gleichzeitig bin ich aber Nutznießerin davon.

00:12:51: Genau!

00:12:53: Da wird's ja dann spannend.

00:12:54: Ja

00:12:55: und das ist gar nicht so unselten?

00:12:56: Nee.

00:12:58: Unselten.

00:13:00: Ist es nicht Wie lösen wir denn sowas auf?

00:13:06: Ich find was immer hilfreich is sich nur Offenheit zu bewahren für die Perspektive des anderen.

00:13:15: Und das ist glaube ich wirklich das Schwierige, weil ja diese Anspruchshaltung im Gegenüber meistens irgendwas auslöst.

00:13:24: Richtig!

00:13:24: Worauf sie wenigstens gut reagieren und ich sage immer da haben gibt's mindestens zwei Möglichkeiten dass es einen anderen Verlauf nehmen kann.

00:13:34: also einmal hat die Person die den Anspruch hat die Möglichkeit was anders zu machen Und aber auch die Person, die dann den Vorwürfe abbekommt.

00:13:43: Die hat auch die Möglichkeit was zu ändern an der Dynamik und ich würde gerne erst mal über die Personen reden, die die Vorwurfe bekommt.

00:13:53: Ich würd's ja gerne nochmal auf zwei verschiedene Ebenen in zwei verschiedenen Ebenendifferenzieren.

00:13:57: besser einverstanden damit?

00:13:59: Ich lass mich überraschen!

00:14:00: Und ich glaube die eine Ebene führt dazu dass man stecken bleibt und es eher destruktiv ist.

00:14:06: und die andere Ebene finde die Antwort auf deine zwei Fragen.

00:14:12: Und die Ebene, glaube ich wo die meisten drin verharren ist nämlich weil es bei der anderen Person wie du gesagt hast was auslöst.

00:14:20: wenn man jetzt so einen Vorwurf kriegt man hätte nicht genug möglicherweise dann war das so schwer zu hören und auszuhalten ist und eben selbst etwas auslösst fängt es oft an dass die Paare anfangen auf der Ebene miteinander zu streiten ob der Anspruch gerechtfertigt sei oder nicht.

00:14:37: ja und das Gespräch Das wäre ja schon mal eine Sache, die man auch anders machen könnte.

00:14:41: Wenn das Gespräch in diese Richtung rutscht zu gucken wer hat hier wie viel auf welcher Liste und was habe ich schon alles gemacht?

00:14:47: Und dann sagt die andere Person und ich hab das und dann habe ich an der Stelle das.

00:14:50: und Dann fängt man an zu überlegen ist der Anspruch berechnet oder nicht?

00:14:54: da wird Man wird kein Ende finden und man wird sich in der Regel also dass werden große Überraschungen nicht einig werden Dass es jetzt einen Anspruch gibt oder nicht.

00:15:02: Ja genau und das ist tatsächlich das was am häufigsten passiert.

00:15:06: Und eins hast du noch vergessen, nämlich dein Anspruch ist nicht gerechtfertigt.

00:15:09: Weil ich habe dich gar nicht drum

00:15:10: gebeten.".

00:15:11: Genau das kann Teil davon sein.

00:15:13: ja und das Spannendere wäre glaube ich an der Stelle und dass es ganz schön viel Arbeit zu gucken.

00:15:21: was löst es bei mir aus?

00:15:22: Dass ich jetzt hier im Vorwurf kriege nicht genug zu tun weil das löst ja irgendwas aus einmal nach innen gehen und dann mit dem Innen und ich glaube das ist wichtig in der Reihenfolge Mit dem Wissen, ah okay das ich mach mal ein Beispiel.

00:15:38: Wenn du mir sagst ich gebe zu wenig dann fühle ich mich abgelehnt Ich fühl mich nicht gesehen Ich fühle mich nicht mehr wertvoll in unserer Beziehung für dich.

00:15:47: Möglicherweise löst das alles aus und es löst möglicherweise dann eine Angst aus ach du Scheiße.

00:15:52: So dass es gibt ganz viele Möglichkeiten was auch das könnte eine Möglichkeit sein.

00:15:55: Und wenn ich das weiß kann ich ja dann Mit diesem Wissen von, jetzt habe ich mal kurz in meinem Innen geguckt nach außen gehen und sagen oha.

00:16:02: Und dann kann ich mich zeigen oder ich kann eine Frage stellen das wäre jetzt die eine Person Die was anders machen könnte die die nämlich den Vorwurf bekommt

00:16:10: Ja da möchte ich dazu sagen Das ist schon richtig fortgeschritten Level.

00:16:17: Ich glaube Wenn man damit anfängt Dann Ist schon Mal Richtig gut wenn man feststellt ich bin wütend

00:16:22: ja

00:16:25: Nee, ich finde das gut.

00:16:26: Das gehört ja auch dazu.

00:16:28: Wir haben hier wahrscheinlich Zuhörerinnen, die alle an unterschiedlichen Punkten stehen und das finde ich auf jeden Fall einen guten Weg.

00:16:34: Ich würde gerne einfach noch was... vielleicht wenn man damit jetzt anfangen möchte noch überlegen?

00:16:41: Und da ist die einfachste Variante, die überhaupt Raum macht um dahin zu kommen zu den Dingen, die du gerade beschrieben hast, einfach erstmal durchatmen und eine Pause machen nicht sofort, nicht gleich reagieren.

00:16:55: Also das ist ... wenn ihr das hinkriegt in solchen Gesprächen dann ist da schon richtig viel.

00:17:01: Und da kann man drüber nachdenken.

00:17:02: also ich sag mal als Überschrift beide sind getriggert oder sagen wir mal aktiviert und es geht darum diese Aktivierung erstmal zu beruhigeln weil vorher ist sowieso kein vernünftiges Gespräch möglich.

00:17:15: Ja

00:17:16: Da kann man ja mal gucken oder drauf achten Entstreitigkeiten zu gucken, wie merke ich denn überhaupt, dass ich aktiviert bin.

00:17:23: Und das kann am besten ... Kann man das an seinem Körper spüren?

00:17:28: Krass!

00:17:28: Mein Herz fängt schnell anzuschlagen oder... Ich merk irgendwie ein Kloß im Hals oder merke mein Körper spannt sich an irgendwas was sich verändert in dem Moment wo die andere Person kommt und was von einem will.

00:17:41: Wenn man so ein bisschen gemerkt hat, jedes Mal wenn wir streiten oder jedes mal bevor wir streitten oder wenn das so anfängt dann merke da an der Stelle spür ich was.

00:17:52: Ja,

00:17:52: das ist sowieso finde ich auch der beste Weg.

00:17:56: also das richtet die Aufmerksamkeit auf einen selbst statt jetzt auf den anderen und dass es schon der Anfang von einer Beruhigung.

00:18:05: ja und es gibt noch andere Möglichkeiten wo man es erkennt nämlich wenn man keine Lösung findet dann ist das ein Zeichen dafür dass mindestens eine Person aktiviert ist.

00:18:18: Meistens sind es beide, auch wenn man's vielleicht nicht immer merkt und da möchte ich auf den Satz zurückkommen, den du mal gesagt hast im Podcast also die meisten Kommunikationsprobleme sind Regulationsprobleme und sich darauf zu konzentrieren.

00:18:33: Wenn man mitkriegt im Streit das spurt sich wieder hoch, man unterbricht sich, man findet nicht irgendwie... Zum Verständnis für Nanna, dann heißt das immer noch nicht genug beruhigt ist und da muss man eine Pause machen.

00:18:46: Ja ich glaube dass es ja auch das was auch immer wieder in also in Literatur oder auch Social Media gesagt wird Und ich finde ganz spannend weil das ich glaub is viel nicht klar.

00:18:58: Was mache ich denn denn in der Pause?

00:19:01: Wofür nutze ich die Pause?

00:19:02: Weil die Pause kann auch super gut genutzt werden um sich selbst zu bestätigen Indem wie man sich fühlt und indem was der andere falsch gemacht hat um noch klarer darüber zu werden, was der andere falsch gemacht hat.

00:19:14: Und wenn du die Pause dafür nutzt dann ist die Wahrscheinlichkeit dass ihr in einem Gespräch auch wenn du dich ruhiger fühlst nicht wieder an den gleichen Punkt kommen ist nicht ganz so groß klein.

00:19:26: Ich glaube das ist sehr selten wenn man dann noch irgendwie für sich sich dann innerlich aufregt über die andere Person beruhigt in das Gespräch zurückkommt.

00:19:36: Ich glaube, dass passiert ganz oft oder ich erlebe es auch mit der Idee die Paare gehen auseinander und machen eine Pause.

00:19:43: Es ist schon angekommen.

00:19:44: okay das Nervensystem ist aktiviert wir müssen eine Pause macht.

00:19:47: so hat das keinen Sinn.

00:19:48: jeder geht in seine Ecke und

00:19:50: dann sammeln sie Argumente

00:19:51: Genau Und dann treffen Sie sich mit der idee Wir sind jetzt wieder ruhig haben uns reguliert und das passiert genau das gleich wie beim letzten Mal.

00:19:59: ja und dass diese Idee Irgendwie wird Repair oft genannt.

00:20:05: Wie können wir jetzt dieses Gespräch, was ich sage, mein Anführungsstrichen kaputt war wieder beim nächsten Mal reparieren?

00:20:10: Funktioniert denn einfach nicht und das ist glaube ich richtig... Ist es nicht so klar und leicht zu dahin zu kommen, was mache ich denn in dieser Pause?

00:20:19: Außer diese Artenatmen und Körpertechniken.

00:20:24: Du sagst das so nebenbei?

00:20:25: Ich sage das so nebbar weil ich die Erfahrung mache, die machen das Und es funktioniert aber nicht, sie kommen zusammen und landen genau wieder am besten

00:20:32: Punkt.

00:20:32: Ja...und da bin ich ein Freund der Wiederholung.

00:20:36: Also das ist dann einfach mal wieder A, es werden weiter nur Argumente ausgetauscht wir kommen nicht zueinander und würden wir unterbrechen uns?

00:20:45: Dann hat das nicht funktioniert, wir sind noch nicht ruhig!

00:20:47: Und dann probiere ich vielleicht was anderes aus als vorher.

00:20:50: auch da meistens heißt es wenn's nicht geklappt hat nicht dass man es schon genug gemacht hat sondern dass man vielleicht das falsche gemacht hat.

00:20:58: Aber da kann es wirklich ganz unterschiedliche Methoden geben, sich zu beruhigen.

00:21:02: Es kann sein dass man irgendwie Sport macht in Kissen brüllt.

00:21:06: Runde runde laufen geht, atmet was auch immer.

00:21:11: Da würde ich heute jetzt die Folge nicht so sehr reingehen wollen aber das ist auf jeden Fall eine gute Methode.

00:21:18: Mir fällt gerade auf, wir sind trotzdem wieder ein bisschen im Allgemeinen gelandet und ich würde gerne nochmal speziell jetzt mal auf so einen Gespräch gehen.

00:21:27: nehmen wir mal an Ich bin jetzt Nutzenieserin oder Nutzenießer.

00:21:32: Und dann ist erstmal so das Gefühl da, ja aber eigentlich habe ich nicht dringend gebeten und eigentlich brauche ich es nicht.

00:21:38: Aber ich bin ja ein NutzenIESER!

00:21:39: Das kann man ja zum Beispiel.

00:21:41: aus meiner Sicht könnte man sagen Ja stimmt hast du recht?

00:21:45: Und dann können die anderen Personen auch noch mehr reden.

00:21:47: also das ist eine offene Einstellung.

00:21:49: Das heißt überhaupt nicht dass man deswegen was schuldet aber man kann schon die Tatsachen anerkennen.

00:21:54: angenommen, wir kämen jetzt wieder zusammen und sind erstmal beruhigt.

00:21:57: Dann wäre eine Variante das zu machen.

00:21:59: Ich glaube es ist nicht so leicht weil bei vielen Menschen dass so eng verknüpft ist wenn ich zu dir zuhöre und Raum gebe und wenn ich vielleicht sogar anerkenne wie's dir geht und wie du dich fühlst dann heißt es Du hast recht!

00:22:12: Ja aber da schlimm ist ja nicht dass die andere Person dann Recht hat sondern das bedeutet...ich muss jetzt!

00:22:19: Ich hab keine Wahl, ich muss mich unterwerfen Ich hab ein Fehler gemacht, irgendwas zu treiben mit mir.

00:22:24: Du

00:22:25: hast Recht?

00:22:26: Das heißt ich habe wohl Unrecht!

00:22:27: Wenn man aber nicht das tun will was die andere Personen oder wenn schon allein das Gefühl irgendwie von Unrecht... ...ich bin nicht richtig steckt ja auch in... du bist recht, du bist richtig, ich habe Unrecht, ich bin nicht Richtig.

00:22:38: Steckt da ja auch drin dann gibt's natürlich einen Widerstand.

00:22:42: Was total Sinn macht gegen dieses Gefühl, dass muss man von sich abwehren weil es total schwer ist auszuhalten Genau und dann kommt man halt in diesen Teufelskreis rein.

00:22:52: Ja, deswegen ist Regulation wirklich eines der wenn nicht das bedeutendste Tours in Beziehungen weswegen wir da auch sehr viel Wert darauf legen und es könnte ja alles sehr gut bei uns lernen dass nun mal so nebenbei eingestreut.

00:23:08: ich glaube dass es wirklich hilft sich zu sagen Auch das haben wir hier dafür gesagt anerkennen oder zustimmen heißt nicht einverstanden sein Und es macht total viel mit dem Gegenüber, wenn man sagt ja ich sehe deinen Punkt.

00:23:23: Das heißt noch nicht dass man dazugestimmt hat das heißt erstmal nur ich seh das Ja und vielleicht haben wir uns vorher wirklich nicht gesehen.

00:23:29: das kann man auch anerkennen und dann sagen okay krass das ist ja echt viel was du da machst.

00:23:35: das klingt unglaublich anstrengend und wahrscheinlich würde es mir an deiner stelle genauso gehen.

00:23:41: und das schöne was auf passiert ist dass durch so einen Anerkennung verstehen eine eigene Weichheit mit der eigenen Position kommt.

00:23:50: Und wenn eigene Position auch weich sind, also eine gewisse Flexibilität gibt dann ist es immer ein guter Ausgangsposition für was gemeinsam gestalten?

00:24:01: Ja und genau so ist das eben bei der anderen Seite.

00:24:05: Wenn die reguliert genug ist kann die Person vielleicht sagen ja stimmt du hast wirklich nicht drum gebeten warum habe ich das gemacht?

00:24:13: eigentlich hab ich da auch gemacht weil ich's gerne mache.

00:24:16: Oder nee, stimmt.

00:24:17: Das habe ich irgendwie gemacht weil ich... Obwohl es mir nicht gut ging.

00:24:21: aber in der Erwartung das ist ja selbstverständlich und wenn's mir so geht dann möchte ich das auch von dir haben wir aber noch nicht drüber geredet.

00:24:28: Genau!

00:24:29: Und ich glaube dass es in vielen Beziehungen so, dass es eine unterschiedliche Vorstellung von geben und neben durchaus gibt und die nicht so richtig kommuniziert wird bis es eben Problem wird und dann meistens im Streit rauskommt.

00:24:42: Okay, an das geben war die und die Erwartung geknüpft und es auch vorher gar nicht klar waren.

00:24:47: Ja wir reden ja schon doch eine kleine Weile damit's ein Quicky bleibt würde ich gerne jetzt noch ganz kurz dahin gucken.

00:24:57: zu dem Beispiel was ich genannt hatte jemand macht ganz viel selbst und fragt nur braucht er mal was?

00:25:04: und fragte auch nur dann und dann ist es nein verkraften.

00:25:08: Da kann ich ja vielleicht einfach kurz ein bisschen über mich erzählen, weil ich das so gut kenne und für mich war da zum Beispiel die Lösung öfter nach Hilfe zu fragen.

00:25:23: Dann haben die anderen auch öfter die Gelegenheit nein zu sagen.

00:25:26: Und hat es die Dringlichkeit dann rausgenommen?

00:25:28: Auf jeden Fall!

00:25:29: Ja also kommt glaube ich immer noch vor dass manchmal einfach dringend ist aber trotzdem eine andere Energie, weil dann ist es nur okay ja du kannst jetzt nicht.

00:25:40: oder dann würde ich vielleicht fragen bist du dir sicher?

00:25:42: aber ich brauche das hier jetzt gerade wirklich dringend statt dann zu sagen ich frag nie nach was.

00:25:47: Jetzt kannst du doch mal.

00:25:49: also innerlich hat das sehr viel geändert.

00:25:53: Oder dich frage ich nie wieder?

00:25:55: Oder die ganze Zeit willst du dass ich auch im Hilfe bitte jetzt mache und jetzt bist du nicht da.

00:26:01: Gibt es in unterschiedlichen Varianten, wie man so darauf reagieren kann wenn die Dringlichkeit nicht erfüllt wird?

00:26:05: Das kann auch sein.

00:26:07: Obwohl ich jetzt nicht genau weiß dass von so vielen Fällen weiß wo dann irgendwie das schon ausgesprochenes Thema ist.

00:26:15: Ich frag zu wenig nach Hilfe.

00:26:17: Na ja, mir geht's anders weil mit um Hilfe bitten ist ja durchaus auch verletzlich sein Verknüpft Und das ist schon auch Thema in Beziehungen, insbesondere für den männlich-sozialisierten Teil.

00:26:30: Dass es nicht grundsätzlich leicht ist verletzlich sich zu zeigen.

00:26:34: Ergo auch um Hilfe zu bitten.

00:26:36: Interessant ja vielen Dank!

00:26:37: Und demzufolge kann das schon durchaus ein Thema sein.

00:26:40: und wenn es dann dem Mann gelingt mal... ...und dann wer weiß was gerade bei der anderen Person los ist.. ..und dann kann die das eben in dem Moment nicht erfüllen.

00:26:49: vielleicht würde sie's auch nicht.

00:26:51: Dann kann durchaus so'n Satz kommen Die ganze Zeit willst du, dass ich mich verletzlich zeige und dann mach' ich's.

00:26:58: Und

00:26:59: es ändert gar nichts?

00:26:59: Genau!

00:27:00: Dann

00:27:00: komm' ich und dann lässt sie mich im Regen stehen.

00:27:04: Ja.

00:27:04: Ich bin ja selber Mann, hatte ich gar nicht auf dem Schirm... Ja

00:27:08: schon ist ein oder andere Mal erlebt.

00:27:13: Was es zusätzlich schwierig macht ist wenn das diese Dringlichkeit bekommt sei jetzt von jemandem.

00:27:18: also bleiben wir mal bei den Menschen, dem es eh schwer fällt dass dann noch eine ganz, ganz besondere Dringlichkeit hat und der Anspruch dazu kommt weil man es ja sonst nie macht.

00:27:28: Dass wenn das dann nicht erfüllt wird, dass automatisch mit was verknüpft ist also es wird dem Nicht-Erfüllen eine Bedeutung gegeben die da wäre wie ich bin wohl nicht wichtig genug zum Beispiel.

00:27:38: Ich werde da

00:27:38: reingelassen.

00:27:40: Und genau ich bin unwichtig und diese Bedeitung die macht eigentlich die Ablehnung so schlimm.

00:27:45: Ja Das ist dann wieder das Thema was du vorhin schon angesprochen hast Also die Auseinandersetzung um mit sich selbst.

00:27:51: Wo war immer für Begleitung empfehlen, das zu lernen und da hinzukommen?

00:27:55: Und das ist dann ein echter Gamechanger nicht nur für solche Streits sondern einfach was das Wohlbefinden in Beziehungen angeht.

00:28:03: Ja und kleiner Spoiler man kann das Lernen so entknüpfen.

00:28:06: bestimmte Bedeutung die man so Dinge gibt und die dann Beziehung schwierig machen oder Situationen-Beziehungen kann man lernen.

00:28:15: Ja, ganz genau.

00:28:16: Zum Beispiel bei uns.

00:28:17: Genau!

00:28:18: Ich würde das als Vorlage für ein Schlusswort jetzt nehmen.

00:28:20: ich habe noch ganz viele Gedanken im Kopf aber... ...ich glaube hier hat schon sehr viel jetzt drin gesteckt und ich kriege auch

00:28:28: langsam Hunger.

00:28:29: Okay.

00:28:32: Bevor es dringlich wird.

00:28:36: Also vielleicht noch eine Sache die mir einfällt.

00:28:37: jetzt zu dem Thema diese Gegenseite sozusagen wo jemand dann eigentlich nie fragt doch mal fragt, was sozusagen wenn die andere Seite reguliert ist.

00:28:46: Fällt dir etwas ein wie die anders reagieren könnte?

00:28:49: oder vielleicht auch wir haben zwischen uns war das ja früher langen Zeitthema?

00:28:54: Was dir geholfen hat?

00:28:55: Was

00:28:55: mir geholpen hat, wenn

00:28:57: du

00:28:58: was willst

00:28:58: und jetzt es so dringend und ich frage er nie

00:29:01: Ja Wenn mir was mir gehilfen hat oder hätte wäre dass ich das Gefühl habe eine Wahl also wenn ich nein sage dann geht nichts kaputt.

00:29:11: oder was meinst du?

00:29:12: Ja, das ist gut zu wissen.

00:29:14: Ich meine jetzt aber nur, was du jetzt anbieten kannst in Offenheit wenn du reguliert bist und da auf die Person zuzugehen.

00:29:21: Also ich habe mal ein Beispiel.

00:29:23: also wenn man reguliert ist dann kann man zum Beispiel abchecken.

00:29:25: okay vielleicht passt es jetzt gerade nicht so rein In meinen Alltag oder ich finde es auch echt blöd dass sich jetzt hier muss Aber eigentlich tut's mir nicht weh Und das scheint ja wirklich dringend zu sein.

00:29:36: ich kann es ja machen.

00:29:38: Wenn man regulierte sind solche Reaktionen zum Beispiel möglich Und ich war einfach neugierig, ob du noch irgendwie eigene Erfahrungen hast.

00:29:45: Ja also tatsächlich sehr ähnlich dass... Ich guck mir dann all die Stimmen, die ich höre.

00:29:50: Die eine Stimme, die sagt, Scheiß muss ich!

00:29:54: Die andere Stimme die sagt.. Ich habe jetzt gar keine Lust, ich will meine Serie weiter gucken und dann eine Stüme die sagt was ist jetzt wichtiger?

00:30:05: Wie geht es der Person?

00:30:07: Also ich wiege dann ab.

00:30:08: okay Mein Grund, nein zu sagen ist Bequemlichkeit und vielleicht auch ein bisschen Trägheit.

00:30:14: Kann ich natürlich auch völlig valider als auch eine Begründung nehmen, Dinge nicht zu tun?

00:30:19: Aber will ich das oder muss... Wenn ich mich jetzt überwinde, weil mache ich das dann also überwindig meine Trägkeit in dem Moment und gehe hin und helfe deiner Person.

00:30:28: Ist es ja nicht nur für die andere Hilfe, weil's schafft so viel Verbundenheit Und ich ... Also das Geben an sich fühlt sich ja so schön und uns zu sehen Oha!

00:30:36: Ich hab grad so einen Wert für die anderen Personen Einfach nur, weil ich da bin zum Beispiel oder wenn ich was zu essen koche.

00:30:42: Weil der andere krank ist oder weiß was für Gründe es auch immer gibt um Hilfe zu bitten.

00:30:46: Das ist ja so befriedigend dass das definitiv besser ist in dem Moment für mich als auf der Kausch zu sitzen und eine Serie weiterzugucken.

00:30:54: Ja also rewarding dann ja auch

00:30:57: finde ich.

00:30:57: ein schönes Beispiel ist allerdings auch ein sehr einfaches Beispiel wo man jetzt sagen würde ja okay dafür findet man selten jetzt einen Grund.

00:31:05: aber nehmen wir mal an man hat so auch schon viel zu tun Und das bringt vielleicht auch ein bisschen was durcheinander.

00:31:11: Was mir einfällt ist zu sagen, ich kann jetzt nicht grad sofort... Ich habe jetzt gerade noch das hier, aber in fünf Minuten hab' ich zehn Minuten Zeit oder so eine Geschichte und natürlich ist es auch nein erlaubt sozusagen.

00:31:25: Das tut mir total leid.

00:31:26: Aber dann kann man anerkennend sagen oh Mann krass!

00:31:29: Ich würde dir so gern helfen, aber ich habe grade selber so viel auf der Platte.

00:31:33: Vielleicht fällt einem jemand ein dem man dann sagen kann den man noch irgendwie fragen kann oder man sagt, du wirst schon wen finden.

00:31:40: Das sind jetzt noch Sachen die mir einfallen und ansonsten ist dann auch wieder auf wenn das nicht ausreicht dann wieder auch selbst Regulation auf der anderen Seite angesagt

00:31:48: Und aber auch Selbstregulation?

00:31:51: Auf der seite die nein sagt.

00:31:53: Wenn das Nein Jetzt Nicht auf oh wie toll dass Du gut auf dich achtest stößt Sondern auf für die Person ist dann meinetwegen verknüpft wie da bin ich wohl nicht wichtig genug oder was auch immer und das dann entweder offen direkt oder irgendwie indirekt passive aggressiv schon auch transportiert wird, dann zu regulieren und so sagen es ist irgendwie sich umsicht zu kümmern weil dann ja vielleicht eine eigene angst angeht statt auf den anderen wütend zu werden weil er jetzt hier den anspruch erhebt usw.

00:32:21: Ja finde ich auch noch mal ein richtig wichtiger punkt danke dass du das sagst nämlich all die Sachen, die wir jetzt hier sagen sind jetzt kein Garant dafür dass die andere Person da auch positiv drauf reagiert.

00:32:33: Das sind aber Möglichkeiten und erhöht die Wahrscheinlichkeit dadurch sehr Und ihr könnt dann immer noch statt an der Stelle in den Streitenden steigen Dann auch sagen okay ich habe jetzt wirklich nach besten Wissen und Gewissen das gemacht und die anderen Personen wird sich auch wieder beruhigen.

00:32:48: und Auch wenn sie mich jetzt irgendwie Arschloch oder egoistisch nennt Ich Weiß ganz tief drin, dass ich das nicht bin und wenn die Person nicht wütend ist dann weiß sie das auch.

00:33:00: Und dann das es halt an der eigene Regulationsarbeit und manchmal fährt sich halt und dann ist auch wieder gut so vorbei.

00:33:08: unser etwas längerer quickie

00:33:11: war.

00:33:11: schön

00:33:16: fällt uns noch was ein.

00:33:17: Bestimmt ganz viel, aber ich versuche jetzt meine Gedanken zu unterbrechen damit wir dann sonst jetzt auch zum Ende kommen.

00:33:24: Wenn ihr noch mehr wissen wollt, dann schrei bitte!

00:33:27: Ich glaube über das Thema können wir ja auch noch länger reden und noch unterschiedliche Ebenen tiefer rutschen.

00:33:34: Und noch besser gönnt euch ein paar Sitzungen.

00:33:37: da können wir wirklich auf die Feinheiten und auf eure ganz spezielle Situation eingehen und das wird euer Leben

00:33:45: verändern.

00:33:49: Okay, dann tschüss für heute.

00:33:54: Das war's für heute mit Jenseits von Richtig und Falsch!

00:33:57: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:33:59: Wenn dir die Folge gefallen hat, dann abonniere doch den Podcast, schreibe uns einen Kommentar und empfehle uns weiter.

00:34:07: Und wenn du jetzt merkst podcast hören ist gut aber du möchtest noch mehr in deinem Beziehung bewegen Oder du hast schon vieles ausprobiert und fällst trotzdem immer wieder ein altem Muster zurück, dann fühle dich herzlich eingeladen zu einem kostenfreien Kennlerngespräch.

00:34:23: Da schauen wir uns gemeinsam ganz in Ruhe eure Situation an – und prüfen wie wir Dich oder Euch bestmöglich unterstützen können!

00:34:31: Am besten du klickst gleich auf den Link dazu unten in der Beschreibung und dann sehen wir uns!

00:34:36: Wir freuen uns auf Euch.

Über diesen Podcast

Der Beziehungs-Podcast

Alle zwei Wochen spreche ich hier über Liebe, Partnerschaft, Familie, Beziehungen und Co. und beantworte eure Fragen. Wenn du auch eine Frage zu diesen Themen hast oder ein herausforderndes Problem, bei dem du dir Impulse von außen wünschst, dann fühl dich herzlich eingeladen, mir zu schreiben und ich werde versuchen, deine Frage im Podcast zu beantworten. Alles wird selbstverständlich anonym gehalten.

Warum heißt mein Podcast „Jenseits von Richtig und Falsch“?

„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort, an dem werden wir uns begegnen.“ ~ Rumi

Dies ist eines meiner Lieblingszitate, weil es so wahr ist. Wie oft verheddern wir uns in Streits über richtig und falsch, wie oft wollen wir Recht behalten. Hat uns das je etwas gebracht außer Gefühlen von Trennung, Wut und Verzweiflung? Und trotzdem kämpfen wir um diese imaginäre Wahrheit, als würde unser Leben davon abhängen.

Wenn es um RICHTIG und FALSCH geht, ist Begegnung nicht möglich. Weil wir dann lediglich in unserem eigenen kleinen Universum vor uns hingurken.

Wenn du loslässt vom unbedingten Recht haben wollen, von der Vorstellung, dass es tatsächlich nur diese eine richtige Perspektive gibt, dann passieren echte Wunder! Du machst eine Tür zu deiner Welt auf und sie fängt an sich auszudehnen und mit anderen Welten zu verbinden. Das ist Begegnung!

Richtig und Falsch sind Mauern, die wir um uns herum aufbauen.

Können wir wirklich 100% wissen, dass es genau so ist und nicht anders herum? Vielleicht ist ja sogar beides wahr oder nichts davon. Wer weiß das schon?

Und was versprechen wir uns vom Recht haben wollen? Wir wollen richtig sein. So wie wir sind. Weil wir vergessen haben, dass wir es sind und schon immer waren.

Wann immer du dich getrennt fühlst oder unglücklich, beobachte deine Gedanken. Sie trennen die Welt in richtig und falsch, sie trennen dich von anderen Menschen und schlussendlich immer von dir selbst. Vielleicht kannst du dir erlauben, sie loszulassen und schönere Gedanken zu denken.

Anregungen dazu findest du hier in diesem Podcast.

von und mit Sven Liefold

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