Jenseits von Richtig und Falsch
00:00:01: Hallo und herzlich Willkommen zum Jenseits von Richtig & Falsch Podcast.
00:00:07: Mein Name ist Sven Liefeuth, ich bin euer Host und Gründer von Familienarchitekt und Kolleginnen Praxis für Paar- und Familientherapie.
00:00:16: Hier spreche ich gemeinsam mit verschiedenen Kollegen aus unserem Beratungsteam über Liebe, Partnerschaft, Familienleben Beziehungen
00:00:24: und Co.
00:00:25: Schön dass ihr dabei seid!
00:00:27: Und jetzt geht's los.
00:00:31: Herzlich willkommen liebe Zuhörerinnen zu unserem Podcast.
00:00:35: Heute geht es hier um Empathie und Achtsamkeit, zwei Begriffe die mittlerweile ja fast ausgelutscht sind und ich würde verstehen wenn gerade viele innerlich mit den Augen rollen.
00:00:45: Jeder hat die Begriff schon mal gehört jeder hat irgendeine Idee dazu das ist uns klar.
00:00:50: aber genau deswegen gibt's oft so viele Probleme und Missverständnisse damit und deswegen sitze ich heute hier mit meiner wunderbaren Kollegin Marika Gläser Und wir wollen darüber sprechen, warum Empathie eben kein Wohlfühl gelaber ist sondern für Partnerschaft, Familie und Beratung ein existenzieller Baustein.
00:01:10: Herzlich willkommen Marika!
00:01:12: Hallo Sven, danke für die Einladung dass ich heute hier sein kann mit dir.
00:01:17: Ja ich freue mich das du da bist.
00:01:19: Ich habe jetzt gedacht von Anfang reden erstmal bisschen über dich.
00:01:22: vielleicht kennen Dich ja einige noch gar nicht und mich würde interessieren wie
00:01:28: Du
00:01:29: zur Beratung gefunden hast.
00:01:32: Naja, ich würde sagen die Beratungen hat mich gefunden und das ist jetzt auch in Vorbereitung auf die Folge.
00:01:38: habe ich das nochmal so rekapituliert wie war eigentlich der Weg dahin?
00:01:41: Und dann habe ich gemerkt ah es fing schon ziemlich früh an dass ich mich für Beziehungs- beziehungskompetenz interessiert hab und auf die Suche gegangen bin.
00:01:50: Wie kann das gelingen?
00:01:52: Ich bin von Haus aus Kulturwissenschaftlerin Mutter geworden, auch ziemlich überraschend unvorhergesehen.
00:02:02: Und mit jungen Jahren und das war ein anderer Ausschlag zu schauen was mache ich denn da?
00:02:09: Mit meinem Baby, diesen kleinen Wesen?
00:02:12: Wie will ich sein als Eltern?
00:02:14: Was will ich anders machen?
00:02:16: Ich wollte natürlich alles anders machen Aber wie?
00:02:20: Da bin ich auf Jesper Juhl gestoßen der zum Glück damals schon Bücher veröffentlicht hatte in Deutschland Genau, der war mir ein Wegbegleiter über die ganze Elternzeit.
00:02:33: Meine Kinder sind jetzt schon Flüge.
00:02:36: Ja dieser Nordstern ist bei Jules Idee von Familienwerten und Umgang miteinander.
00:02:45: Der ist immer da geblieben.
00:02:47: und als ich Lehrerin geworden bin also nach dem Studium bin ich ein bisschen umgeschwenkt noch mehr hin zur Pädagogik und habe mich zur humanistischen Lebenskundelehrerin ausgebildet.
00:02:59: Und da ist ja ein dauerhafter Kontakt mit Kindern, auch ganz viel Beziehungsraumgestaltung nötig und angesagt.
00:03:08: Da merkte ich, dass ich jetzt noch mal eine Spritze sitze.
00:03:12: Ich brauche noch mehr von.
00:03:14: wie kann ich das gut gestalten um meine Verantwortung wahrnehmen?
00:03:18: Dann habe ich angefangen Seminare beim Deutschen Institut zu belegen!
00:03:24: Dann kam das Training-Ampassé, worüber wir ja heute auch viel sprechen werden.
00:03:29: Und dann hatte ich noch nicht genug und habe die Ausbildung zur erlebnisorientierten Familientherapeutin gemacht.
00:03:38: Ja, jetzt muss ich mal den Kreis schließen, warum die Beratung zu mir gekommen ist.
00:03:44: Also während dieser ganzen Ausbildungen hab' ich gedacht, dass mache ich für mich als Lehrerin oder das mache ich persönliches Wachstum... Und dann tauchte relativ spät der Wunsch auf, auch tatsächlich Beratungen zu geben und so auf der anderen Seite des Stuhls zu sitzen.
00:04:04: Auch und vor allem weil ich sehr viele berührende Erlebnisse hatte in Beratung also in Therapie-Beratung.
00:04:13: Dann wollte ich diese Arbeit auch tun, weil ich sie sehr wundersam finde und sehr berühranden und bereichernd.
00:04:22: Das ist sie auf jeden Fall.
00:04:24: und du hast mir auch erzählt oder ich weiß, dass du das schon jetzt inzwischen seit über acht Jahren machst.
00:04:32: Und du hast mich auch noch im Vorgespräch erzählt, dass eine Ausbildung dir das Leben gerettet hat.
00:04:39: Da geht es ganz explizit um Empathie und da bin ich total neugierig drauf was du damit meinst?
00:04:44: Ja also... Ich war natürlich nicht tot krank oder sowas aber Ich würde sagen, durch die Auseinandersetzung mit der Empathiefähigkeit und dem Weg, den ich da gegangen bin habe ich Leben wieder bunter gekriegt.
00:05:01: Und lebenswerter weil mehr... das ist jetzt sehr viel Leben, weil mehr lebendig geworden ist in mir und am Seiten zum Klingen gebracht werden konnten, die lange stillgelegt waren.
00:05:17: Und ich glaube ohne diese Seiten, also im stillgelegten Zustand ging... Also das weiß ich.
00:05:23: Da gings mir nicht so gut oder war ich abgeschnitten von vielem was mich ausmacht und es hat seine guten Gründe.
00:05:32: aber das Leben ist schöner wenn da mehr Töne und mehr Harmonien möglich sind.
00:05:39: Genau!
00:05:40: Das war ein Weg zu mir zurückzufinden.
00:05:45: Ist das eine Antwort auf deine Frage?
00:05:48: Das ist ein bisschen abstrakt geblieben,
00:05:50: ne.
00:05:50: Ja es ist ein klein bisschen abstrackt.
00:05:51: ich weiß nicht ob du auch ein bisschen persönlicher werden möchtest oder nicht.
00:05:57: Ich kann dir ja einen Beispiel geben.
00:05:58: also zu dem Zeitpunkt wo ich das Training Empathy angefangen habe war ich in einer sehr langjährigen Beziehung mit dem Vater unserer Kinder und unsere Sexualität war zu dem zeitpunkt so gut wie zum Erliegen gekommen.
00:06:16: Und ich hatte mich darin auch mehr oder weniger eingerichtet und es war mir überhaupt nicht bewusst, dass das mir was fehlt.
00:06:24: Manchmal war mir das bewusst aber dann gab es ja auch genügend Ausreden warum das so ist wie's ist.
00:06:28: Und beim Training Empathy ist Körperarbeit ein ganz wesentlicher Baustein und über das Mich bewegen, über das in mich reinspüren konnte ich merken, wie viel lustig an Bewegung haben und auch an Expansion.
00:06:45: Also an Ausdehnung, an weiten Bewegungen.
00:06:48: Und mit dieser Lust am Bewegen merkte ich auch... Ah!
00:06:52: Ich habe eigentlich auch Lust im erotischen Sinn oder sexuellen Sinn.
00:06:57: Und da fehlt mir was.
00:06:58: Da ist etwas unterernährt.
00:07:01: Was aber ein wesentlicher Teil von mir ist und meine Lebendigkeit ausmacht Ja, war das ein guter Impuls?
00:07:09: Zu sagen ja was ist da eigentlich und warum es ist wie's ist.
00:07:11: Und was kann ich denn tun um da eine Veränderung in Gang zu bringen?
00:07:16: Ich fand ein gutes Stichwort dazu.
00:07:20: was ich auch selber so für mein Leben kennengelernt habe ist dass das viel mit Lebensfreude zu tun hat und ne echten Lebendigkeit und dass das einfach dabei hilft das wieder sich damit zu verbinden in sich oder auch überhaupt zu bemerken erstmal, dass man davon ein gutes Stück abgeschnitten ist.
00:07:42: Geht das so bei dir auch in die Richtung?
00:07:43: Ja absolut!
00:07:44: Die Lebensfreude, die stand jetzt nicht gleich am Anfang aber die ist da mit einhergegangen, dass ich mehr wie du sagst im Kontakt mit mir gekommen bin und mich auch ganzer... also dass ich so ein Stück ganzer geworden bin.
00:07:58: Lebensfreudern ist ja ein Gefühl was viel.
00:08:01: Also wenn du das Nervensystem anguckst, da ist ja Freude eine Emotion die sehr viel Schwingung im Nerven-System verursacht.
00:08:10: Und um diese Schwingungen haben zu können muss der Raum sein innerlich um schwingen zu können und auch eine gewisse Haltefähigkeit also das Auszuhalten so bewegt zu sein Auch wenn es angenehm ist.
00:08:24: Es ist auch ein bisschen anstrengend
00:08:26: Ja
00:08:27: und kann auch beängstigend sein.
00:08:29: Ich merke, wenn du so erzählst.
00:08:31: Es geht ja schon sehr tief rein, dass ich gerne noch mal ein bisschen allgemein von dir hören würde, worum ging es so in deine Ausbildung?
00:08:41: Also was macht das aus?
00:08:43: Ja!
00:08:43: Ich versuch mal die Intention da zu legen mit der die Gründer das angegangen sind also... Das waren Fachmenschen aus ganz unterschiedlichen Richtungen.
00:08:55: Also Familientherapeutinnen Autor, Organisationsentwickler und Forscher also Wissenschaftler.
00:09:05: Die haben sich zusammengefunden weil sie wissen wollten was sind das eigentlich für Umstände in denen die Kinder in unserer Gemeinschaft aufwachsen?
00:09:14: Was macht gerade unsere Zeit aus?
00:09:17: Und wie können wir erwachsene Kinder wertvoll darin begleiten?
00:09:23: Was brauchen die tatsächlich von uns?
00:09:26: Und dann haben sie gemerkt, ja der Schlüssel den Sie in allem sehen ist das Menschen lernen in sich selbst Ruhe finden zu können.
00:09:36: Also in sich verankern zu können.
00:09:39: und wie kann man das lernen?
00:09:41: also dass es sozusagen die Grundfrage von dem Training und die haben sehr viel geforscht dazu über Jahre haben gemerkt eigentlich in allen Praxen, also in religiösen Praxens, in Meditationspraxen aus allen verschiedenen Richtungen wo es um Verinnerlichung geht tauchen fünf wesentliche Punkte auf.
00:10:02: Also das ist unser Körper dass wir uns besinnen dass wir ein Körper haben dem wir spüren können, dass wir eine Atmung haben die wir wahrnehmen und auch lenken können, also verändern können ein Herz haben, was Gefühle hervorbringt oder ja die Herzgegen.
00:10:21: Das ist der Ort wo wir Gefühlen wie Liebe Dankbarkeit Freude mit Gefühl so verorten und dass es Kreativität Teil des Menschseins ist also nicht so sehr im Sinne so künstlerisches schaffen sondern eher das eigentlich permanent in uns Impulse passieren aus denen was Neues kombiniert wird oder neues entsteht.
00:10:47: Also unser Körper erneuert sich permanent, das kann man als kreativen Prozess im weitesten Sinne betrachten.
00:10:55: aber auch wenn wir jetzt sprechen dann schaffen wir ja gerade was die Wörter die wir aneinander rein die lassen Bilder entstehen genau.
00:11:02: also Kreativität ist ein Wesensmerkmal vom Mensch sein und dass ich ein Bewusstsein habe, also das sich mir über alles was in mir und um mich drum rum ist, gewahr sein kann.
00:11:15: Und es auch lenken kann.
00:11:17: Was nehme ich in Fokus?
00:11:20: Also diese fünf Komponenten sind schon da.
00:11:24: die bringt jeder Mensch mit seiner Geburt mit.
00:11:27: Es ist nichts was man sich neu anschaffen muss sondern es geht eher darum wieder zu finden als Baby ist alles das verfügbar und es verlieren wir auf dem Weg zum Erwachsensein mehr oder weniger.
00:11:42: Und da wieder Zugang zuzufinden, das war sozusagen das was wir trainiert haben weil das braucht einfach Übung damit gut in Verbindung zu kommen und dann auch das Handhaben zu können also nicht nur zu merken ich habe diese Kompetenzen sondern die ganz gezielt auch einzusetzen um So ein Moment, das bei mir ankommens zu erschaffen und in diesem bei mir ankommen Raum zumachen für das was los ist.
00:12:15: Und über das dass ich merke was in mir los ist auch entscheiden zu können.
00:12:21: was ist mir wichtig wo will ich hin?
00:12:24: Was es so wichtig dass sich meine Handlung danach ausrichte also wie einen inneren Kompass zu entwickeln auch zu ankern, also dann wenn es wild wird.
00:12:35: Wenn die, wenn die See rau ist zu wissen, aha so kann ich zu mir zurückkehren und kann merken was jetzt für mich ansteht.
00:12:44: Spannend!
00:12:44: Jetzt bist du ja auch direkt weiter tief getaucht hier.
00:12:48: Ich kann mir vorstellen dass sie einige fragen Was genau hat das mit Empathie?
00:12:53: Zu tun?
00:12:54: Also vielleicht grenzen wir das kurz ein bisschen ab weil Du hast ja auch eingangs gesagt dass das sehr inflationär benutzt wird Und mein Eindruck ist, dass viele Empathie und Mitgefühl oder Mitleid so als Synonyme benutzen.
00:13:10: Und da würde ich eine Differenzierung vornehmen.
00:13:14: also wenn ich Mitgefühl habe... Also mit Fülle du bist... Also ne?
00:13:20: Ich erleb dich!
00:13:21: Du bist in Tränen, du bist traurig und dann merke ich oh ich werde auch ganz traurigt das es Mitgefüll-Mitleid wäre eher sowas.
00:13:28: Oh Mensch Du tust mir leid, dass dir so dreckig geht grad.
00:13:32: Das heißt nicht unbedingt das ich das Gefühl teile aber ich beziehe mich auf etwas was ich bei dir wahrnehme und das sind beides naja.
00:13:41: also das sind wie effekthafte Gefühle die tauchen auf oder tauchen nicht auf.
00:13:46: wenn du mir sympathisch bist dann ist ein bisschen jetzt ein bisschen schneller oder leichter mitzufühlen.
00:13:53: aber Empathie meint dass ich mich einfühlen kann in deine Position, also dass ich mich hineinversetzen kann in deine Situation.
00:14:05: In deiner Rolle, was du erlebst und das ist ein sehr bewusster Vorgang der auch beinhaltet, dass sich wieder ein Stück Distanz einnehmen kann dazu.
00:14:16: Also es ist nichts was mir passiert sondern das ist etwas was ich mache und damit ich das machen kann damit ich überhaupt naja offen und neugierig sein kann, was bei dir ist.
00:14:29: Und auch ohne Wertung da drauf zugehen kann?
00:14:33: Dann brauche ich in mir einen guten Halt!
00:14:36: Ich brauche in mir eine gute Stabilität weil ich darf keine Angst haben dass es mich wegschwemmt was bei Dir ist oder das es mich... Das ist mich zu sehr beeinträchtigt.
00:14:45: Also zum ein ist der Halt nötig und den kann ich ja bekommen indem ich diesen Anker in mir kenne und immer wieder zu mir zurückfinden kann.
00:14:55: Das verhindert also, dass ich zu sehr zu dir schwappe.
00:14:58: Und der zweite des Zweite-Ding ist... Ich kann eigentlich nur fühlen oder nur zulassen was sich auch in mir drinnen zulassen kann.
00:15:08: wenn ich die schwierigeren Gefühle wie Trauer in mir nicht kenne oder nicht ... Also wenn ich sie nicht aushalten kann in mir dann wird es mich schwerfallen mich mit dir zu verbinden, wenn du traurig bist.
00:15:24: Weil das dann wiederum mich in Gebiete bringt wo ich eigentlich nicht sein will.
00:15:30: Ja Kannst Du damit was anfangen?
00:15:32: Auf jeden Fall!
00:15:32: Ich überlege gerade ob die Zuhörer auch... Ich verstehe dass so Wenn ich vielleicht Probleme habe mich zu verbünden Mich auf einer bestimmten Ebene mit dem an Dann könnte es daran liegen Dass sich die Emotionen selber nicht gut aushalten kann
00:15:50: in meinen Notizen einen Satz gefunden, der das nochmal anders aber sehr knackig auf den Punkt bringt.
00:15:56: Der Satz ist je besser, der Kontakt zu mir selbst ist umso tiefer kann ich auch Verständnis haben für andere.
00:16:04: Ich kann vielleicht ein persönliches Beispiel dafür bringen was es noch mal anschaulich macht.
00:16:11: Also ich habe ja vorhin gesagt ich bin ziemlich jung Mutter geworden und ich erinnere mich dass ich nie Lust hatte auf so Mütter-Krabbelgruppen.
00:16:22: Das war mir ein Graus und rückblickend verstehe ich, dass ich da nicht hin wollte weil ich nicht mit den ganzen Ideen der anderen Eltern in Kontakt kommen wollte darüber wie ein Kind sein müsste oder was es können müsste zu welchem Zeitpunkt und wie Erziehung geht usw.
00:16:39: Und ich wollte dann nicht in Kontakt.
00:16:43: Angst hatte, mein eigenes zu verlieren.
00:16:46: Also das eigene war ja eh fragil Es musste ich ja eh erst finden und ich hatte Schiss dass wenn Ich mir das von den anderen anhöre und miterlebe Dass sich dann aus meiner Mitte falle Und irgendwie nicht mehr gut finde was ich Was ich sogar ahnt habe was für mich Das richtige ist.
00:17:04: und später also jetzt merke ich ich kann viel eher Kontraere Meinungen anhören oder einen Menschen mit Menschen in Kontakt kommen, die anscheinend sehr anders sind als ich.
00:17:18: Ohne dass sich meine Überzeugung und meiner Werte verliere auch meine Haltung dies das ist alles nicht so leicht weg zu wischen oder es vielleicht ins Banken zu bringen.
00:17:29: genau also und das ist glaube ich warum Empathie so wichtig ist für unsere Gesellschaft aber auch ganz konkret im Beratung weil wir sind unterschiedlich Und die Unterschiedlichkeit wird eher noch zunehmen in der Gesellschaft, weil so große verbindende Werte wie sie das, die Religion zum Beispiel früher den Menschen eingeimpft hat.
00:17:51: Das ist ja aufgebrochen.
00:17:52: also das wird alles sehr, sehr individuell ist es schon längst.
00:17:57: und das heißt ich bin mit Menschen konfrontiert, die anders ticken als ich und um das auszuhalten mich verbunden fühlen zu können.
00:18:08: Da brauche ich die Empathie, da brauche das Vermögen für einen Moment mich auch in deine Schuhe zu stellen und mich einzufühlen.
00:18:19: was könnte bei dir los sein um eben Verbundenheit spüren zu können?
00:18:23: Was würdest du dann zu Menschen sagen?
00:18:26: vielleicht in meiner Erfahrung vorrangig weiblich sozialisierte Menschen die sagen Ich bin total empathisch ich achte auf alle.
00:18:35: Und jetzt sagst du mir, ich soll das noch mehr sein.
00:18:38: Ich bin jetzt schon erschöpft von diesen ganzen empathischen Seinen.
00:18:41: Was ist da los?
00:18:42: Ja so eine war auch... Also nicht überraschend!
00:18:47: Ich bin ja auch weiblich sozialisiert.
00:18:50: Ich habe auch lange gedacht, eine gute Freundin die hört so ganz bedingungslos zu und die sagt auch keinen Kritik und die stimmt ganz viel zu dem was sie hört Grenzenlos da, genau.
00:19:06: Das hat mich einsam gemacht weil ich das gar nicht aufrechterhalten konnte.
00:19:11: Wie meinst du das?
00:19:12: Hat dich einsam gemerkt?
00:19:13: Naja, ich hab gemerkt.
00:19:15: es gab natürlich Zeiten in denen ich gemerkt habe ich kann jetzt nicht gut zuhören.
00:19:20: Ich kann ja jetzt nicht immer... Ja, oh Mensch!
00:19:23: Ich kann nicht so viel für den anderen da sein wie ich dachte wie ich da sein müsste und in diesen Zeiten habe ich dann Kontakte gemieden.
00:19:30: also so wie ich bin nicht hundert Prozent in der Lage, diese Leistung zu erbringen.
00:19:36: Also mache ich es besser nicht?
00:19:37: Also du fragst ja was ist mit dieser ... Ich mach das schon und dass es auch anstrengend... Ich würde sagen, das ist ein Missverständnis!
00:19:49: Das Einfüllungsvermögen bedeutet nicht, dass ich mich auflöse,... Dass ich nicht mehr da bin, also dass sich so eine dienende Haltung einnehme für mein Gegenüber irgendwas zu ermöglichen sondern Im Gegenteil, es ist total von nöten.
00:20:06: Also es ist wie Grundbedingungen das ich da bin, dass sich in mir Ruhe... also ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich am wertvollsten für mein Gegenüber bin wenn ich als Person ganz da bin mit dem was in mir aktiv ist.
00:20:22: und wenn der Widerspruch aktiv ist, dann ist das was ich zur Verfügung stellen kann.
00:20:27: Und dass sich dann sichtbar bin und spürbar für mein Gegenüber und das es da eine Begegnung.
00:20:32: also ist jetzt nicht ganz die Antwort auf deine Frage.
00:20:36: Ich habe ja gefragt was würdest du sagen?
00:20:38: Du hast etwas gesagt.
00:20:38: insofern würde ich's schon so nennen wo ich hingeblieben bin.
00:20:42: was ich sehr eindrucksig fand war sozusagen Empathie als Serviceleistung und Empathies keine Serviceleistungen?
00:20:49: Nein, absolut nicht.
00:20:50: Das Gegenteil von Service hat auch null mit Höflichkeit zu tun.
00:20:54: Oh ja?
00:20:55: Dann lass uns mal darüber reden.
00:20:56: was ist der Unterschied?
00:20:57: Naja Höfigkeit das verbinde ich mit bestimmten Sprachgebrauch.
00:21:01: also wenn ich zum Bäcker gehe und Brötchen kaufe dann bin ich höflich.
00:21:04: dann grüße ich sowohl dass eine Floskel ist ich sag guten Tag dabei finde ich es halt vielleicht scheiße Hab echt keinen guten Tag.
00:21:12: Aber das sind so soziale Konventionen und die spiel ich, weil mir ein reibungsloser Umgang miteinander wichtig ist und weiß einfach darum geht Brötchen zu kaufen und nicht jetzt einen tieferen Austausch mit der Person dahinter im Dresen zu haben.
00:21:28: Höflichkeit finde ich es wie so ein Schmiermittel im menschlichen Miteinander.
00:21:34: Und da wo's um Begegnung geht also zum Beispiel ... Wenn jemand in Beratung zu mir kommt oder wenn ich für jemanden da sein will, oder in einer Beziehung.
00:21:46: Das ist ja ein Paradebeispiel in Freundschaften oder in paar Beziehungen.
00:21:50: Da komme ich mit Höflichkeit nicht weiter.
00:21:52: also da löst Höfigkeit keine Konflikte.
00:21:56: das führt nicht so mehr Sichtbarkeit gegenseitig Sondern das ist dem eher, finde ich ein Hindernis.
00:22:03: Da brauche ich eine Sprache die von innen rauskommt und nicht von außen konventionell verabredetes.
00:22:10: Also da vielleicht kennst du so Redewendungen wie Das Herz auf der Zunge tragen?
00:22:16: Ja!
00:22:16: Und das ist für mich eine gute Metaphe.
00:22:19: also den Moment wo ich mit mir selber verbunden bin und aus meinem Innersten heraus spreche Dann tue ich das meistens mit einer Wahrhaftigkeit und auch mit einer ... Also Weisheit ist ein großes Wort, aber es ist... Ich nehm' das jetzt einfach mal.
00:22:35: Mit einer Weiszeit die nicht antrainiert ist und das ist ja sehr wirksam!
00:22:40: Das macht ja einen großen Eindruck wenn ich das hin lege und sage, dass is grad bei mir und das macht möglich, dass du mich sehen kannst.
00:22:49: Das kann sein, dass gefällt dir nicht was du siehst oder das ätzend für dich, so was nervt oder was.
00:22:55: Aber da kann Entwicklung passieren also da können Sachen in Bewegung geraten.
00:23:00: Da würde ich gerne direkt mal einhaken weil da gibt es ja dann noch den anderen Polen nenne ich sie jetzt mal die Menschen die behaupten sie hätten ihr Herz auf der Zunge.
00:23:10: aber ich sage doch nur was ich denke das ist auch oft wo wir über Sozialisation kurz gesprochen haben eher männliche Sozialisierung.
00:23:19: Ich bin klar und direkt und spreche aus und wenn es dir nicht passt, ist das dein Problem.
00:23:25: Ja also es gibt viele Möglichkeiten so zu tun als wäre man empathisch.
00:23:33: Obwohl ich jetzt behaupten würde dass die Menschen jetzt das Nicht-Empathie nennen würden auf jeden Fall als etwas Authentisches.
00:23:42: So bin ich halt
00:23:43: hier nim.
00:23:44: Take it or leave it?
00:23:47: Wenn ich von dem Empathieverständnis ausgehe mit dem Ich mich beschäftigt habe dann ist es in dem Moment, wo ich mit meinem eigenen Menschsein verbunden bin.
00:24:01: Dann geht das eigentlich nicht dass ich dem anderen das Menschsein aberkenne.
00:24:08: also wenn ich gut im Kontakt bin mit allem was mich ausmacht da nehme ich dich auch als menschlich war und das hat eigentlich zur Folge demütigen will oder dich nicht absichtlich irgendwie schädigen will, weil das uns ja verbindet.
00:24:29: Also du wirst ein Menschlich und ich bin menschlich so warm.
00:24:32: Es gibt keinen Grund gemein zu sein.
00:24:35: Wenn ich das menschliche in dir nicht sehen kann dann ist es leicht aggressiv gegen dich zu sein.
00:24:41: Und Ja Ich glaube dass es warum mich das mit der Empathie auch so antreibt.
00:24:48: Es geht nicht darum, zu sagen ich mutte mich dir ganz zu, so genau frisst oder stirbt.
00:24:54: So jetzt hast du hier ... Du wolltest doch dass ich dir meine Gefühle zeige.
00:24:59: Bums!
00:25:00: Also es geht nicht drum um sich dauerhaft irgendwie nackig zu machen oder zu sagen hier schau so bin ich, so bin Ich... Das ist jetzt in mir aktiv und das ist jetzt bei mir Und das wäre ja sehr egozentrisch und das ist genau nicht, was mit der Empathie passieren soll.
00:25:19: Es geht eher darum in Verbindung besser im Kontakt kommen zu können den Schatz, den ich in mir finde, den zu haben und da von diesem Ort aus, von diesem guten Ort aus nach außen gehen zu können und mich zu verbinden mit dem, was um mich drum herum ist also nicht nur Menschen auch leben jeglicher Art und von dort aus nach Außen zu wirken und die Welt mitzugestalten.
00:25:43: Bei mir ist so hängen geblieben, das finde ich ein sehr schönes Bild von einem guten Ort innen zu kommen.
00:25:51: Von da aus zu sehen und zu agieren Und dafür muss man den ja erstmal finden.
00:25:58: Das ist selten bis gar nicht mein Urteil was ich über andere Menschen habe Sondern eher die Frage Wie komme ich dazu?
00:26:09: Warum ist es mir wichtig das auszusprechen?
00:26:11: Was hat das mit mir zu tun?
00:26:14: Würdest du da mitgehen?
00:26:15: Kannst du das nochmal anders formulieren.
00:26:18: Ich meine, das sind ja oft die Menschen, die sagen ich bin authentisch weil man üblicherweise solche Sätze sagt wenn es nicht passt dann geht doch und das sind der meisten sind das Urteile.
00:26:28: also auch wenn wir kritisieren.
00:26:30: Das ist oft mein Urteil was sich dem anderen dann mitteilen.
00:26:33: Wenn ich jetzt das ernst nehme mit dem von einem guten Ort Komm, dann versuche ich nicht zu überlegen.
00:26:40: Wie kann ich das jetzt denn nett sagen?
00:26:43: Sondern eben was hat es mit mir zu tun?
00:26:46: Warum ist es mir ein starkes Bedürfnis die das an den Kopf zu knallen?
00:26:50: Ja, es geht so wie das wahrhaftige Hinterdehnen-Affekten irgendwie zu finden vielleicht... Was ist tatsächlich in mir
00:26:57: los?!
00:26:58: Ja aber ich hatte gerade noch so einen anderen Gedanken als ich dir zugehört habe!
00:27:02: Du hast gesagt des Urteil Da finde ich was gut oder schlecht, das ist ja sehr binär.
00:27:07: Also es ist etwas sehr Trennendes gefällt mir, gefällt mich nicht.
00:27:10: also du hast das, das gefällt dir nicht da trenne ich mich von ab.
00:27:14: Ja diese Abtrennung mache ich dann vielleicht deutlich in dem ich sage Ich find die Scheiße Oder das was du gemacht hast is Mist oder so.
00:27:21: Dann unterbreche ich ja den Kontakt dann nehme ich meine Hand weg sozusagen ne?
00:27:25: Also ich streck dich nicht aus und sag zeig mal oder hier ist meins Ich nehme die Weg und sag so nee hier Grenze Grenze.
00:27:32: Das ist ja in Ordnung wenn mir das egal ist, ob ich mit dem anderen in Kontakt bin.
00:27:37: Aber bei Menschen die wichtig für mich sind – in meiner Familie, in meiner Beziehung, Freundschaften auch manchmal Arbeitskolleginnen – da lohnt es sich ja zu schauen.
00:27:49: was kann ich denn in den Kontakt einbringen damit der ... ein besserer Kontakt wird, also damit es...
00:27:56: Wenn ich dich hier unterbrechen darf.
00:27:57: Kann dir doch dann einfach ganz genau sagen was mich stört und was du besser machen kannst mit der Kontaktbesserwürze zwischen uns?
00:28:05: Ja ja, dann gibst du sehr viel Verantwortung ab an mich und sagst Du musst machen, damit's bei mir gut ist Und ich kann dann halt sagen, ja mach' ich nicht und dann stehst du im Regen.
00:28:17: Ja, also das ist ja was wir häufig versuchen den anderen zu verändern und am Anderen rumzuschrauben damit es für uns selber einfacher wird.
00:28:25: Aber
00:28:25: so
00:28:26: läuft der Hase leider nicht!
00:28:27: Also da will ich mich auch selber gar nicht von ausnehmen... Der erste Versuch ist immer erstmal der natürlich jetzt über die Jahre mit deutlich mehr Reflektion und so und ich halte dann nicht mal solange fest aber es ist immer noch der Erste Versuch.
00:28:42: Ja kenne ich auch gut.
00:28:45: Vielleicht, na ja irgendwann vorhin im Gespräch habe ich gesagt es geht auch darum zum bisschen Distanz einnehmen zu können.
00:28:53: Zu dem was in einem los ist.
00:28:54: und wenn ich den Impuls hab dir etwas um die Ohren zu hauen damit auf jeden Fall du schuld bist und ich ausm Schneider dann kann das ja hilfreich sein auch zwischen diesen Impuls und des Ausleben des Impulses eine Pause machen zu können, eine Pause setzen zu können kurz innehalten Und da noch mal prüfen, was tu ich hier?
00:29:17: Will ich das
00:29:18: wirklich?".
00:29:19: Das ist auch etwas, was ganz wesentlich ist.
00:29:22: Also Pausen schätzen zu können und diese Pause zu haben – und das kannst du auch so ein bisschen bildlich sehen!
00:29:33: Es geht einerseits darum zwischen den Impuls- und die Handlungen inhalten zu können aber es geht auch darum wann im Leben habe ein Moment zur Ruhe kommt, um überhaupt im Strom dieses Alltags, der ja so viel Input und Anforderungen bereithält.
00:29:55: Also in diesem Strom mal zu unterbrechen und zu schauen wo steh ich grad?
00:29:59: Und bin ich noch auf dem Weg den ich mir für mich vorgenommen hab?
00:30:04: Sowohl ganz mikro klein wie geht's mir grad?
00:30:09: Muss ich vielleicht mal auf Klo?
00:30:10: Habe ich
00:30:11: Durst?!
00:30:12: Brauche ich vielleicht mal kurz mich hinzusetzen?
00:30:15: Warte, darf ich da dich unterbrechen?
00:30:16: Ich finde das so wichtig.
00:30:18: Weil ganz häufig ist das Thema bei KlientInnen dass die alle keine Zeit haben und der Tag voll ist und auch nachvollziehbar voll ist also dass die Spielräume allein schon gesellschaftlich gesehen nicht groß sind und es eine richtig große Anstrengung ist und über eine längere Zeit sich da deutlich größere Räume zu erarbeiten und das finde ich eine unglaubliche Entlastung, dann von so Punkte kommen ja so Mikrosachen da einzubauen.
00:30:49: Was brauche ich jetzt gerade oder guck mal an Himmel?
00:30:51: Und solche Sachen finde ich grad total schön.
00:30:54: Musste ich auch lernen... Ich hatte ne Zeit, da dachte ich immer, ich brauche drei Stunden Sauna um Pause zu haben!
00:31:02: Das ließ sich total schwer in meinen Alltag integrieren mit zwei kleinen Kindern und voll berufstätig und sowas.
00:31:09: also Da habe ich das auch einfach immer aufgeschoben.
00:31:12: Und es war sehr befreiend zu merken, wie wertvoll diese Minipausen ... Ich warte auf dem Bus!
00:31:22: Ich sitze in der U-Bahn und natürlich kann ich diese Zeit mir auch noch was reinballern.
00:31:28: So, also natürlich kann man da auch
00:31:30: noch
00:31:31: am Handy seinen Podcast hören, eine Einkaufsliste schreiben.
00:31:36: Also da gibt es ja Tausend Möglichkeiten, nicht zur Ruhe zu kommen.
00:31:40: Aber wenn das Wissen darum sich ein Stück weit auch vielleicht durch diese Podcast-Folge sich verbreiten kann, dass diese... Auch sehr kurzen Momente – das braucht keine drei Stunden!
00:31:53: Das sind vielleicht drei Minuten?
00:31:55: Vielleicht fünf oder manchmal ist es einfach auf dem Klo noch drei Atemzüge länger zu bleiben als man eigentlich benötigt.
00:32:06: einzubauen oder zumindest sich bewusst zu machen, da ist jetzt gerade die Möglichkeit nichts zu tun.
00:32:15: Da eröffnen sich wirklich Welten...
00:32:18: Und warum fällt das trotzdem so vielen Menschen so schwer?
00:32:21: und wie kannst du da helfen?
00:32:24: Also die Pause hat in unserer westlichen Kultur echt einen schlechten Stellenwert.
00:32:30: Ja, wir sind eine Leistungsgesellschaft und Pause machen hat oft so ein Anschein von Faul sein oder von sich flüchten wollen.
00:32:39: Und das hatten lange Kulturgeschichte.
00:32:42: also ich habe in der Vorbereitung auf die Folge auch nochmal gelesen seit über fünfhundert Jahren mit dem Protestantismus.
00:32:50: Mit Martin Lutter muss man mal überlegen ist ja echt lang her.
00:32:54: da ist es ganz große Abneigungen gegen alles was mit Verinnerlichung zu tun hat mit innerer Übung, das fanden die gar nicht gut.
00:33:05: Ich hole jetzt nicht aus!
00:33:06: Warum?
00:33:07: Ja, das hat dann sozusagen keine Bedeutung mehr bekommen.
00:33:11: und auch die Aufklärung also im achttzehntes Jahrhundert da wurde ja alles was Religiösität beinhaltet auch sehr skeptisch beeugt im Humanismus.
00:33:22: und da sind die Traditionen was Einkehr angeht, die sind verloren gegangen.
00:33:28: Also unsere Gesellschaft ist einfach wirklich schlecht informiert.
00:33:33: Da gibt es ganz wesentlich Wissenstransfer über Pause, über die Bedeutsamkeit von Pause und das zeigt sich in so ja nur wenn ich tätig bin dann bin ich ... Wenn ich einmal zur Ruhe komme da komm'n mich... Dann wird's unangenehm, dann komm' mit all dem im Berührung was ich mühsam wegdrücke.
00:33:54: Da ist eine große Angst auch, glaube ich übervorder zu sein mit dem was Ich wahrnehme wenn ich zur Ruhe komme.
00:34:02: Weil wir ja auch das nicht so richtig üben oder wenig Vorbild haben.
00:34:08: Na und ich würde sogar sagen Wir kommen ja ganz oft auch nicht mal dahin dass wir das mitbekommen Dass sich etwas tue um Etwas nicht zu fühlen zum Beispiel.
00:34:19: Also vielleicht kriege ich ne Unruhe mit Aber dann sage ich für mich nicht wohl Ich muss was machen statt, was ist denn da los?
00:34:27: Warum kann ich ihn jetzt hier nicht
00:34:27: stillsitzen?".
00:34:28: Das ist ja gar nicht die Richtung in die wir meistens gehen.
00:34:32: Ja das bringt mich auf einen Punkt wegen Stillsitzung und das ist jetzt hier gar nicht ruhig in mir.
00:34:38: Ich habe lange gedacht wenn ich diese inneren Übungen mache dann muss es im Meer ganz ruhig sein.
00:34:43: also dass es meditieren, dass es immer mehr so sennmäßig leer ist und das hat eine ganze Weile gedauert und hat auch, also da habe ich wirklich sehr von der Freundlichkeit während der Ausbildung profitiert.
00:34:59: Dass es nicht darum geht einen bestimmten Zustand zu erreichen sondern dass das darum geht zuzulassen wahrzunehmen egal was da ist.
00:35:09: oder es ist sozusagen das Ding an sich, dass ich einmal zu mir rein schaue so Tür auf und dann ah was ist los?
00:35:17: Ach das alles!
00:35:19: Das ist vielleicht unangenehm.
00:35:21: Okay, dann ist es jetzt gerade unangenehm.
00:35:24: Ich muss damit nichts tun!
00:35:26: Ich muss das nicht auflösen wenn ich irgendwie einen Schmerz merke so auch körperlich.
00:35:32: Wenn ich merke, ich bin da ganz verspannt, dann muss ich mich nicht den und strecken um die Verspannung zu lösen, wenn ich merken, dass ich schlecht drauf bin.
00:35:43: Muss sich nichts damit machen um gut darauf zu sein?
00:35:46: Ein Lehrer von uns hat immer gesagt Und das war für mich ein totaler Schlüsselmoment zu verstehen.
00:35:51: Es geht nicht darum, irgendwas zu erreichen also um vielleicht auch nochmal so den Fallstricken von Empathie und Achtsamkeit.
00:36:00: ich habe oft das Gefühl es ist sowas wo auch noch was von mir verlangt wird.
00:36:04: Also jetzt soll ich euch auch noch ausgeglichen und achtsam und verlangsamt und ganz peace PC irgendwie, peaceful.
00:36:15: Im Einklang.
00:36:16: Ja wohl genau alles das was wir mit diesem im Schneidersitz sitzen dann um...
00:36:23: Wie kann ich denn damit sein?
00:36:26: Also ich finde es ja grundsätzlich nachvollziehbar und auch menschlich jetzt es sich besser gehen lassen zu wollen.
00:36:32: also wenn ich den Eindruck habe ich schaue nach innen und viel zu oft finde ich da nichts Schönes irgendwie Sachen die schwer für mich auszuhalten sind
00:36:41: Dann ist das erstmal nicht schön.
00:36:45: Ja, was mache ich dann?
00:36:47: Für dir eine Beratung kommen.
00:36:48: Sich Unterstützung holen glaube ich in jedweder Form mit jemand anderem sprechen und zwar am besten so dass ich mich verbunden fühle weil das schon etwas verändert wenn ich mich mitgeteilt habe und merke das es bei jemandem gelandet.
00:37:07: Jemand nimmt Nimmt mich nicht nur wahr so, aha da sitzt du sondern jemand fühlt mich.
00:37:13: Jemand sieht mich sagen wir ja auch so ich fühle mich gesehen dann bin ich nicht mehr so alleine.
00:37:19: Und dann kommen vielleicht auch neue Impulse.
00:37:21: was könnte sich verändern?
00:37:23: also die Beratung wie wir die machen das ist ja auch keine Werkzeug orientierte Bratung.
00:37:29: Also Die basiert ja darauf einen echten Kontakt Herzustellen und zu erleben und in diesem in dieser Begegnung ein Stück weit, naja jetzt wollte ich das Wort Heilung verwenden aber dass es auch schon so vorbelastet.
00:37:47: Von mir aus kannst du das ruhig verwenden?
00:37:48: Ja okay weil ich empfinde es auch wirklich so dass da ein stück heil werden kann.
00:37:54: wenn ich wirklich gespürt und gesehen mich fühle um mir dann vielleicht noch jemand sagt hey das und das weiß ich habe ich gelernt und ich leg's dir mal hin Schau mal, ob es hilfreich ist für dich.
00:38:07: Und das geht eben nicht dann darum mit so verschiedenen Mitteln-Schrauben zu drehen
00:38:13: und... Naja Empathie ist im weitesten Sinne würde ich das auch als ein Empathiefähigkeit, auch als Werkzeug bezeichnen also bisschen sowas wie einen Universalschraubenschlüssel oder sowas wo man ganz viel was einen unterstützt einfach.
00:38:27: Schweizer Taschenmesser ist vielleicht besser.
00:38:31: Ja!
00:38:32: Es ist ein Werkzeug und das finde ich gleichzeitig Da habe ich jetzt kein passendes Bild.
00:38:37: Es ist so wie die Essenz des Zusammenseins.
00:38:41: Ja, auf jeden Fall es ist noch mehr!
00:38:43: Ich wollte das nur auch sagen für die Menschen, die da quasi besser... ...die für einen Zugang was zum Anfassen brauchen.
00:38:53: Ich hab gerade auch überlegt mir fehlen so Worte einwie Seele oder sowas aber das ist ja auch wieder vorbelastet also so'n ganz... ...was Pures Menschliches was Leben bedeutet.
00:39:07: Ich habe gedacht, wo es um Empathie ging, da fehl mir auch dieses doch recht bekannt gewordener Zitat von Elon Musk ein der im Podcast
00:39:17: Joe
00:39:18: Rogan war das glaube ich gesagt hat Empathy ist die fundamentale Schwäche der westlichen Zivilisation.
00:39:27: und weil nämlich weil sie ausgenutzt werden kann.
00:39:30: Oh weil sie.
00:39:33: Also es wäre interessant, sich mit Elon Musk auszutauschen was für ein Empathieverständnis eher als Grunde liegt und das erinnert mich an deine Frage von vorhin.
00:39:43: Wenn ich empathisch bin werde ich dann zahnlos.
00:39:46: so könnte ich das vielleicht kennen.
00:39:48: auch wenn nicht dein Verständnis habe für jemanden dann fällt's mir schwer Kritik zu üben oder ich verstehe so gut, was bei dir ist.
00:39:56: Kann ich dann überhaupt noch meinen Standpunkt halten?
00:39:59: Oder verwässert der weil er deinem widerspricht oder auch dem dem was sich ja jetzt so mit fühlend gekriegt habe von dir?
00:40:07: also Ja das ist nochmal je sicherer Ich in mir verankert bin dass es mehr ist es mir möglich deins zu sehen und stehen zu lassen gelten zu lassen und meins danebenzustellen.
00:40:22: Und beides hat seine Brechtigung, und ich kann mit dem was ich bei dir von dir mitbekomme... Ich kann damit durchaus nicht einverstanden sein aber deswegen vernichte ich dich nicht oder sowas ja?
00:40:37: Und so gesehen wenn man das so möchte wie Elon Musk da draufzuschauen bedeutet dass mehr Weichheit, aber nicht Weichkeit im Sinne Verwundbarkeit oder irgendwie Schwäche, es nimmt die Fronten weg würde ich mal sagen.
00:40:55: Es nimmt die Notwendigkeit weg mich hart und aggressiv abzugrenzen.
00:41:00: Ja
00:41:01: also eigentlich ist das echte Empathie.
00:41:03: Echte Empathy macht weich und ist innere Stärke gleichzeitig.
00:41:12: Ich habe meinen Kern, ich weiß wer ich bin.
00:41:15: Ich weiß was mir wichtig ist.
00:41:18: Und ich weiß, dass du auch ein Mensch bist und auch Wünsche hast.
00:41:22: Deine Gründe für das was du tust und das erkenne ich an und wir können das nebeneinander stellen oder uns gemeinsam anschauen oder erstmal auch akzeptieren, dass es so ist oder vielleicht auch uns auch darüber ärgern, dass sie so ist.
00:41:35: aber wir müssen es nicht bekämpfen und das ist so schwierig!
00:41:38: Das müssen wir glaube ich wirklich richtig neu lernen.
00:41:41: gesellschaftlich gibt's da kaum bis gar keine Vorbilder dafür
00:41:44: Absolut nicht.
00:41:45: Und das ist ja auch eher die Tendenz, noch mehr Trendes.
00:41:49: Also permanent wird uns vor Augen gehalten wie anders die anderen und Polarisierungen arbeitet damit.
00:41:56: Trennung!
00:41:57: Noch so ein verbrauchtes Wort?
00:41:59: Ja aber es passiert sehr viel.
00:42:02: deswegen finde ich das wichtig zu benennen.
00:42:05: Es geht wirklich darum mich und meine Grenzen und mein innere Wahrheit behalten zu können und in Kontakt gehen zu können.
00:42:15: Und die Andersartigkeit bedroht mich dann nicht in dem
00:42:18: Maße.".
00:42:19: Also wir reden jetzt schon eine ganze Weile, ich finde das super interessant!
00:42:23: Ich könnte noch ein paar Stunden hier quatschen aber ich fürchte, dass wird dann schwierig mit einem Zuhören so lange... Aber ich habe noch einer Frage zu dem.
00:42:34: vorhin wollte ich das eigentlich für einen Stellen und das ist das wo du meintest was um Vor- um Urteile ging und irgendwie jemanden kritisieren, dass dann kein Kontakt möglich ist.
00:42:48: Und nun ist es ja so, dass das total häufig ist und dass Menschen in Beziehung, in Engen Beziehungen zu ihren Liebsten solche Interaktionen miteinander haben.
00:43:03: Ich wollte eigentlich fragen warum ist es so?
00:43:05: Die wenigsten kriegen mit, dass sie nicht in Kontakt sind Nicht mit sich selbst wirklich und nicht mit dem anderen.
00:43:12: Und die sind dran gewöhnt, einen Kontakt... Echt?
00:43:15: Echten Vollkontakt Leben nicht zu haben sondern so ein bisschen oberflächlich.
00:43:21: Und alles was so tiefer geht ist bedrohlich.
00:43:23: also da das sehe ich vor allen Dingen auch bei vielen Männern So!
00:43:28: Das ist gefühlsgedöns.
00:43:30: Ich weiß nicht ob die behaupten wurden dass es jetzt kein Kontakt hab doch Kontakt ich rede doch mit dir.
00:43:35: Kannst du jetzt da irgendwie was draus aus dem ganzen Wortschwall was raus destillieren.
00:43:42: Ja, es klingt auf jeden Fall etwas an ich weiß nicht ob ich dem zustimmen würde dass das die meisten also das sind ja jetzt auch wir haben ja keine Datengrundlage oder so aber dass das Menschen nicht den Unterschied erleben oder bewusst hätten zwischen einem echten Kontakt und zwei Leute sind da oder so.
00:44:05: vielleicht hast du das schon mal erlebt Wenn du in der S-Bahn fährst und dann gibt es ja manchmal diese kleinen Momente, wo man jemanden im Blick zuwirft.
00:44:15: Und der Blick signalisiert euch weiß was gerade bei dir ist.
00:44:20: also keine Ahnung jemand hat Stress mit seinem Kind in der s-Bahnen und Dann schaue ich die Person an und macht so Ja Ich weiß Also ja Es ist ätzend oder das sind ja Momente wo Mini-Kontakt passiert und eine Empathie passiert.
00:44:38: Und es ist so wohltun, also ich empfinde das als sehr wohltuend wenn ich das erlebe dass es möglich ist, dass ich sowas aussende und die andere Person empfängt ist und nickt zurück und sagt ja.
00:44:50: Und auch wenn ich merke ah jemand ist bei mir, also jemand kriegt mit was grad bei mir ist wie schön, dass es so ne Begegnung, so ein Moment des Verbundenseins oder wenn du im Publikum bist bei einem Konzert und da ist diese gemeinschaftliche Euphorie, Begeisterung und Ausrichtungen zur Bühne.
00:45:14: Es ist so geil hier zu sein!
00:45:15: Es ist toll die Musik zu erleben.
00:45:19: Dann ist ja auch eine Verbundenheit da Erfüllt halt.
00:45:25: Okay, jetzt war ich vielleicht ein bisschen zu binär.
00:45:29: Aber ich gestelle das schon wirklich geholfen fest.
00:45:32: und also gerade bei männlich-sozialisierten Personen dass da große Schwierigkeiten Da sind und wo dann versucht Kontakt aufzunehmen über Kritik zum Beispiel?
00:45:47: Also das ist aus meiner Sicht oft einen Versuch der Kontaktaufnahme Und dann gibt es dann, da steht ein Konflikt raus oder auch nicht in Augenrollen.
00:45:58: Oder in der Regel bekommt man dann nicht das was man will aber man bekommt vielleicht einen Feedback eine Resonanz und dass ist dann die Art des Kontaktes.
00:46:05: ich glaube also wie ich's erlebe kratzen da ganz viele an der Oberfläche und eigentlich möchte ich Mut machen dass dann noch so viel drunter ist das kann man sich kaum vorstellen an Lebendigkeit Anverbundenheit und in sich, sich ganz und vollständig zu fühlen.
00:46:28: Ja!
00:46:28: Und sich auch sicher zu fühln.
00:46:31: ich glaube das ist was ja vielleicht Lust machen kann sich dem zuzuwenden dass damit einhergehend mehr innere Sicherheit verbunden ist.
00:46:42: Ich bin dann nicht so abhängig davon wie andere über mich denken wenn ich weiß wer ich bin und was mich ausmacht Und das ist eher ein Gefühl für sich selbst zu haben und so was wie sein inneren Kern zu kennen.
00:46:59: Also ich zumindest, dass für mich als sehr stärkend und in einer gewissen Weise kann ich mehr von außen Gegenwind aushalten und auch Verunsicherung oder Chaos oder weiß der Geil?
00:47:13: Also so schwierige Sachen!
00:47:15: Natürlich bin ich davon durchgeschüttelt aber... wie so eine innere Kraftquelle, zu der ich zurückkehren kann?
00:47:24: Ich glaube am wichtigsten finde ich dieses also ein guter Kontakt zum mir für einen guten Kontakt zur anderen und wir alle brauchen diesen Kontakt.
00:47:35: Wir brauchen sowohl den Kontakten nach innen als auch denen nach außen.
00:47:38: und selbst eine innerei Stabilität zu haben heißt nicht sie ständig abgrenzen zu müssen weil einfach da, dann muss ich nicht extra immer mich gegen Dinge wehren.
00:47:52: Ich finde auch man darf berührbar sein und Dinge dürfen einen verändern.
00:47:59: Und dabei hilft einem wieder dieser Kontakt nach innen und diese Stabilität.
00:48:02: das finde ich so dieses wunderschöne Paradox.
00:48:05: Das habe ich ja auch in meiner Arbeit jetzt auch schon als ein innerer Leitsatz kennengelernt.
00:48:11: Dinge können sich leichter verändern indem man erstmal das annimmt was ist.
00:48:16: Und so ähnlich würde ich es jetzt auch auf Empathie übertragen.
00:48:19: Also das ist dann Selbstempathie, wovon du sprichst?
00:48:23: Empatisch also mich mit dem verbinden was in mir... Was in mir ist
00:48:28: und im Außen
00:48:29: und im außen genau naja und da Mitgefühl mitzuhaben wie ich bin und wer ich gerade Bin wie ich die Welt erlebe.
00:48:38: ja und nur wenn Ich das kann Dann Kann Ich Das auch anderen
00:48:44: Genau.
00:48:44: Ich fürchte, wir müssen zum Ende kommen!
00:48:47: Hast du noch irgendwas was dir noch zum Abschluss wichtig wäre zu sagen?
00:48:51: Ja, habe ich tatsächlich.
00:48:53: Ich will nochmal auf diese Kompetenzen zurückkommen also auch weil wir gerade davon gesprochen haben wenn da jetzt noch gar keine Berührung mit war und eher eine Skepsis was jetzt Empathie angeht oder wie soll ich etwas fühlen?
00:49:07: Will ich nicht oder bin doch in Kontakt.
00:49:09: so was hast du denn?
00:49:10: Das Ziel ist nicht sich zu entspannen sondern das Ziel ist es noch einen Schritt weiterzugehen.
00:49:17: und diesen Schritt weiter der kann... Also der findet in dem Moment statt, wo ich mir bewusst werde über was mich als Mensch ausmacht also was diese Wege zu meiner inneren Mitte sind.
00:49:31: Ich sage die jetzt einfach nochmal das ist mein Atem, das ist meine Körper, meine Körperlichkeit Das ist mein Bewusstsein, meine Kreativität und dass ich Gefühle habe, also dass ich ein Herzgefühl habe Sich das immer wieder am Tag bewusst zu machen.
00:49:51: Ah, jetzt bin ich außer Atem weil ich die Treppen hochgekommen bin.
00:49:54: Jetzt spüre ich meinen Herzschlag.
00:49:57: Ich bin aufgeregt, da ist gerade eine Herausforderung für mich.
00:50:01: Jetzt bin ich genervt, weil ich hier warte und die S-Bahn ist grad weg!
00:50:06: Das ist der erste Schritt sich dieser Kompetenzen wieder gewahrt zu werden und der nächste Schritt mehrere von diesen Kompetenzen gleichzeitig in seinem Bewusstsein zu holen, in seinen Gewahrsam zu holten.
00:50:23: Und je mehr ich das tue, desto mehr erlebe ich mich als Ganzes.
00:50:28: und dass es ja das worüber wir sprechen ein ganzer Mensch zu sein.
00:50:32: und das ist so schön!
00:50:34: Und wenn ihr merkt genau an den ganzen Punkten bleibt er immer wieder hängen in der Partnerschaft für mir oder einfach bei euch selbst dann kommt unbedingt in die Beratung von Marika.
00:50:45: Das ist genau der richtige Ort, um euch da näher zu kommen.
00:50:49: Und Marika kann euch da gut begleiten!
00:50:52: Ich danke dir, dass du heute hier warst für unser bisschen nördiges Gespräch fast, aber ich fand es toll.
00:50:59: Ja, ich fand's auch sehr anregend
00:51:01: und sag einfach bis bald!
00:51:03: Tschüss!
00:51:04: Sooo...
00:51:05: das wars wir heute mit Jenseits von Richtig und Falsch.
00:51:08: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:51:10: Wenn Dir die Folge gefallen hat dann abonniere doch den Podcast Schreib uns einen Kommentar und empfehle uns weiter.
00:51:18: Und wenn du jetzt merkst, Podcast hören ist gut aber du möchtest noch mehr in deinem Beziehung bewegen oder du hast schon vieles ausprobiert und fällst trotzdem immer wieder ein altem Muster zurück dann fühle dich herzlich eingeladen zu einem kostenfreien Kennlerngespräch!
00:51:34: Da schauen wir uns gemeinsam ganz in Ruhe eure Situation an und prüfen wie wir Dich oder euch bestmöglich unterstützen können.
00:51:42: Am besten du klickst gleich auf den Link dazu unten in der Beschreibung und dann sehen wir uns.
00:51:48: Wir freuen uns auf euch!