Jenseits von Richtig und Falsch

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Transkript

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00:00:01: Hallo und herzlich Willkommen zum Jenseits von Richtig & Falsch Podcast.

00:00:07: Mein Name ist Sven Liefeuth, ich bin euer Host und Gründer von Familienarchitekt und Kolleginnen Praxis für Paar- und Familientherapie.

00:00:16: Hier spreche ich gemeinsam mit verschiedenen Kollegen aus unserem

00:00:20: Beratungsteam über Liebe,

00:00:22: Partnerschaft, Familienleben Beziehungen

00:00:24: und Co.

00:00:25: Schön dass ihr dabei seid!

00:00:27: Und jetzt

00:00:29: geht's los.

00:00:29: Herzlich Willkommen bei Jeden Setz von Richtig und Falsch.

00:00:35: Ich begrüße dich Sven, schön dass wir uns heute wieder zusammen treffen.

00:00:39: Ja?

00:00:39: Und ich bin Christine by the way

00:00:42: Hallo Christine!

00:00:43: Alles Sven

00:00:44: Schön das wir hier sitzen.

00:00:47: Bei ungefähr forty-eight Grad?

00:00:50: Achtundsechzig Grad

00:00:51: Hundert

00:00:52: In der Sauna haben wir gedacht Wir challagen uns mal Nehmen das jetzt in der Saunau.

00:00:57: Was ist es auch ein heißes Thema und zwar geht's um Trennung

00:01:01: Ja.

00:01:01: Und zwar ist die Frage, wie trennt man sich am besten wenn man gemeinsame Kinder hat?

00:01:08: Ich dachte wir gucken erstmal so verschiedene Szenarien an weil nicht jedes Szenario die gleichen Dinge erfordert aus meiner Sicht.

00:01:17: Nämlich eine einvernehmliche Trennung und eine wo der Partner die Partnerin nicht einverstanden ist oder eine wo man selbst nicht ein verstanden Setzen jetzt mal voraus, dass die Trennung entschieden ist von mindestens einer Person.

00:01:36: Also wir gehen nicht von einem Szenario aus wo es irgendwie um den Weg zurück geht oder so oder die noch in Erklärung befindlich sind aber es eben sein kann das irgendjemand damit nicht einverstanden ist.

00:01:48: und ich dachte wir können vielleicht erstmal ganz allgemein sagen was sind Fehler die passieren können bei der Trennungen mit Kindern?

00:01:57: Ein Fehler ist es, über die Kinder Versuchung zu regeln.

00:02:02: Also dass man die Kinder so mit einbezieht auf eine sehr destruktive Art zum Beispiel indem er schlecht über andere Personen spricht vor den Kindern oder die andere Person entwertet vor den Kindern

00:02:11: also die Kinder

00:02:13: instrumentalisieren.

00:02:15: ja genau das finde ich auch sehr Hauptfehler und der leider auch viel zu häufig passiert oft unbemerkt aber auch oft eingesetzt oder weil man nicht anders mit seinem Schmerz umgehen kann, dass es sozusagen dann schlecht geredet wird über den Partner oder die Partnerin.

00:02:33: Ja und?

00:02:34: Weil wenn das keine einvernehmliche Trennung ist sich das oft wie ein Gegner neander anfühlen kann und dann versucht man die Kinder ein bisschen auf seine Seite zu ziehen um dem anderen zu schaden.

00:02:44: Ich finde einen Fehler ist auch den Kindern zu lange heile Welt vorzuspielen Sie nicht zu informieren.

00:02:52: Ich kriege das ganz oft mit, dass die Frage ist okay wann sagen was den Kindern?

00:02:57: Müssen sie das schon wissen?

00:02:59: und ich finde wenn es sobald's entschieden ist müssen sie es wissen.

00:03:03: Ja ja wobei ich würde ja nochmal unterscheiden zwischen heile weltvorspielen und die entscheidung verkünden weil ich glaube heileweltvorstellungen funktioniert sowieso nicht weil die kinder sowieso spüren wenn die stimmung im arsch ist zwischen den eltern.

00:03:19: Du meinst aber jetzt eher das Verkünden der Entscheidung,

00:03:22: oder?

00:03:22: Ob das funktioniert ist eine Sache.

00:03:25: Ob es versucht wird wenn die Kinder fragen was ist los dann immer zu sagen nein alles gut obwohl nicht alles gut ist Wie gesagt man noch nicht sicher ist ob's in Trennung gibt Dann kann man da durchaus überlegen wie wie regeln wir dass?

00:03:42: ich finde am besten Zu sagen Wir haben Probleme und wir kümmern uns drum genau.

00:03:47: Ich finde das auch nicht grundsätzlich, wenn man sie streitet.

00:03:50: Kann man das den Kindern schon auch so kommunizieren?

00:03:53: Ich find es ist auch so wichtig weil die Kinder spülen ja sowieso dass irgendwas nicht in Ordnung ist.

00:03:58: und wenn sie fragen und dann eine Antwort kriegen die gar nicht zu dem passt was sie gespürt haben fangen die auch an ihre eigene Intuition infrage zu stellen.

00:04:07: und ich finde dafür allein dafür ist es schon wichtig da einfach authentisch zu sein einerseits und gleichzeitig zu sagen, aber wir kümmern uns drum.

00:04:16: Ist nicht deine Verantwortung?

00:04:17: Genau das ist der wichtige Part weil natürlich Kinder Sicherheit und Stabilität brauchen und es kann schon verunsichern.

00:04:25: Aber da transparent zu sein hey ja wir haben gerade Probleme.

00:04:29: oder dann auch zu fragen hey wir streiten uns oft wie geht's dir?

00:04:33: hast du Fragen?

00:04:35: oder?

00:04:35: ich will dir sagen Du bist nicht schuld daran so ne Sachen das kann man eigentlich nicht zu viel sagen.

00:04:41: Aber das war jetzt kurz ein Ausflug zu quasi, wenn die Trennung noch nicht klar ist und noch nicht entschieden ist.

00:04:47: aber wir sind jetzt hier in dem Szenario wo sie entschieden ist.

00:04:51: Lass uns mal noch überlegen ob es Opfer noch andere generelle Fehler benennen können?

00:04:58: Ja na ein Szenarium was eher ungünstig wäre wenn man einfach geht nimmt sich die Kinder und haut einfach ab.

00:05:05: Es sei denn es ist gewaltspielt eine Rolle.

00:05:07: Genau es sei denn die Sicherheit ist bedroht.

00:05:09: ja

00:05:09: Ja, ich weiß nicht wie häufig das jetzt vorkommt.

00:05:13: Es kommt schon vor aber in meinem Verständnis eher wirklich in extremen Situationen.

00:05:19: Ich finde eigentlich ganz allgemein kann man sagen zu viel zu schnell ist auch nicht so richtig gut für Kinder.

00:05:27: wenn direkt umgezogen wird Neuregen eingeführt werden neue Partner direkt schon vorgestellt werden Das braucht ein Stück Zeit zu verarbeiten und die mehr man da erst mal mitnehmen kann an Routinen, die es schon vorher gibt.

00:05:46: Es gibt Stabilität und generell auch wenn zum Beispiel schon getrennte Haushalte existieren, die Kinder zu boten oder Vermittlern machen ist auch ein Fehler.

00:06:01: also alles was du klären gibt Fragen die man hat.

00:06:04: Anmerkung dem hat direkt miteinander klären nicht die Kinder ... dafür benutzen.

00:06:10: Und eins fällt mir auch noch ein, was auch... Auch noch einen Fehler... Auch ein genereller Fehler wäre der auch unbewusst oft passiert ist nämlich dass die Kinder dann als emotionale Stütze benutzt werden.

00:06:24: Also das man da sich ganz schlimm ausweint Dass man sozusagen da dann die einzige Freude noch sieht in dem Moment und Ja

00:06:34: das ist ja auch quasi die Kinder zu instrumentalisieren, wenn sie dann ausversehen Partner-PartnerInnen Ersatz werden.

00:06:43: Ja also da gilt es ein gutes Gespür für zu haben.

00:06:50: und damit würde ich jetzt gerne mal zu den einzelnen Szenarien übergehen.

00:06:56: Dann nehmen wir doch mal das einvernehmliche Trennung wie macht man das am besten?

00:07:00: Also erstmal ist es sowieso gut zu einer Einvernehmlichkeit kommt, wenn beide irgendwie da hinkommen.

00:07:07: Ja stimmt wir kriegen es einfach nicht hin und das belastet uns alle und wir möchten alle jetzt eine Chance geben dass es besser werden kann.

00:07:16: Und dann finde ich Beratung kann wirklich Sinn machen.

00:07:20: Auf jeden Fall Trennungsberatung ist ne gute Idee.

00:07:23: Besonders wenn man mitkriegt okay was Konflikte die man vorher hatte die hat man immer noch oder man hat immer noch genauso viele Konflikte Dann ist gut, da immer mit jemanden gemeinsam drauf zu schauen.

00:07:37: Ja und das ist ja ein bisschen das was oft passiert dass man wird die andere Person nicht los.

00:07:43: Das heißt die Themen die man diesen Menschen hat die einen wahrscheinlich in den Wahnsinn getrieben haben Die hören dann nicht auf nur weil man kein romantisches Parme isst.

00:07:51: wenn man zumindest wenn man zusammen Kinder hat ist es total hilfreich, sich damit zu beschäftigen und sich der Unterstützung zu holen.

00:07:57: Es ist manchmal ein bisschen leichter weil der Status ein anderer ist, der Beziehungsstatus und dadurch kann man ein bisschen emotional einen größeren Abstand einnehmen.

00:08:05: aber vermutlich hat man die gleichen Themen weiter am Hals.

00:08:10: Ja also da ich das mein Eltern isst bleibt man für immer verbunden.

00:08:14: ja Und dass aus meiner Sicht auch wichtig ist sich das klarzumachen und damit irgendein Weg zu finden.

00:08:21: Je belastet das vorher war und je mehr Uneinigkeit es da gab, weniger Verständnis umso schwieriger ist dann auch.

00:08:28: Aber es ist wichtig das stückweit zu akzeptieren.

00:08:32: Auf jeden Fall!

00:08:33: Und das ist auch nicht ganz schmerzfrei finde ich?

00:08:36: Nee.

00:08:37: Ich kann mich da gut erinnern...

00:08:40: Ja.

00:08:41: Als wir uns getrennt haben und jetzt dachte ich habe den ganzen Scheiß immer noch am Hacken.

00:08:48: Ich hab mich doch getrenned.

00:08:50: Überraschung ja

00:08:51: Ja.

00:08:52: Und jetzt hast du mich dreizehn Jahre später immer noch am Hacken?

00:08:55: Ja, aber jetzt mag ich's!

00:08:58: Ich auch.

00:08:59: Ich wollte mal zurück zu dem okay wie eine gute Trennung.

00:09:03: da würde ich vielleicht einfach mal allgemein so ein bisschen Tipps geben.

00:09:07: wie sagt man es zum Beispiel den Kindern?

00:09:08: gut und ich finde das am wichtigsten dass erstmal kurz und prägnant zu halten und Sicherheit zu geben also zb sowas zu sagen wir haben entschieden uns als paar zu trennen.

00:09:22: Und das liegt nicht an euch, wir bleiben beide eure Eltern und wir kümmern uns darum wie es jetzt gut weitergehen kann.

00:09:30: Das kann ein guter Satz sein.

00:09:32: und dann noch Fragen habt ihr fragen ob's Fragen gibt oder nicht?

00:09:36: seid euch sicher dass bewegt die Kinder auf jeden Fall was ich finde was wichtig ist zu wissen dass die Kinder ganz viel Sicherheit brauchen.

00:09:46: dann also weil Eine Verunsicherung, eine sehr große Erschütterung und es ist gut.

00:09:53: Ich hatte das eben schon mal anklicken lassen da so viel wie möglich Beständigkeit erstmal zu versuchen drinzulassen.

00:10:00: Und das natürlich hilfreich wenn man's einfach nehmlich macht weil dann ist es schonmal eine gemeinsame Entscheidung.

00:10:06: Das hat auch noch einmal einen anderen Vibe und ich kann mir vorstellen je nachdem wir Altikinder sind dass es auch hilf euch ist zu sagen was bedeutet es jetzt?

00:10:14: Ja, ich weiß das war für unsere kinder dass eigentlich das einzige was die interessiert hat war ziehen wir jetzt auseinander oder nicht.

00:10:21: Und da ist es total frech zu sagen eben was bedeutet das jetzt?

00:10:24: dass wir uns getrennt haben?

00:10:25: wenn die noch kleiner sind dann... Möglicherweise hat das wenig Bedeutung.

00:10:29: Wir trennen uns jetzt hier als Paar oder wir sind kein Liebespaar mehr, was heißt das?

00:10:32: Sehr abstrakt!

00:10:33: Dann zu sagen so und so und ... So wird sich das verändern.

00:10:37: oder das bedeutet es... Wir kümmern uns darum.

00:10:39: Also wichtig finde ich immer wieder zu sagen, wir bleiben eure gemeinsamen Eltern, wir haben euch lieb Es liegt nicht an euch.

00:10:46: Und dann glaube ich was Kinder auch dann beschäftigt Sind ganz konkrete Fragen.

00:10:51: also wo schlafe ich?

00:10:53: wie oft sehe ich Mama oder Papa?

00:10:55: bleibe ich an der Schule?

00:10:57: Also was passiert mit Ferien an Geburtstagen?

00:11:01: Hobbys.

00:11:02: Genau, was verändert sich in der Lebenswelt der Kinder?

00:11:04: Genau.

00:11:05: also es muss nicht alles sofort alles perfekt geregelt sein aber man sollte sagen was schon feststeht und dass man über offene Fragen spricht.

00:11:13: ich finde Eltern sind nicht verpflichtet beste Freunde zu werden oder auch Freunde zu bleiben wenn es ist definitiv extrem hilfreich.

00:11:26: Es ist nicht immer möglich.

00:11:28: Da, finde ich kann das helfen da erstmal von loszulassen wie zu erst mal gucken Wie kümmern wir?

00:11:35: Wie kümmere ich mich in diesen ganzen gut um mich und wie können wir uns gemeinsam um die Kinder Und dass es dann nachgelagert.

00:11:42: Das ist ja auch in der Trennungszeit eh schwierig da gleich wieder irgendwie in eine Nähe zu kommen und für viele ist es grundsätzlich schwierig für immer und manchen gelingt's dann nach einer Zeit.

00:11:54: Ja Mir fällt gerade noch ein, dass es sein kann oder was heißt mit Sicherheit.

00:12:02: Dass man immer noch ein bisschen rumiustieren muss das manche Sachen nicht so funktionieren wie man sich vorgestellt hat und sich da für den Übergangsprozessen ein bisschen Zeit zu geben und ich sag mal ein bisschen zeit ist mindestens ja auf

00:12:17: jeden Fall Ja.

00:12:18: also dass das da wackelig ist und Dinge nicht funktionieren Sachen hoch kommen und Probleme gibt, mit denen man nicht rechnet.

00:12:26: Das ist sehr wahrscheinlich und das sollte man einkalkulieren und da werde ich nicht müde anzusprechen dass es mit Unterstützung einfacher ist.

00:12:35: also gerade was Regelung angeht erlebe ich immer sehr dass das sehr die für die Eltern hilfreich ist damit einem dritten gemeinsam zu sitzen und zu gucken wie regeln wir das jetzt hier?

00:12:49: ja oder auch wenn die Eltern die Trennung ganz gut hinbekommen und eines der Kinder beispielsweise sehr stark darunter leidet.

00:12:55: Und das für eine lange Zeit auch das einfach mit einzukalkulieren, dass selbst, wenn es irgendwie nicht die große Krise unter großer Hass ist sondern irgendwie ganz gut älterlich funktioniert, dass trotzdem immer wieder Kinder auch sehr stark drunter leiden können.

00:13:11: Auch da kann man auch Familientherapie machen.

00:13:13: Auch das bieten wir an je nachdem wie alt die Kinder sind da auch einfach gemeinsam zu kommen.

00:13:18: Ja wichtiger Punkt!

00:13:20: Dann lass uns mal zu den noch Herausforderlern der Rennszenarien kommen.

00:13:26: Jetzt mal das Szenario, die Trennung ist nicht einvernehmlich und ich bin die Person, die die Tренung ausgesprochen hat... ...aus der Perspektive Also da gibt es sehr viele Ausprägungen, die das haben kann Und ist definitiv keine einfache Position.

00:13:46: was glaube ich der Vorteil ist gegenüber demjenigen oder derjenigen die nicht einverstanden ist dass man schon.

00:13:54: In der Regel langen Prozess durchlaufen es komplett sehr häufig vor.

00:13:59: ja wie kann man damit am besten umgehen?

00:14:01: so das man selbst und die Kinder so wenig wie möglich schaden nehmen.

00:14:07: also im besten fall ist man in der Lage den Partner oder der Partnerin hat den Raum für sein Schmerz oder seine Wut oder ihre zu geben, sodass nicht irgendwie alles gleich zerstört ist.

00:14:19: Also ne?

00:14:20: Ich treffe ja auch eine Entscheidung gegen den Willen und den Wunsch der anderen Person.

00:14:24: Ich finde es fair dann auch den Gefühlen der anderen Personen Raum zu geben aber gleichzeitig sind das ja auf Situation wo ich eigentlich gar keinen Bock mehr auf die Gefühle der anderen Menschen habe deswegen schwierig.

00:14:37: Ja also wir können hier auch gerne schwierige Sachen anbieten Aber mit dem Hinweis, es ist kein Verbrechen wenn einem das nicht gut wiegt.

00:14:48: Also aber das ist definitiv eine Möglichkeit und das hilft wirklich.

00:14:51: Also vor allen Dingen vielleicht muss man ja keinen Verständnis dagegen haben und man muss auch nicht dagegen anarbeiten.

00:14:56: Das kann man vielleicht hinkriegen.

00:14:58: Einfach sagen okay ich lasse das ein Stück an mir vorbei ziehen.

00:15:03: Und nicht dagegen argumentieren meinst du?

00:15:05: Genau

00:15:05: also genau und das wäre eigentlich auch schon ein Tipp.

00:15:09: Es kann man sich wirklich wirklich sparen Und vielleicht, wenn es gut läuft kann man eben da sitzen und den anderen sprechen lassen.

00:15:17: Ansonsten ist es durchaus auch legitim zu sagen verstehe deine Gefühle.

00:15:23: für mich ist das gerade so viel und ich kann mir das grad nicht anhören.

00:15:27: Vielleicht fangen wir mal bei den Kindern an.

00:15:28: wie kann man denn damit umgehen?

00:15:31: Also da kannst du zum Beispiel ein Szenario geben wo ein Elternteil das verletzte Elterenteil was nicht einverstanden ist mit der Trennung, dass dann zum Beispiel das Kind instrumentalisiert.

00:15:42: Gibt es da irgendeine Möglichkeit?

00:15:45: Da den Schaden zu begrenzen als anderes Elternteil?

00:15:49: Na ja, begrenzend würde ich ihn auf jeden Fall indem ich mich nicht mehr aus Brut hüpfe und zurück instrumentalisiere, aus Ungerechtigkeit heraus... Und ich glaube, das ist nicht so leicht wenn ganz deutlich wird, dass man selbst entwertet wird vom anderen Elternteil vor dem Kind weil man es übers Kind mitbekommt.

00:16:09: Also dann ist das echt schwierig, der Versuchung zu widerstehen und sich nicht zurechtfertigen oder den anderen gleichermaßen zu entwerten.

00:16:15: Das wäre jetzt nicht hilfreich wenn man da so drauf aufspringt.

00:16:20: Sondern vielleicht einfach zu gucken wie ging's dem Kind damit das zu hören?

00:16:24: Oder eher so zu gucken... Auf die Beziehungsebene zu gehen und da eher an Kontakt zu kommen statt irgendwie herzuziehen über den anderen dumm Elternteil was er sich jetzt erlaubt über ihn zu sprechen.

00:16:37: Also gleiches mit Leichenvergelten würde ich von abraten und nichtsdestotrotz kann das passieren, aber es ist wichtig da immer wieder die Füße auf dem Boden zu kriegen.

00:16:48: Und die Beispiele die du genannt hast hat das fand ich ganz schön sich aufs Kind zu konzentrieren.

00:16:52: wie geht's hier damit wenn Papa oder Mama das sagt?

00:16:58: Das sind deine Gedanken dazu je nachdem wie alt das Kind ist in Arm nehmen, Maximarmung Ja und da dem eigenen rechtfertige Gungsimpuls widerstehen.

00:17:12: Und es ist nicht so ungewöhnlich, wenn sich ein Elternteil als das Opfer in den ganzen Szenario inszeniert, dem quasi übel beigespielt wurde dass Kinder sich auch immer mal wieder loyalisieren mit diesem Elternteil ja und es ist eine große große große Herausforderung für die andere Person.

00:17:29: darf her zu bleiben.

00:17:30: also ich glaube das kostet richtig richtig viel Kraft.

00:17:34: Das kann auch sein, dass die Belohnung für diese Kraft sehr lange auf sich warten lässt.

00:17:40: Aber was das Kind angeht ist es am besten wenn es dann nicht in so einem Machtkampfer oder wie man das nennen mag.

00:17:50: Wenn's nicht möglich ist, dass es irgendwie zwei emotionale Reife-Elternteile gibt, dann ist es immer noch besser als gar keinen zu haben einzuhaben?

00:17:59: Ja, auf jeden Fall!

00:18:02: Aber es ist auf jeden Fall, also Trennung ist generell ein schwieriges Szenario.

00:18:06: Aber das schon... je nachdem mit welcher Intensität die andere Person reagiert, schon eine große Herausforderung.

00:18:11: Ja.

00:18:12: Mir fällt gerade ein, man kann bestimmt auch Sachen sagen wie.

00:18:16: ich finde das schade dass Mama oder Papa so denkt.

00:18:18: Ich kann verstehen, dass Mama und Papa traurig sind.

00:18:21: Das kann man auch sagen.

00:18:24: Meinst du den Verhalten der anderen Personen quasi dann so eine Erklärungen zu geben für das Kind?

00:18:31: Also vielleicht so ein Versuch der Einordnung, solange es keine Rechtfertigung ist.

00:18:36: Ich würde nicht so Sachen sagen wie.

00:18:38: das verletzt mich, dass das andere Allernteil das so sagt.

00:18:41: also auch da kann man's mit Empathie versuchen.

00:18:44: wenn man sie nicht hat muss man das auch nicht machen dann eben auf nur aufs Kind konzentrieren.

00:18:48: ja es kommt doch immer drauf auf den Charakter des Kindes darauf an oder welche Rollen das Kind vielleicht möglicherweise schon so übernimmt Dass man halt so schnell, dass Kinder sich so schnell verantwortlich fühlen.

00:19:01: Dass es manchmal schon zu viel ist zu sagen wie's einem damit geht wenn der andere überein spricht.

00:19:08: Genau kommt ein bisschen auf das Alter des Kindes an ist immer wichtig und bis zur Pubertät kooperieren die Kinder und sie wollen nichts tun was einen verletzt.

00:19:16: Und wenn man möchte dass die Kinder offen darüber sprechen dann finde ich muss mal gucken dass man seine Sorgen und Ängste Vielleicht lieber den Freunden und Freundinnen erzählt.

00:19:26: Und nicht so viel bei den Kindern lässt?

00:19:28: Ja, das finde ich einen ganz, ganz wichtigen Punkt.

00:19:31: Geht für beide Seiten aber auch was da es angeht... Also Loyalitätskonflikte sind somit die schwierigsten für ein Kind zu handeln.

00:19:39: wenn sich das vermeiden lässt ist es gut.

00:19:43: Man kann eben auch immer Fragen stellen gibt's irgendwas was du wissen möchtest dazu von mir und dann einfach im Dialog sein.

00:19:50: Auch dass natürlich alles altersgerecht Und, falls ich es noch nicht gesagt hatte... Also in solchen schwierigen Fällen Beratung holen.

00:20:00: Auf

00:20:00: jeden Fall!

00:20:01: Wenn's gelingt da den Ex-Partner noch mit reinzuholen.

00:20:04: Super kann man aber auch ohne den machen bevor man da alleine bleibt.

00:20:08: Kann das wirklich helfen?

00:20:11: Man braucht ja auch einen Ort wo man reden kann und wo man irgendwie gucken kann was... Wo man ein bisschen Orientierung findet

00:20:18: Ja und was mir gerade noch einfällt und das gilt für alle Szenarien Das ist halt eine super, oft nicht für alle.

00:20:26: Aber für viele eine total herausfordernde Zeit mit viel Schmerz oder Wut oder anderen intensiven Gefühlen und da auch sich zu vergeben wenn man sich nicht die ganze Zeit korrekt verhält.

00:20:37: Wenn ich dann doch mal unfair dem anderen gegenüber bin oder eine Dochmerke ummisst.

00:20:41: jetzt habe ich den Kindern Dinge gesagt das war eigentlich nicht in Ordnung usw.

00:20:46: Da einfach Da schon aufmerksam zu sein und das zu bemerken, aber sich dann auch einfach ein bisschen selbst gegenüber verständnisvoll ist oder so mit sich umgeht.

00:20:58: Weil es einfach eine Zeit ist wo das Nervensystem wahrscheinlich konstant aktiviert ist und dann passieren halt auch Sachen die nicht reflektiert und nicht korrekt sind.

00:21:08: Ja da stimmt ... in der Zeit wichtig für die eigene Sehnhygiene, Sorgen.

00:21:13: Irgendwie ein Ausgleich von Verarbeitungsmöglichkeiten durch Gespräche... ...durch schöne Dinge erleben durch Sport was auch einem immer so hilft sich zu regulieren und wie gesagt für Kinder vor allen Stabilität.

00:21:29: Was würdest du denn zum Thema neue PartnerInnen sagen?

00:21:33: Damit kriege ich mit.

00:21:34: das beschäftigt viele Eltern, ich persönlich.

00:21:38: mir fällt es schwer da so eine konkrete starre Grundregel zu sagen.

00:21:44: Hängt auch sehr viel mit dem Alter der Kinder zusammen.

00:21:47: Naja vielleicht denke ich dann ein bisschen konservativ insofern dass... Ich denke lasst erstmal ein bisschen Zeit und Wachstum in die romantische Beziehung exklusiv fließen bevor man da so die Kinder mit reinholt.

00:22:02: Das ist aber jetzt für mich auch keine starre Grundregel, weil es kommt immer darauf an inwiefern werden die Kinder mit reingeholt.

00:22:08: Welche Verantwortung soll der neue Partner, neuer Partnerin gleich irgendeine Verantwortung tragen?

00:22:12: Oder ist das eher so ein Freund, Freunden, die zu Besuch kommt?

00:22:16: Was sind die Sorgen wenn man's lange zurückhält?

00:22:19: was sind die Sorge wenn man schnell macht?

00:22:21: also ich glaube dass es so individuell das ist auch schwierig finde da eine starre Regel rauszumachen.

00:22:27: Aber mein Bauchgefühl sagt mal ein bisschen wie stabil das Neue ist Bevor die Kinder sich an eine Person binden, die dann vielleicht schnell wieder weg ist.

00:22:36: Und ich weiß aber es gibt auch Menschen, die das anders sehen und gut begründen können.

00:22:40: Also ich sage auch auf jeden Fall ein bisschen Zeit vergehen lassen also zumindest nach der Trennung da kann man nichts falsch machen wenn man dem ein bisschen zeitgibt.

00:22:50: Ich habe noch als Beispiel ne neue Partner das keiner zum Beispiel schwierig sein für Alleinerziehende dann vielleicht, und wenn das andere Elternteil gar nicht im Bild ist.

00:23:01: Das heißt man hat das Kind twenty four seven.

00:23:04: wie soll ich denn da eine andere Menschen kennenlernen?

00:23:06: Und da finde ich muss das eben auch diesen Umständen gerecht werden.

00:23:11: Auf jeden Fall.

00:23:12: Und irgendwie gilt es das auszubalancieren und zu gucken.

00:23:15: aber ich finde direkt nach einer Trennung kann sich schon ein halbes Jahr Zeit geben bevor man da jemand neues ins Leben der Kinder Also da ganz konkret reinholt hier, das ist jetzt der neue Stiefpapa-Stiefmama oder so.

00:23:31: Ja und es kommt auch immer auf die Kinder drauf an ne?

00:23:33: Manche Kinder leiden drei Jahre lang je nachdem wie gut die Trennung verläuft, wie gut ihre Eltern miteinander sind.

00:23:39: ich finde das so individuell.

00:23:40: und sich auch zu fragen wenn ich jetzt jemanden neuen meinen Kindern vorstelle was bedeutet das denn für die...was für einen Einfluss hat das auf das Leben der Kinder sich das auch tatsächlich vorher zu überlegen und dann kann man vielleicht auch noch mal besser entscheiden wie viel Zeit sollte ich dem geben?

00:23:54: Also wenn ich jemanden neuen kennenlerne, zum Beispiel eine Freundschaft.

00:23:58: Ich hab einen neuen Menschen kennengelernt und bin mit dem... ...freunde mich mit dieser Person an.

00:24:02: Und dann kommt die zum Abendessen oder kommt irgendwie zum Film gucken vorbei.

00:24:07: Da lass' ich mir jetzt auch nicht erst fünf Monate Zeit bevor ich mein neuer Freund in meinem neuen Freund nach Hause hole damit die Kinder kein Problem haben!

00:24:15: Und finde ich, auch das kann man auf eine Partnerschaft beziehen.

00:24:18: Also was bedeutet es?

00:24:19: die Person dann gleich zu Hause und hören die Kinder?

00:24:21: Die Personen seinen Elternteil mit der Person Sex haben und wie viel Intimität ist da gleich so mit reingeholt?

00:24:27: oder ist es erst mal sehr niedrigstwellig und man macht nicht so ein Riesending draus.

00:24:31: Oh, ich hab jetzt ne neue Partnerin, neu Partner.

00:24:33: Ich habe immer einen kennengelernt und mit dem verstehe ich mich gut.

00:24:35: Der kommt heute zum Abrot und so.

00:24:38: Das kann man ja auch viel schneller machen.

00:24:39: Ja

00:24:40: hast du recht.

00:24:41: Also führt eigentlich mich wieder dahin dass es eben sehr individuell ist.

00:24:46: Es ist auch nicht garantiert, egal wann und wie man es macht dass die Kinder das gut aufnehmen.

00:24:51: Das ist auch wieder sehr individuell und da muss man mit umgehen und natürlich immer abwägen mit okay wie sehr fordere ich das Kind heraus?

00:25:02: Und wie sehr verzichte ich auf einen wichtigen Teil meines Lebens und auch da eben zu gucken.

00:25:09: also ich glaube wenn man das über mehrere Jahre macht hat gewinnt niemand so richtig was dabei.

00:25:15: Ja.

00:25:15: Wenn das jedenfalls der Grund ist, ich möchte da mit meinem Kind nicht so viel zumuten oder so.

00:25:19: Ich würde jetzt gerne umschwenken zur anderen Perspektive.

00:25:23: also es gäbe bestimmt auch hier noch jede Menge Beispiele zu nennen aber ich würde es ein bisschen zeitlich im Rahmen halten wollen.

00:25:29: Ist das okay?

00:25:30: Also jetzt quasi zu der Perspektives... ...ich wurde verlassen

00:25:35: und ich wollte es nicht und

00:25:36: ich

00:25:36: habe gekämpft.

00:25:40: Und ich kann's nicht verstehen.

00:25:44: oder möglicherweise ist Holter die Polter passiert und ich habe es gar nicht mitgekriegt, dass sich das irgendwie angekündigt hat.

00:25:50: Und plötzlich ist es vorbei wo man im möglichen die andere Person sagen würde wir hatten schon ganz lange Probleme.

00:25:56: auch das gibt's nicht so selten.

00:25:58: Ja stimmt genau auf jeden Fall.

00:25:59: das ist jetzt unser Ausgangspunkt.

00:26:01: wie kann man da gut für sich sorgen und für die Kinder?

00:26:04: Ich würd mal sagen sehr ähnlich wie in dem anderen Szenario dass man nicht seinen Schmerz mit den Kindern teilt sondern sich dafür seine Freundschaften sucht

00:26:14: Ja.

00:26:15: Und was ist, wenn vorher mein Partner meine Partnerin das war?

00:26:18: Wo ich mit der... Ich so solche Sachen besprochen hab.

00:26:21: Also wenn die Partnerin die einzige Freundschaft war, meinst du?

00:26:24: Es gibt ja auch... Die Person,

00:26:25: die emotional vertraute Personen

00:26:28: und Freundschaften.

00:26:29: Ohja, auch nicht

00:26:30: so.

00:26:30: Das ist ja häufig besonders bei Männern.

00:26:32: I see, I see!

00:26:33: Deswegen ist es auch häufig viel herausfordernder für Männer mit so einer Trennung sich davon zu erholen, sagen wir mal.

00:26:40: Stimmt.

00:26:41: Und ich würde sagen, dass es dann neben dem Schmerz das auch als Chance zu begreifen.

00:26:46: Um mitzukriegen, okay, er hat das diese ganzen... Das alles hat jetzt diese eine Beziehung für mich erfüllt?

00:26:53: Ja, ist schon sehr advance wenn man das in den Moment kann aber das wäre auf jeden Fall hilfreich glaube ich auch.

00:26:59: und was einem dahin helfen kann ist also weil wirklich niemand so richtig hat wo man den schmerz auch ein bisschen verarbeiten kann.

00:27:06: Dann sage ich unbedingt Beratungen holen.

00:27:10: Das kann dann helfen, das zu sortieren und auch mit den eigenen Emotionen umzugehen.

00:27:15: Aber auf jeden Fall besprich deine Schmerz nicht mit deinen Kindern – auf gar keinen Fall!

00:27:21: Wenn die Kinder angenommen sind Teenager, die dann auch Sachen mitkriegen und sie kommen und fragen, dann finde ich schon in Ordnung.

00:27:28: zur Antworten mit dem Bewusstsein wie spreche ich über die andere Person?

00:27:33: Aber wenn die mitkriegen hier, mir geht's nicht gut oder ich ständig sitze in meinem Zimmer und schluchze laut.

00:27:39: Und die fragen Mama was ist los?

00:27:40: Oder Papa Was ist los?

00:27:41: dann kann ich das schon erzählen nur nicht in aller Ausschweife und auch verbunden mit einer Entwertung über die andere Person.

00:27:50: Genau da

00:27:51: kann man aussagen Mir geht es gerade nicht gut.

00:27:53: Ich bin traurig Ich kümmere mich drum.

00:27:55: Genau immer dieses Kümmern mich drum.

00:27:57: Kann sein dass es noch ein weich entdauert aber ich bin dran Ja.

00:28:01: Und du hast schon eines angesprochen, auch das auf gar keinen Fall den Schmerz des anderen Elternteils schlecht machen bei den Kindern.

00:28:10: Das ist echt schwer wenn man richtig wütend ist?

00:28:12: Das ist richtig schwer.

00:28:13: und da...wenn das mal durchrutschen sollte auf volles Verständnis dann Reparieren sagen hey ich habe das gesagt, dass war nicht in Ordnung, das war aus dem Schmerzen heraus.

00:28:24: aber man hat dich lieb, bist eine gute Mutter und ich kümmere mich um meinen Schmerzt was glaube ich auch nicht hilfreich ist zu viel, zu schnell zu wollen.

00:28:31: Also auch von sich selber das abzuverlangen dass man sich da schnell mitab findet oder so.

00:28:35: also das ganze darf Zeit brauchen.

00:28:39: In der Regel ist es bei denen ich sage jetzt mal Verlassenen so dass die ein Stück aufholen müssen und der andere der verlassen Partner-Partnerinnen Vorsprung hat.

00:28:51: Das braucht Zeit.

00:28:52: Auch hier erlaubt sich Gutes zu tun.

00:28:54: Ich finde aber noch wichtiger den eigenen Schmerz zuzulassen zu lernen, den zu halten.

00:29:01: Vor allen Dingen muss das raus und ich sage jetzt mal hier den männlichen Zuhörern nicht nur die Wut also vor allem Trauer muss raus.

00:29:11: Schnappt euch irgendein Lied, irgendeinen Film irgendwas was die Tränen rausholt und dann gebt euch dem hin.

00:29:20: ja es ist wichtig für die Verarbeitung dass das rauskommt.

00:29:24: Ansonsten äußert sich es oft destruktiv in den Wut und in Verachtung, eben über die Kinder.

00:29:31: Ja da will ich anmerken dass Wein ein Regulationsmechanismus unseres Nervensystems ist.

00:29:38: dann kann man das ein bisschen anders frame weil ja gerade männlich sozialisierte Menschen jetzt nicht so offen damit aufgewachsen sind auch Traurigkeit zeigen zu dürfen.

00:29:48: Und wenn man sich das ein bisschen anders framed, ist es vielleicht ein bisschen hilfreicher.

00:29:52: Der Stress muss raus aus dem Körper, der muss verarbeitet werden vom nervigen System und Wein ist eine super gute Strategie.

00:29:59: Das macht den Körper auf die Welt kommt von ganz alleine und dann verlieren wir's irgendwann weil wir so beigebracht kriegen.

00:30:05: aber es ist eigentlich das go to Ding um Stress zu regulieren

00:30:11: Genau Und Dinge zu verarbeiten.

00:30:13: Zwanzigmal drüber, Wein ist effektiver für den Verarbeitungsprozess als zwanzig Stunden an Lösungen suchen wie man das verarbeiten kann.

00:30:27: und auch hier nochmal lass euch unterstützen.

00:30:33: Man kann da durchkommen, man kann dann gestärkt rausgehen neue Sachen lernen und vielleicht auch aus Fehlern lernen Und ja, ein Stück weit eben auch mit diesen Ohnmachtsgefühlen umgehen.

00:30:45: Fällt uns noch was ein?

00:30:47: Also ich finde für dich vor allen Dingen für die Person ist die Emotionsregulation das Allerwichtigste.

00:30:53: Noch irgendwas gibt es irgendwelche Sorgen vielleicht, die es um die Kinder gibt.

00:30:59: Ach so eine Sache, die mir aufgefallen ist, dass sie gar nicht so leicht zu erkennen.

00:31:02: deswegen sage ich's wenn du als Verlassener vor allem relativ frisch Verlassener dir anfangs Sorgen um die Kinder zu machen.

00:31:13: Und das Gefühl hast deine Ex-Partnerinnen und Ex-Partner tut irgendwas oder verhält sich so gut wie es nicht gut für die Kinder ist, dann kann das durchaus sein dass das von dir eine Verarbeitungsstrategie... ...ist also dass das indirekt du Sachen auch ein austrägst und es vor dir versteckst in diesen Sorgen Um die Kinder.

00:31:35: Also auf jeden Fall würde ich raten, sich da selber wirklich genau zu hinterfragen bevor man da großartige Schritte einleitet oder Intervention macht.

00:31:45: Definitiv ja.

00:31:47: Kommt auch nicht so selten vor.

00:31:49: also als einfaches Beispiel nenne ich mal wenn es da vielleicht einen neuen Partner geben sollte in der Beziehung der Ex- oder das Ex dass man dann darüber sich Sorgen macht was das für die Kinder bedeutet oder so.

00:32:05: Es könnte sein, dass es eine Eifersucht ist.

00:32:09: Hast du noch was?

00:32:10: Man

00:32:10: kaufst ein bisschen Match von der Hitze.

00:32:13: Vielleicht hätte ich noch etwas wenn ich noch ein bisschen besser denken konnte.

00:32:17: Ja respektieren wir das einfach mal und wir haben schon viel gesagt.

00:32:23: wie immer es sind alles große Themen sehr individuelle Themen.

00:32:28: kommt vorbei lass euch beraten.

00:32:30: ihr habt Jetzt habt ihr ein kleines Preview gekriegt oder einfach in eine Richtung, wo ihr euch Gedanken machen könnt.

00:32:36: Wir hoffen es hilft euch.

00:32:38: Kommentiert gerne und fragt nach.

00:32:40: Gebt uns fünf Sterne dann können auch mehr den Podcast hören.

00:32:43: Ansonsten freuen wir uns wenn wir euch in der Beratung weiterhelfen können.

00:32:47: Danke dir Christine.

00:32:48: Ich danke dir Sven.

00:32:50: Und jetzt geht's in die kalte Badewanne

00:32:51: Tschüss

00:32:54: Getrennt.

00:32:56: So

00:32:57: das war´s für heute mit Jenseits von Richtig und Falsch.

00:33:00: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:33:02: Wenn dir die Folge gefallen hat, dann abonniere doch den Podcast, schreibe uns einen Kommentar und empfehle uns weiter!

00:33:10: Und wenn du jetzt merkst podcast hören ist gut aber du möchtest noch mehr in deinem Beziehung bewegen oder du hast schon vieles ausprobiert und fällst trotzdem immer wieder ein alte

00:33:20: Muster zurück

00:33:21: Dann fühle dich herzlich eingeladen zu einem kostenfreien Kennlerngespräch.

00:33:26: Da schauen wir uns gemeinsam ganz in Ruhe eure Situation an Und prüfen, wie wir dich oder euch bestmöglich unterstützen können.

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00:33:39: Wir freuen uns auf

00:33:40: Euch.

Über diesen Podcast

Der Beziehungs-Podcast

Alle zwei Wochen spreche ich hier über Liebe, Partnerschaft, Familie, Beziehungen und Co. und beantworte eure Fragen. Wenn du auch eine Frage zu diesen Themen hast oder ein herausforderndes Problem, bei dem du dir Impulse von außen wünschst, dann fühl dich herzlich eingeladen, mir zu schreiben und ich werde versuchen, deine Frage im Podcast zu beantworten. Alles wird selbstverständlich anonym gehalten.

Warum heißt mein Podcast „Jenseits von Richtig und Falsch“?

„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort, an dem werden wir uns begegnen.“ ~ Rumi

Dies ist eines meiner Lieblingszitate, weil es so wahr ist. Wie oft verheddern wir uns in Streits über richtig und falsch, wie oft wollen wir Recht behalten. Hat uns das je etwas gebracht außer Gefühlen von Trennung, Wut und Verzweiflung? Und trotzdem kämpfen wir um diese imaginäre Wahrheit, als würde unser Leben davon abhängen.

Wenn es um RICHTIG und FALSCH geht, ist Begegnung nicht möglich. Weil wir dann lediglich in unserem eigenen kleinen Universum vor uns hingurken.

Wenn du loslässt vom unbedingten Recht haben wollen, von der Vorstellung, dass es tatsächlich nur diese eine richtige Perspektive gibt, dann passieren echte Wunder! Du machst eine Tür zu deiner Welt auf und sie fängt an sich auszudehnen und mit anderen Welten zu verbinden. Das ist Begegnung!

Richtig und Falsch sind Mauern, die wir um uns herum aufbauen.

Können wir wirklich 100% wissen, dass es genau so ist und nicht anders herum? Vielleicht ist ja sogar beides wahr oder nichts davon. Wer weiß das schon?

Und was versprechen wir uns vom Recht haben wollen? Wir wollen richtig sein. So wie wir sind. Weil wir vergessen haben, dass wir es sind und schon immer waren.

Wann immer du dich getrennt fühlst oder unglücklich, beobachte deine Gedanken. Sie trennen die Welt in richtig und falsch, sie trennen dich von anderen Menschen und schlussendlich immer von dir selbst. Vielleicht kannst du dir erlauben, sie loszulassen und schönere Gedanken zu denken.

Anregungen dazu findest du hier in diesem Podcast.

von und mit Sven Liefold

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