Jenseits von Richtig und Falsch

Jenseits von Richtig und Falsch

Jenseits von Richtig und Falsch

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zum Jenseits von richtig-und-falsch Podcast.

00:00:07: Mein Name ist Sven Liefheut, ich bin Familienarchitekt in Berlin und heute beantworte ich wieder eine Eure Fragen zum Thema Liebe, Partnerschaft, Familienleben Beziehung & Co.

00:00:19: Ihr könnt mir gerne weiterhin Fragen zukommen lassen – am besten über Instagram!

00:00:23: Da findet ihr mich unter Sven.Liefheuth.Familienarchitek.

00:00:27: und jetzt geht's los….

00:00:31: Herzlich willkommen bei unserem Podcast Jenseits von Richtig und Falsch.

00:00:35: Schön, dass du wieder mit dabei bist Sven!

00:00:38: Ich freue mich.

00:00:40: Ach Du hast ja diese Social Media Umfrage gemacht und wir haben Ergebnisse und deswegen habt ihr habt quasi entschieden was es heute für ein Thema geben wird und zwar...

00:00:50: Wie viel Veränderung kann man voneinander in der Beziehung erwarten?

00:00:56: Ja sehr interessant das das gewonnen hat.

00:00:58: Ja, es waren Kopf an Kopf-Rennen.

00:01:00: Es waren tatsächlich recht viele Themen beliebt aber das war das wo es dann die meisten Stimmen gab.

00:01:08: Auch lustig im Zusammenhang denke ich gerade mit dem Podcast Jenseits von Richtig und Falsch.

00:01:13: Das ist ja schon eine sehr mathematische Frage.

00:01:15: wir können das ja mal skalieren so ich würde sagen sieben Siebzig Prozent.

00:01:23: Seid gespannt!

00:01:25: glaube ich, für den Staat erstmal gemeinsam mit dir überlegen.

00:01:28: Warum könnte man denn so eine Frage überhaupt stellen?

00:01:33: Und meine erste Vermutung ist dass es einen Veränderungswunsch in der Beziehung gibt auf deiner Seite und gleichzeitig auch natürlich die Gedanken ja oder die andere ist ja ne andere Person und ich wünsche mir also ich möchte so anerkannt werden wie bin, aber gleichzeitig will ich auch gerne Veränderungen haben.

00:01:57: und ist das okay?

00:01:59: Erst mal so ganz allgemein.

00:02:00: Ah ja ok!

00:02:01: Das ist so ein Gedanke der mir kam.

00:02:03: Ja... Mir kam auch ein Gedange als ich mich gefragt habe warum stellt man diese Frage?

00:02:09: und der Gedankel der mir kommen ist dass sich mir vorstellen könnte dass oft auch weiblich sozialisierte Menschen diese Frage stellen mit der Idee will ich zu viel?

00:02:20: Oder ist es okay, dass ich das hier anders will und auch so ein bisschen im Hinblick?

00:02:25: oder ist vielleicht jemand der kann das skalieren?

00:02:27: Und kann sagen hier wie viel ist ok.

00:02:29: Das ist ok und das ist nicht ok um dann zu entscheiden Kann ich dann muss sich das loslassen oder darf ich das weiter wollen?

00:02:36: Ja Ich glaube das ist auch in meiner Wahrnehmung sehr nachvollziehbarer Grund sich die Fragen zu stellen und ich glaube das Ist auch so hin und her mit Ich bin zu viel oder du verlangst soviel und tatsächlich, wie du schon eingeleitet hast auch der Wunsch da nach einem Schiedsrichter.

00:02:56: Oder ist das okay dass ich diese Veränderung möchte?

00:03:01: Oder ist es nicht ok was der andere oder die andere davon mir will dann kann ich mich entspannen.

00:03:07: Das gibt ja auch total viele Orientierung wenn ich überlege back in the days von unseren Boomer-Eltern, wo es ja wesentlich mehr richtig und falsch.

00:03:16: Und so macht man das.

00:03:17: So macht man dass nicht gab was für viele Menschen nicht gepasst hat aber auch gleichzeitig eine gute Orientierung bietet wenn man so sagt okay das ist ok und das ist nicht ok?

00:03:26: Ja ich habe gedacht was könnten denn so Themen sein wo man sich Veränderung wünscht und hab da ein bisschen gesammelt.

00:03:34: Magst du die hören?

00:03:36: Unbedingt!

00:03:37: Also einen Thema was sehr häufig vorkommt Meistens auch von weiblich-sozialisierten Personen, anwendlich sozialisierte Personen.

00:03:45: Dass die Partnerin sich mehr emotionale Offenheit und einen mehr emotionalen Zugang vom Partner wünscht.

00:03:55: Das ist ganz häufig ein Wunsch nach einer Veränderung in die Richtung.

00:03:59: Dann gibt es noch den Wunsche nach Verlässlichkeit, nach Beteiligung... nach mehr Verantwortung, was zum Beispiel Kehrarbeit angeht.

00:04:08: Das ist auch wieder ein Wunsch der eher oder mit großem Abstand von weiblich-sozialisierten Personen in Beziehung geäußert wird.

00:04:17: In dem Zusammenhang auch Wunsche nach einer anderen Kommunikation.

00:04:20: also wenn jemand vielleicht entweder gar nicht redet oder jemand vielleicht auch sehr abwertend redet in der Beziehungen den Wunschen nach gemeinsamer Zeit und Nähe.

00:04:31: Den gibt's aus meiner Sicht auf beiden Seiten auch relativ gleich verteilt.

00:04:39: Wird die noch was ein?

00:04:40: Wenn man so bestimmte Eigenarten an den Partner, wenn die eine herausfordern an der Partnerin und sich fragt gehört es zum Charakter?

00:04:49: also muss ich das akzeptieren.

00:04:50: oder ist das etwas was man ändern kann?

00:04:52: und da gehören all die Dinge die du genannt hast mit rein.

00:04:55: und dann können das aber auch Dinge sein wie zb man hatten grundsätzlich anderen Ordnungs-Sinn Die eine Person ist ganz schnell und die andere ist ganz langsam.

00:05:04: Und das kommt sich ins Gehege, und solche Dinge sind ja oft Charaktereigenschaften, die einem am Anfang angezogen hat also auf die Dinge, die einen am Anfang anziehen sind, die die ein später herausfordern.

00:05:16: Also es ist oft so nicht immer.

00:05:17: Und dann kommt halt die Frage so gehört das zu dem anderen oder kann man da was ändern?

00:05:23: Ja jetzt bist du gleich schon bisschen tiefer reingegangen.

00:05:26: Ihr beide fallen mir da ein Mit unserem unterschiedlichen Tempo, wo wir viel uns aneinander gerieben haben und bestimmte Dinge auch irgendwie versucht haben einander zu ändern.

00:05:37: Ja da können wir glaube ich eine Menge aufzählen was es da gab.

00:05:40: also ich hatte mir gewünscht dass du dir Sachen besser merkst dich an so Sachen hältst um die ich dich gebeten habe zum Beispiel das du mich nicht unterbrechst und alle solche Geschichten.

00:05:53: Du erinnerst sich sicherlich noch an die Sachen die du dir von mir ... an Veränderungen gewünscht hast.

00:05:57: Ja, da ich ja nicht so gute Erinnerung... Also ich weiß auf jeden Fall das Tempo hat mich ganz schön wahnsinnig gemacht,... ... dass du also einfach ein ganz anderes Tempo hast als ich und das heißt wesentlich langsamer und... ...gewissenhafter ja auch bist!

00:06:12: Und dann aber gleichzeitig unheimlich lange brauchst und Dinge zu tun und ich total... ...das mich total unruhig gemacht habe.

00:06:19: Da möchte ich mal kurz einhaken.

00:06:20: in meiner Welt ist es nicht unheimliche Lange.

00:06:23: Aber in deiner Colibri-Welt ist das wahrscheinlich schon...

00:06:27: Ja, und da habe ich mich doller abgerieben.

00:06:30: oder auch dass du viel länger brauchst um Entscheidungen zu treffen.

00:06:33: Und das mich so...ich mich so gestoppt gefühlt hab in Dingen wo wir irgendwie gemeinsam entscheiden und es hat mich irre gemacht und gleichzeitig habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass manche Entscheidungen dann irgendwie nachhaltig sinnvoll waren.

00:06:46: aber dieser Weg dahin bis ich zu dieser Erkenntnis gelangen bin war schon teilweise echt herausfordernd für mich dabei abgerieben.

00:06:55: und jetzt merke ich manchmal, also jetzt reibe ich mich nicht mehr dran ab.

00:06:59: Dass du ein anderes Tempo hast als ich.

00:07:01: aber manchmal beobachte dich wie du Dinge tust und bin total fasziniert wie langsam du tatsächlich... Also wie langsam deine Hände manchmal bewegst um dann ein Brot?

00:07:13: Also wirklich das ist wie so ein meditatives Handeln wenn ich dich beobachtet wie eine Person die ganz meditativ ihr Brot schmitt und ich gucke dann fasziniert zu und denke Ist echt?

00:07:25: Ja.

00:07:26: Und früher hat mich das irre gemacht und jetzt denke ich krass, wie so eine andere Spezies kann ich nicht begreifen.

00:07:32: aber... Ich werte es nicht mehr in dem Sinne von irgendwie... Das muss anders sein.

00:07:38: Ja, kann ich ja auch mal als Tool anbieten die Brutschmeermeditationen.

00:07:46: Wir können ja gleich einfach mal da anschließen und gucken was macht man denn damit?

00:07:50: und du hast es schon auch genannt mit Die Gedanken, die man sich machen kann?

00:07:54: gehört das jetzt zur anderen Person.

00:07:56: Oder ist es was, was er oder sie verändern kann?

00:08:00: Und da ist die Einschätzung oft schwierig tatsächlich auch bei sich selbst weil wir hängen ja auch an einigen Sachen so sehr bei uns dass wir das als unsere Identität ansehen.

00:08:13: Ja also auch das glaube ich auch einen Prozess den wir miteinander gegangen sind.

00:08:18: Was gehört so zur eigenen Identität?

00:08:20: und Da waren wir uns auch nicht einig gewesen.

00:08:23: Ich kann mich erinnern, dass du auch mich kritisiert hast oder mir sagen wolltest das bestimmte Dinge die ich tue oder wie ich bin dass die nicht zu meiner Identität gehört, sondern Strategien sind um irgendeinen Bedürfnis zu erfüllen.

00:08:38: Und wenn ich die Strategien ändere heißt das nicht?

00:08:42: ist mein inner Core irgendwie Änderer und mein Wesen Änderer?

00:08:45: Ich weiß da haben wir viel drüber gestritten weil ich das anders gesehen habe und ich glaube es passiert total viel.

00:08:50: Dass man meint was zu einem gehört gehört zur Identität und wenn das dann als kritisiert wird von einer anderen Person oder anders werden soll, dass man denkt ich muss einen Teil meiner Integrität aufgeben.

00:09:02: Und dass es sich total lohnen kann.

00:09:03: für mich hat sich es total gelohnt zu gucken was ist eigentlich Identität?

00:09:07: Was ist eine Strategie also ein Verhalten um irgendein Bedürfnis zu stellen und irgendwas daraus zu kriegen und dann kann man das ein bisschen auseinanderdröseln.

00:09:16: Also das Bedürfenes gehört zu mir und bestimmte Dinge brauche ich mehr als andere, weil ich natürlich auch als Kind verschiedene Erfahrungen mit Dingen gemacht habe.

00:09:24: Aber die Strategien wie ich dahin komme sind total flexibel.

00:09:27: Da kann ich immer wieder neue ausprobieren und üben.

00:09:30: Und wenn die Strategie kritisiert werden hat das nichts mit meiner Integrität zu tun.

00:09:33: Das ist was zum Beispiel, was mich sehr stark beeinflusst hat, wie ich schaue auf, was gehört zu mir?

00:09:41: Was gehört nicht zu

00:09:41: mir?!

00:09:42: Was will die andere Person?

00:09:43: Ist das mein inner Core, der jetzt hier abgelehnt wird oder geht es um die Strategie?

00:09:48: Oder das Verhalten was ich zeige.

00:09:50: Ja und ich kann ja schon mal Spoiler an also dass sich das angebracht habe in unseren Gesprächen war nicht sehr erfolgreich.

00:09:58: Gar nicht!

00:09:59: Also

00:10:00: genau also ich bin da dem Irrtum auf erlegen wenn nämlich dass ich dich quasi mit Worten dahin öffnen kann gewisse Sachen infrage zu stellen Und was ich dann in dem Moment selber verpasst habe, ist mich auch an dem Moment eine Frage zu stellen und bei mir zu bleiben.

00:10:16: Also das ist wirklich sehr, sehr häufig dass da sehr viel mehr Spielraum ist weil sich selbst als man glaubt und gleichzeitig es ist ne schlechte Idee dann darüber eine Debatte zu halten.

00:10:28: Auf jeden Fall!

00:10:29: Und dann dazu stoppen und das ist ja dann.

00:10:31: letztendlich war's auch, dass du's so intensiv versucht hast, mich zu irgendwas zu bringen?

00:10:36: Auch das war ja eine Strategie für irgendeinen... Bedürfnis.

00:10:40: Ja, aber lass uns mal zurück zur Ausgangsfrage kommen wie viel Veränderung kann man denn voneinander erwarten?

00:10:47: Ich habe ein bisschen Schwierigkeit mit dem Wort erwarten.

00:10:49: tatsächlich weil ich denke gar keine.

00:10:53: also aber nicht weil es falsch ist sich zu verändern sondern weil ich denk eine Erwartung ist ja etwas was der andere erfüllen sollte im besten Sinne und ich weiß nicht eine Veränderung zu erwarten.

00:11:06: macht bei mir schon wenn Ich höre du erwartest die und die und Die veränderungen unserer Beziehung dann bin ich schon raus weil ich denke so schon mal gar nicht.

00:11:13: Wenn Dann entscheide ich selber ob ich mich weiterentwickeln will.

00:11:16: aber wenn das erwartet wird vor the relationship sake quasi oder damit Du zufrieden bist glaube ich geht es schief.

00:11:23: Ja, und da könnte ich erst natürlich auch so drauf reagieren und sagen Du bist nicht beziehungsfähig.

00:11:28: also ich darf ja wohl Erwartungen an dich haben.

00:11:32: Das ist ja normal, jeder hat Erwartungen in der Beziehung und da muss es auch ein Mindestmaß an Veränderungsbereitschaft geben.

00:11:40: Ja

00:11:41: Und dann sitzt du vor Gericht.

00:11:45: Ich denke wenn Du sagst also ja ich bin auf jeden Fall bei dir Wenn Du sagste eine Veränderung Bereitschaft trägt beizubeziehungsfähigkeit und einen Veränderwunsch und gleichzeitig... Du kannst ja alle Erwartung der Welt an mich haben.

00:11:59: Viel interessanter finde ich als welche Erwartung du hast.

00:12:02: Wie gehst du damit um, wenn die nicht erfüllt werden?

00:12:05: und habe ich dann die Verantwortung dafür für deine Gefühle, die kommen?

00:12:09: Wenn deine Erwartungen nicht erfüllten oder übernimmst du

00:12:11: sie?".

00:12:12: Und das finde ich.

00:12:13: das viel interessanterer Gespräch als jede Beziehung ist total individuell basierend auf welchen Themen jeder so aus seiner Kindheit und Jugend mitbringt.

00:12:25: deswegen Es ist total schwierig zu sagen, so viel Veränderung kann man erwarten und nicht.

00:12:31: Weil ja jeder andersfähig ist sich zu verändern oder würdest?

00:12:35: du hast eine klare Antwort darauf?

00:12:38: Ich wollte erst mal nur die Dynamik darstellen, die daraus entsteht aus diesem Gefühl ich will selber darüber bestimmen was ich verändere und was nicht.

00:12:47: Und jemand anderes tut mir vielleicht sogar Unrecht wenn er da eine Erwartung an mich hat.

00:12:54: Ja das stimmt!

00:12:55: Also, und da kann man können wir uns Gedanken machen.

00:12:57: Okay wie geht man denn damit um?

00:12:59: also Wie geht jetzt die Person damit um?

00:13:00: die ist das geführt.

00:13:02: ich bin schon veränderungsbereit aber an der stelle halt nicht oder Das kann ich nicht leisten.

00:13:10: Und auch wie geht eine andere personen damit um Wenn sie auf diesen widerstand stößt oder auf diese grenze von der mitarbeit?

00:13:19: ja und wie wäre es denn wenn Ich die position der Person einnehme, die da auf diese Grenze stößt und du, die... ...der Person, die bearbeitet wird.

00:13:32: Wie ein Rollenspiel meinst Du?

00:13:34: Nur das wir uns mal Gedanken machen was wie kann man dann da in Beziehungsförderlich weitergehen?

00:13:40: Ah

00:13:40: ja also du bist da jenige der will dass sich etwas verändert und dieser Erwartung hat.

00:13:44: Ja

00:13:45: Und ich bin diejenige die sich verändern soll.

00:13:47: Ja

00:13:47: Das können wir uns ja aussehen.

00:13:52: Also, ich glaube umgekehrt kennen wir uns auch aus.

00:13:55: Ja, das ist der Weg in beide.

00:13:56: Okay?

00:13:58: Ich könnte zum Beispiel da mit Anfang von mir zu sprechen und zu sagen wenn du dich so und so verhältst dann passiert bei mir Folgendes Und ich fühle mich damit nicht wohl und ich weiß nicht wie ich mich damit wohlfühlen kann und ich habe den Eindruck ich brauche dafür dass Du was anders machst.

00:14:17: ja

00:14:18: So könnte ich das erst mal sagen.

00:14:19: So könntest du das sagen, genau und das ist aber ja total okay.

00:14:25: Das ist ja jetzt schon durchreflektiert.

00:14:27: Dann finde ich noch mal einen anderen Vibe als wenn du jetzt vor mir stehst und sagst Ich erwarte dass du jeden Tag die Küche kehrst.

00:14:34: Das hat dann natürlich nochmal eine andere Wirkung was mein Widerstand und meine Offenheit angeht.

00:14:40: Aber ich sage eigentlich das gleiche.

00:14:42: also nehmen wir mal das Küchekehr Beispiel Ich laufe hier immer barfußrum, dann trete ich auf die Krüme.

00:14:48: Ich bin so viel mit Fegen beschäftigt und würde eigentlich gerne auch was anderes machen aber da komme ich nicht dazu und deswegen möchte ich das du das auch machst

00:14:57: Wenn Du es so sagen würdest Was ist für mich ändern würde Das so zu hören wäre dass ich tatsächlich überlege kann ich das und will ich das leisten wenn du sagen würdest in oh manne ist immer so dreckig und du machst gar nix Und du machst aber jeden ganzen Dreck weil du Weil ich bin gewissenhaft und du nicht.

00:15:16: Und jetzt soll ich aber abends die Küche kehren, das sehe ich überhaupt nicht ein.

00:15:19: Dann hätte ich gar nicht die Chance für mich selber, wäre es viel schwerer durchzudringen ob ich dir diesen Gefallen tu oder nicht weil ich mich so kritisiert und mit Vorwürfen konfrontieren würde dass ich automatisch in die Defensive oder in die Abwehr gehen würde und gar nicht Zugang hätte zu.

00:15:37: wenn ich bereit könnte ich das machen.

00:15:39: will ich das?

00:15:41: Ja, kann ich verstehen.

00:15:42: Ich würde es ungern jetzt vermischen mit Vorwürfen.

00:15:44: also ich würde einfach sagen du, du kehrst die Küche nicht, ich will dass du auch die Küchen kehrt.

00:15:49: Ich habe es deswegen vermischt mit Vorwirfen weil meine Erfahrung ist auch aus Beziehung das ganz viele Menschen sich ihre Erwartungen bewusst sind bis sie nicht mehr erfüllt werden.

00:16:03: Und dann ist die Enttäuschung da über die Erwartungen, die nicht erfüllt wurde und dann findet die Kommunikation erst mal auf der Vorwurfsebene statt.

00:16:10: Wo es eigentlich darum geht, wo ich hatte eine Erwartung war mir gar nicht klar.

00:16:13: jetzt ist sie nicht erfült.

00:16:14: Jetzt reguliere ich das meine Gefühle und dann reden wir über diese Erwaltung passiert ja meistens nicht sondern erstmal stolpern so die Vorwürfe aus einem raus weil man merkt man enttäuscht über was was man gedacht hat was passieren wird.

00:16:25: Ja

00:16:26: deswegen ist das somit in meinen Kopf gekommen.

00:16:28: würdest du's lieber trennen?

00:16:29: Nein, ich finde das ein wichtiger Punkt den du sagst.

00:16:31: Der ist dann glaube ich auch hilfreich wenn man das weiß.

00:16:34: da kann man sich zum Beispiel auf Spurensuche begeben.

00:16:37: was war anders für eine Erwartung?

00:16:39: ja und auch immer gut für die Person die sich Veränderungen wünscht.

00:16:43: Was liegt darunter?

00:16:44: wofür soll mir diese Veränderung dienen?

00:16:47: Dann ist man wieder mehr bei sich selber und vor allen Dingen auch ein bisschen allgemeiner wo man noch ein bisschen kreativer bei den Lösungen sein kann als wenn man direkt schon Handlungen ansetzt, die für einen das lösen soll.

00:17:01: Ja absolut!

00:17:02: Das war was ich auch am Anfang meinte.

00:17:03: mit den Strategien.

00:17:04: wenn ich denke ich habe das Bedürfnis dass du hier jeden Abend die Küche kehrst bin ich ja total darauf angewiesen dass du es auf die Art und Weise erfüllst.

00:17:12: stattdurch sage ich hab so ein großes bedürfnungs nach Ordnung weil das gibt mir Ruhe im Kopf zum Beispiel ne?

00:17:17: So wäre das bei mir.

00:17:18: Dann kann man ja vielleicht gemeinsam überlegen, wie können wir das zusammen schaffen?

00:17:21: Weil ich will auch, dass du Ruhe im Kopf hast.

00:17:23: Das hilft uns allen, auch für das Familienleben sehr zuträglich wenn du Ruhen im Kopf hasst.

00:17:27: Lass mal zusammen gucken!

00:17:29: Dann ist es nicht so fokussiert auf diese eine Sache.

00:17:33: Ja was könnte jetzt die Person machen, die sich die ganze Zeit da bearbeitet und mit Vorwürfen konfrontiert fühlt?

00:17:42: Was könnt ihr dir vielleicht dazu beitragen, dass es positiv für beide Parteien ist?

00:17:47: Meinst du jetzt zum Beispiel in so Momenten, wo der andere das sehr auf eine Art und Weise kommuniziert?

00:17:52: Wo es eigentlich wenig Wahl gibt was anderes zu tun.

00:17:55: Wo sie's nicht anfühlt als hätte man eine Wahl jetzt diese Erwartung zu erfüllen oder nicht?

00:17:59: Oder meinst Du hast das jetzt schon so kommuniziert?

00:18:01: Ich würde einfach erst mal als Person von der einer Veränderung erwartet wird Wir müssen es nicht exakt bei den speziellen Eigenheiten sein ob man das jetzt automatisch ablehnt oder ob man Das Gefühl hat dass ist ungerecht.

00:18:16: Sondern von mir wird jetzt etwas erwartet.

00:18:18: Du wünschst dir, dass ich mich verändere und hast mir das auf eine sehr konstruktive Art und Weise dargelegt?

00:18:25: Nee!

00:18:26: Vielleicht auch nicht.

00:18:27: Das finde ich total wichtig.

00:18:28: an der Stelle zu sagen es gibt immer mindestens zwei Chancen.

00:18:31: beide haben ne Chance was an der Dynamik zu verändern völlig irrelevant wie sich die andere Person verhält indem man mit einem anderen Blick drauf schaut in dem er zum Beispiel auf sich schaut.

00:18:40: statt auf die andere person würde ich jetzt gerne gucken, was kann die Person, die von der halt Veränderung einfach mal gefordert wird und die da aber ein Problem mit hat.

00:18:53: Na ja genau das gleiche wie du auch im besten Fall machen würdest als fordernder oder wünschender Part dass ich überlege wofür ist es gut?

00:19:03: Ich merke hier einen Widerstand und ich hab den Eindruck der andere, der liebt mich nicht wie ich bin.

00:19:08: Und jetzt soll ich mich verändern?

00:19:09: Und ich soll jemand anderes werden?

00:19:10: Jetzt sag' ich mal so ein extremes Fall!

00:19:13: Und da was dahinter liegt ist ja ein großes Gefühl von Ablehnung und sich falsch fühlen.

00:19:18: Das ist ja ganz tiefes frühkindliches Gefühl, das man eher aus der Beziehung mit seinen Eltern mitbringt als jetzt aus der aktuellen Beziehungen.

00:19:27: Es sei denn es eine sehr destruktive Beziehungs-.

00:19:30: Aber wenn man so grundsätzlich ein gutes Gefühl miteinander hat... sprich das schon eher nach einer frühkindlichen Erfahrung, gerade wenn es intensive emotionale Reaktion auslöst.

00:19:38: Und damit könnte man sich beschäftigen, wenn man das will.

00:19:40: und dann könnte ich sagen oh Scheiße!

00:19:43: Wenn du das von mir willst... Du willst dass ich das und das mache aber ich kann das nicht hören weil ich fühle mich so abgelehnt und ich fühl mich so falsch gemacht von dir.

00:19:51: Ich kann überhaupt nicht offen bleiben.

00:19:52: Ich können überhaupt nicht dein Wunsch erfüllen.

00:19:54: war ich so im Widerstand geratet muss mich erstmal beruhigen.

00:19:57: zum Beispiel

00:19:58: finde ich einen guten Punkt, den kann man übrigens auch sagen ohne dass man in die Kindheit geht.

00:20:04: Da bist du glaube schon direkt wirklich ziemlich ins Fortgeschrittene eingegangen.

00:20:08: da würde ich auch empfehlen am besten eine Paartherapie zu gehen.

00:20:12: Auch generell bei diesen Konflikten ist es gut da sich Unterstützung zu holen und das auseinanderzunehmen Mal zu gucken was liegt dabei jeder Person dahinter?

00:20:22: Und Ich wird da vielleicht gerne noch eine Überschrift drüber setzen.

00:20:27: zu dem, was du gesagt hast.

00:20:29: Erstmal Spürung, was passiert denn bei mir?

00:20:31: Und wenn es nur Aua ist, dann kann man das Aua einfach sagen und das ist einfach etwas anderes als dann zurückzuschießen oder irgendwie zu argumentieren.

00:20:41: In solchen Konflikten bringen Argumente übrigens gar nicht.

00:20:43: Das ist wie in der Politik die sind völlig irrelevant Die kommen einfach nicht an.

00:20:48: Es ist total wichtig dass beide Beteiligten anfangen sich zu spüren und darüber zu sprechen.

00:20:55: Was ist da bei mir los und was ist meine Vorstellung, die ich habe?

00:20:59: Und das sind ganz andere Gespräche als direkt schon in den Lösungen zu kommunizieren.

00:21:04: Ja!

00:21:05: Und was sich jetzt gerade für ein Gedanken hatte – du hast gesagt ne, wenn ich nur einen Auer merke dann kann ich das kommuniziere – und was ich oft erlebe auch in den Therapien, dass eben die Menschen das super schwerfällt, wenn sie einen Aauer spüren… das sofort zu kommunizieren.

00:21:20: Weil da so viele Schutzmechanismen und Strategien oder auf Haltensweisen angelehnt wurden, eben nicht diese Verletzlichkeit zu zeigen, ouch!

00:21:27: Das hat mir gerade weh getan.

00:21:29: Und da fällt mir jetzt grad ein paar ein was ich in der Paartherapie hatte wo der eine Teil ganz klar sagen konnte Ich kann in dem Moment nicht reden.

00:21:38: Da bin ich es total overwhelmed quasi und da könnte man auch gucken, da so drauf zu achten.

00:21:43: okay mein Nervensystem reagiert zum Beispiel schlägt meinen Herz schnell oder ich spüre irgendwas im Bauch oder in der Brust oder mein Hals wird eng und das ein bisschen als Marker zu nehmen zu wissen ok jetzt muss ihr aus dem Gespräch raus weil jetzt wirds destruktiv

00:21:55: ja

00:21:56: und dann zu sagen oh stopp ich gehe oder ne?

00:21:58: Oder wenn man nicht reden kann weil das nervensystem so aktiviert ist da hat jeder seine eigenen Grenzen sich einen Hand heben und gehen oder irgendwas, sich auszumachen.

00:22:07: Wenn man dann halt immer wieder in so friedlose Diskussion gerät, wo man Sachen sagt die einem hinterherleit tun oder man anfängt zu schreien oder so.

00:22:18: Besonders mein Wort hängen geblieben?

00:22:19: Hast

00:22:21: du mir das angesehen?

00:22:22: Ja, hab ich sie angesehen!

00:22:24: Welches Wort?

00:22:24: Ich habe überlegt.

00:22:24: kurz was ist das Gegenteil von Fried voll.

00:22:31: Ja, ich wollte es gerade auch sagen.

00:22:32: Mir ist etwas entfallen was ich sagen wollte weil ich das Wort so interessant fand.

00:22:37: Jetzt weiß ich's wieder.

00:22:38: Also und auch das ist schon ein neuer Schritt überhaupt zu bemerken Ich kann gar nicht reden Und das zu sagen Oder zu sagen, ich brauche eine Pause.

00:22:46: Wirklich diese ganz kleinen Sachen sind schon eine Veränderung Und du hast jetzt auch bzw.

00:22:52: wir beide sind aus meiner Sicht bei einem Thema angekommen wo wirklich die Frage interessant wird, wie viel Veränderung kann man erwarten?

00:23:01: Weil da geht es nämlich zum Beispiel um solche Sachen.

00:23:04: Ich kann gar nicht reden in dem Moment und ich soll jetzt lernen zu reden.

00:23:09: Kann ich das überhaupt?

00:23:10: Und oft sind's wirklich so eine Sache.

00:23:12: oder habe ich wirklich auch super häufig in einer Parttherapie häufig Männer die sollen dann über ihre Gefühle reden und die sagen sie können das nicht oder meistens sind dann so Sachen wie Da gibt es nicht viel interessantes zu finden in mir drin und da würde ich erst gerne mit dir drüber reden.

00:23:29: Ja, ich habe tatsächlich auch da gelandet bei diesem Gedanken.

00:23:33: was ist das jetzt?

00:23:34: in welche Richtung geht jetzt die Antwort?

00:23:37: Und ich finde es nach wie vor also schwierig so eine klare Haltung zu entwickeln weil das halt so individuell ist und für mich mein innerer Richtwert.

00:23:51: Ich sag's mal bisschen übertrieben, ich habe diese Person zwei Jahre lang bearbeitet.

00:23:56: Weil ich will dass die das ändert und es passiert einfach nicht Und heißt was heisst jetzt?

00:24:02: ist das jetzt ein Core Value von mir?

00:24:04: Und muss ich mich jetzt trennen?

00:24:06: An irgendeinem Punkt ist es hilfreich für mich wenn ich entscheide lasst das jetzt los Diese Person auch in dieser Art und Weise oder bei diesem Ding irgendwie verändern zu wollen.

00:24:16: und Was da für mich total hilflich ist is so'n Satz also ich will das du das verhalten, was auch immer.

00:24:22: Er so blank verändert?

00:24:24: Damit ich blank und wenn ich das raus finde wozu ich es brauche dann kann Ich wenn ich jetzt zwei jahrelang versucht habe den anderen dazu zu bringen über seine gefühle zu reden Kann ich noch mal gucken gibt's irgendwas wie ich einen Einfluss darauf hab dass es mir gut geht in diesem Konstrukt?

00:24:41: Und wenn das auch nicht geht Dann kann man auch irgendwann entscheiden dass ist hier so eine wichtige sache und ich kriegt Es einfach nicht.

00:24:47: und ich verstehe dass du das nicht schaffst aber es reicht mir leider nicht

00:24:50: würde ich generell sehen kann man von einfach an machen nicht erst nach zwei jahren also gerade für die gespräche haben.

00:24:55: eigentlich haben wir ja schon so gestartet dass mit den core values ist da halt das interessante.

00:25:01: es haben immer beide eine chance sich zu entwickeln.

00:25:03: Ja und da fällt mir gleich noch ein anderes zeithema auf was ich jetzt einfach erstmal nennen möchte, nämlich dieses thema ich tu schon so viel jetzt bist du mal dran oder immer muss ich mich verändern.

00:25:14: du verinnerst dich nie Das sind oft Dynamiken, in denen die Paare dann drinnen stecken und ich weiß nicht ob wir jetzt schon an den Punkt sind um über Trennung zu sprechen.

00:25:25: Ja okay mir fällt eine Geschichte ein aber die passt jetzt nicht so zu dem was du eben genannt hast sondern eher zu dem davor.

00:25:32: Vielleicht können wir mal den Zuhörer auch ein bisschen zigzag zumuten?

00:25:35: Ich hatte das mit meinem Partner in so Diskussion oder auch in Gesprächen wo ich den Eindruck hatte da passiert gerade irgendwas emotional bei ihm und ich das verstehen wollte.

00:25:47: Oder ich wollte, dass er auf eine Art und Weise kommuniziert.

00:25:49: Dass er das auch transparent macht oder sich verletzlich zeigt und so.

00:25:53: Und ich ihn da echt nicht in Ruhe gelassen habe weil ich fand dann teilweise das ist hier Bullshit was du mir erzählt hast.

00:25:58: Stimmt?

00:25:58: Ich spürte es sind noch etwas anderes!

00:26:01: Der natürlich der totalen Widerstand gegangen ist... ...und wir dazugekommen sind, dass wir beide indem er immer wieder landet im Gefühl von ich bin nicht genug weil ich wollte, dass er was verändert.

00:26:12: Also in diesen Momenten wollte ich das ja etwas in seinem Verhalten verändern und dass er sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzt ist ein Piepapot Und ihn hat es immer wieder einen Gefühl von Ich bin nicht genug gebracht Was dann wiederum Sich mit seinen Kindheitserinnerungen verbunden hat und dieses Gespräch überhaupt zugemacht hat.

00:26:27: irgendwie also Es ist nicht gut ausgegangen.

00:26:29: Ich war frustriert Weil ich denke sehr wohl nicht so viel verlangt und frustrieren weil jetzt wieder nicht genug.

00:26:36: und Dann haben wir drüber geredet.

00:26:38: Also über diese Dynamik haben wir geredet und festgestellt, in diesen Momenten reicht er mir nicht.

00:26:44: Das Gefühl ist nicht genug.

00:26:47: Es stimmt!

00:26:50: Ich kriege nicht das, was ich von ihm will und er kann mir nicht das geben.

00:26:53: Er fühlt sich nicht genug und für mich reicht er nicht aus.

00:26:56: Und das so anzuerkennen hat einen großen Unterschied gemacht, weil ich konnte loslassen.

00:27:00: Ich musste ihm nicht beweisen dass er trotzdem genug ist, weil er war es ja in dem Moment nicht und es war super ehrlich dass er generell nicht genug ist.

00:27:08: Es ging mehr um diese intensiven Momente, wo ich was von ihm brauchte, damit ich mich sicher fühle nämlich, dass er seine emotionale Verletzlichkeit mit mir teilt und er eben Widerstand hatte.

00:27:19: Und das war total heilsam für uns dann zu sagen es gibt diese Momente wohl der ist mir da nicht genug und reicht mir nicht und dann fühlen wir uns dadurch und dann geht es auch wieder vorbei.

00:27:31: Ich finde es ganz wichtig du hast gerade das Stichwort genannt in dem Moment

00:27:35: also

00:27:36: was wirklich sehr viel Entspannung reinbringt, ist da den Zeitfaktor mitzudenken und bzw.

00:27:42: in der Gegenwart zu bleiben und sagen jetzt ist es so!

00:27:46: Und... Es ist nicht die ganze Zeit so, es gibt eben diese Momente wo ich mich so fühle.

00:27:52: Und dann kann man gucken sind sie zu häufig?

00:27:55: Sind die etwas Grundlegendes eine grundlegende Verschiedenheit, wo's einfach auch sehr schwierig ist.

00:28:01: Und dann ist es immer wieder auch eine persönliche Entscheidung zu gucken, womit gehe ich jetzt um.

00:28:06: Also gehe ich mit diesem Gefühl um... ...dass ich mich in dem Moment dann immer so fühle und lerne damit zu sein.

00:28:13: Das wird leichter mit der Zeit.

00:28:16: oder es ist an der Zeit zu sagen ne das ist mir total wichtig und da das ist mehr so wichtig dass sich dafür die Beziehungen riskiere.

00:28:25: Auch das ist in meiner Erfahrung so ein Austarierungsprozess über eine gewisse Zeit.

00:28:32: Jetzt sind wir wieder angekommen bei sozusagen, was ist dann für die finale Entscheidung?

00:28:37: Da fällt mir aber einen um die Brücke zu dem zurückzuschlagen, was du vorher gesagt hast mit irgendwie ich mache hier die ganze emotionale Arbeit jetzt mal so... grob gesagt und du bist irgendwie fix meintet und veränderst dich gar nicht.

00:28:51: Das ist ja auch quasi im Kontext des Patriarchats, in dem wir

00:28:54: leben.".

00:28:55: oft einfach der Fall, dass die weiblich sozialisierten Personen da einfach durch ihre Erziehung und Erfahrung auf eine größere Kapazität und Übung haben eben das zu leisten.

00:29:06: Und wenn ich sozialisierte jetzt, ich spreche vom Seriotyp, da einfach größere Probleme mit haben – und das ist schwierig!

00:29:13: Weil das Tempo ein ganz anderes ist, wenn überhaupt Bereitschaft da ist...

00:29:16: Ja, das ist Schwierig genau.

00:29:18: Und vielleicht was das Thema angeht?

00:29:20: Da kann ich schon mal spoilern… Da werden Männer nicht umrum kommen da dazu zu lernen und auf lange Sicht, sich zu ändern.

00:29:30: Das ist einfach die Entwicklung.

00:29:32: also es gibt ja auch so konservative Gegengestrümungen aber so wenn ich das geschichtlich angucke und auch was so bei den Paaren mit Kriege und Beziehung oder wenn sie dann mehrere Beziehungen haben.

00:29:44: Das bleibt immer gleich dass irgendwann das wichtig ist, dass beide genauso viel Verantwortung für die Beziehungsqualität übernehmen.

00:29:53: Ja, es wäre total schön.

00:29:53: Ich glaube sie ist ein bisschen düstere als du weil wir sehen ja nur so einen kleinen Ausschnitt von Paaren die wo tatsächlich beide bereit sind in die Paartherapie zu kommen und der größere Teil kommt wahrscheinlich nicht.

00:30:03: aber das wär total wünschenswert finde ich auch dass sich beide gleichermaßen verantwortlich fühlen.

00:30:07: und wobei jetzt gerade denkt also es war und gleichzeitig und wünschungswert und gleichzeitig fühlt sich an wie eine Floskel weil ich glaube dass viele behaupten würden ich tue das auch wenn Sie's nicht tun sowie mit dem Diskussionen um Mental-Load und gleichberechtigtes Eltern sein, wo dann viele männlich sozialisierte Menschen sagen würden.

00:30:28: Aber ich tue doch ganz viel!

00:30:29: Und ich bin verantwortlich dass sich glaube das es total schwierig ist ein Gefühl von Verantwortung wie ist das?

00:30:35: sich verantwortliche zu fühlen jemandem zu erklären?

00:30:37: Ja...und..dann auch mitzubekommen bringt also mich als die Person die Veränderung will weiter gerade Also dass ich's erkläre.

00:30:48: Also wir können ja gerne einfach mal in dem Thema bleiben.

00:30:52: Weil das wirklich ein sehr, sehr häufiges Thema ist wo sich eben vor allen Dingen Partnerinnen Veränderungen von Partner wünschen und da geht es aus meiner Sicht wirklich darum immer wieder sich zu erden und nicht auf irgendwelche Kämpfe einzulassen zu sagen okay Das ist ein wichtiges Thema und das wird so bleiben dass kriegst du niemals mit mir weg diskutiert.

00:31:17: Ich will aber natürlich dich da nicht irgendwie übergehen, aber es ist mir wichtig.

00:31:23: Ja und wir können gerne darüber reden.

00:31:25: wenn du bereit bist zuzuhören dann nochmal lass uns gerne was Gemeinsames finden.

00:31:29: das geht dir nicht darum dich zu bewerten oder zu verurteilen.

00:31:32: hier geht's nur darum dass ich hier zu viel trage, was ich nicht einfach alleine schaffe.

00:31:38: Wir können uns von mir auch darüber unterhalten ob es vielleicht ein paar Dinge gibt die war verändern dass ich weniger.

00:31:44: deswegen trage das nicht dass du alles übernimmst.

00:31:47: wir können uns über grundsätzliche Sachen unterhalten.

00:31:49: aber so wie's ist kannst nicht bleiben und so zu sprechen und da sind kurze Gespräche besser als Diskussion.

00:31:56: Also wenn man mitkriegt, ich erreichte den anderen gerade an der Stelle nicht dann kann man das Gespräch auch beenden.

00:32:02: Ich merke gerade da gehen bei mir auch ganz viele Gedanken los Richtung die eine Person sagt ich brauche dass du dich verantwortlich fühlst und wir Dinge gemeinsam tragen und dann der andere part ja aber dein Anspruch ist viel zu hoch.

00:32:15: ich sehe das gar nicht so wie du.

00:32:16: ich würde es anders machen.

00:32:17: und da sie sich in so ein loop drehen wo sich niemand etwas ändert und ich frage mich kannst gleich Wollen wir da jetzt reingehen, weil es ein bisschen weggeht von unserem Thema oder kriegst du den Bogen dann noch?

00:32:27: Ich weiß nicht.

00:32:28: Ich glaube das gehört voll in das Thema rein.

00:32:30: Ja

00:32:30: okay

00:32:31: ich wollte gerade sagen aber dass ist dann das richtige Gespräch und da geht's eben auch.

00:32:35: da gehts nicht darum wer hat jetzt recht es ist jetzt dein Anspruch oder ist es dass ich zu wenig mache sondern darüber zu sprechen und sich da ernst nehmen können ja beide Menschen dann drüber nachdenken.

00:32:48: kann das sein Was machen wir denn damit?

00:32:50: Und ich finde, so wie wir das auch haben als Überschrift.

00:32:53: Hey hier solange... Wir sind ja so lange nicht fertig in dem Prozess, solang es nicht allen gut geht.

00:32:57: damit und das einfach nur zu sehen noch nicht.

00:33:00: Ich muss mir machen du musst weniger machen oder irgendwas in die Richtung.

00:33:03: Sondern nur hier ist das Ziel dass sich alle wohl fühlen

00:33:08: und ich kann mich erinnern wir haben uns durch diesen prozess auch durchgekämpft von sich verantwortlich fühlen und gemeinsam tragen.

00:33:15: Und diesem Konflikt zwischen du musst es aber so machen wie ich das will, damit dich die Aufgabe loslassen kann.

00:33:20: So ein bisschen zusammengefasst haben wir uns schon auch durchkämpfen müssen.

00:33:23: Das hatte schon auch seinen Grund warum mich früher so viel alleine gemacht hat.

00:33:27: Das hat mir schon auch was gebracht nämlich dass ich ja auch nicht diskutieren musste oder alles selber entscheiden konnte, wie ich die Dinge gestalte und das schon dann auch ein konflikt war.

00:33:36: einerseits war ich überlastet.

00:33:37: andererseits wollte ich dass du's anders machst mit der Verantwortung nicht so nicht so Videos gemacht hast, sondern wie ich Verantwortung sehe.

00:33:44: Also das ist schon ein wichtiges Gespräch, dass da auch beide zusammenkommen und breitwillig jeder bei seinen eigenen Themen guckt und nicht nur dass der andere sich verändert?

00:33:53: Ja und immer bei dem Beispiel zu bleiben.

00:33:56: also bei mir war es dann eher so einen Prozess in die Richtung mitzubekommen, wie ich auch davon profitiere, dass du diesen Anspruch hast.

00:34:05: Und dann auch drüber nachzudenken okay welcher Teil von mir fehlten bis, ah jetzt, verknotet sich grad meine Zunge oder ja die Gedanken verknoten sich gerade.

00:34:15: Also inwieweit profitiere ich davon?

00:34:17: und was ist da mein... ...mein Anspruch?

00:34:22: Und vielleicht nicht nur mein Miniminalanspruch sondern was wo ich sage mein Wohlfühlanspruch!

00:34:27: Und dann komme ich auch wieder bei einem anderen Gespräch an wo ich sag Ja damit das so-und-so ist muss das und das getan werden.

00:34:35: und da bin ich dann auch dabei, statt zu sagen wenn du das willst dann mach du das doch halt.

00:34:40: Ich glaube, es braucht diesen Konflikt.

00:34:41: Also das ist vielleicht sogar der wichtigste Hinweis.

00:34:46: Diese auch Veränderungswünsche sind Konflikte an den Können.

00:34:49: beide wachsen und da geht's nicht darum wer gewinnt den Konflikten sondern als Leitsatz wie können wir daheim kommen dass sich ja alle wohlfühlen?

00:35:00: Und wie können wieder alle Sachen vielleicht schlecht schwierige Sachen rausnehmen oder gute Sachen reinbringen in dem ganzen Prozess und in des Zusammenlebens.

00:35:10: Und da machen wir uns gemeinsam Gedanken drüber.

00:35:14: oder ich kann auch sagen jetzt habe ich gerade keinen Kopf dafür, aber dann gerne später.

00:35:19: Manchmal reicht es schon einfach der Person zuzuhören die was möchte.

00:35:24: Da muss man denn noch nicht sofort alles das erst mal geben, was sie sich vorstellt.

00:35:28: Ja

00:35:29: ja das erinnert mich an den Satz verstehen ist nicht einverstanden.

00:35:35: Also, wenn ich verstehe was du willst warum du das willst und wofür du das brauchst kann nicht ganz sympathisch sein.

00:35:41: Und das heißt aber nicht automatisch dass sich einverstanden bin und das so machen werde.

00:35:46: und das ist etwas was so hilfreich ist für Beziehungsgespräche egal über alle Beziehungen hinweg und was so vielen aber so schwer fällt weil es immer wie so eine Angst Raum aufmachen und das Anerkennen, wie es dir geht.

00:36:01: Und dass du mit mir hier an der Stelle unzufrieden bist?

00:36:03: Dann heißt das ja ich muss auch was ändern!

00:36:05: Das ist so verknüpft miteinander.

00:36:06: Wenn man das aber entknüpfft macht das solche Gespräche viel einfacher... ...und dann muss es nicht so riesengroß werden oder existenziell integritätslastig.

00:36:16: Ja stimmt.

00:36:17: Ich habe hier noch einen anderen Gedanken und zwar mit dem okay was kann ich verändern, was kann kann man auch unterscheiden zwischen macht das Sinn, dass zu können und kann nichts.

00:36:36: Zum Beispiel?

00:36:37: Nehmen wir mal das mit dem darüber sprechen über das eigene erleben sprechen emotionalen Zugang zu sich haben Das nehmen wir mal an.

00:36:45: das fällt mir total schwer Und ich fühle mich unwohl damit das zu machen und ich habe das Gefühl ich kann ich kann das einfach nicht.

00:36:54: Ich bin nicht so der Typ über Gefühle redet Und jetzt kommt meine Partnerin und die will das aber von mir.

00:37:03: Und wenn ich ihr jetzt zuhören kann, dann komme ich vielleicht oder sogar wahrscheinlich zum Schluss.

00:37:09: Ja!

00:37:10: Das könnte hier schon die Gesamtsituation verbessern Wenn ich das können würde

00:37:15: Aus meiner Perspektive auch.

00:37:17: Ich glaube aber dass viele Menschen so der Erkenntnis kommen ist es egal.

00:37:20: Also ich glaube Dass es durchaus Personen gibt die sagen Es ist nicht nötig mein ganzes Leben so zurechtgekommen.

00:37:25: Das ist mir zu anstrengend.

00:37:27: Also, mir fällt das tatsächlich sogar konkret eine Person ein die das so behauptet hat.

00:37:31: was dann?

00:37:32: Dann sage ich der personen das ist ja schön für dich und dass es für dein leben alleine Dass du damit so gut durchgekommen bist.

00:37:38: Und jetzt frage dich nochmal ob das wenn du mit dieser person hier in der beziehung sein möchtest Ob es dann vielleicht in der konstellation Sinn machen könnte nicht.

00:37:46: das heißt noch lange nicht dass du das musst oder dass du das kannst, sondern erst mal nur ...

00:37:51: Ah, du meinst... Macht

00:37:52: das Sinn?

00:37:53: Dass man sagt okay für diese konkrete Beziehung wäre es hilfreich könnte ich das.

00:37:57: Ja.

00:37:57: Ja verstehe ok dann habe ich dich falsch verstanden ja.

00:38:00: Ok ist aber gut vielleicht gings den Zuhörer in auch so und dann kann man zum Beispiel so einen Satz sagen wie ja ich sehe stimmt das macht Sinn und gleichzeitig stelle ich fest dass mir total schwer fällt.

00:38:14: Und für mich persönlich sehe ich da auch wenig Sinn drin, es wird mir einfach schwer oder ich fühle mich sogar unwohl dabei und so ist das jetzt gerade.

00:38:25: Was machen wir denn jetzt damit?

00:38:27: Das ist auch wieder ein ganz anderes Gespräch als dann sich zu bekämpfen sagen du musst du musst und dann kann die andere Person vielleicht sagen erst mal danke dass du mir das erzählst das ist schon was über dich erzielen ja Und das gibt mir schon ganz viel.

00:38:42: Mir fällt dir auch ein Beispiel ein nämlich eine persönliche Geschichte.

00:38:46: mein Partner Schwierigkeiten hat, wenn ich ständig meine Pläne ändere.

00:38:53: Also wir machen irgendwas aus und dann merke ich oh nein, ich bin so schöpft oder ich weiß auch nicht so richtig.

00:38:59: soll ich das heute machen oder nicht?

00:39:00: Oder soll ich lieber absagen?

00:39:02: Dann teile ich ihm das mit und meinte ja okay ist er schon sehr verständnisvoll sagt ja ok dann überleg halt nochmal kurz und dann sage ich ah ich sag ab!

00:39:10: Und dann ist es geklärt.

00:39:11: und dann merk ich eine halbe Stunde später ach nie doch nicht.

00:39:14: und dann schreibe Nee, lass uns doch machen oder umgedreht.

00:39:18: Ich sag dann am Ende ab nachdem es dreimal hin und her gab.

00:39:20: Und das ist was, was ihm total stört und der Wille dass ich das ändere.

00:39:25: Er braucht ein bisschen Verbindlichkeit und Planungssicherheit und er ist ärgerlich darüber.

00:39:30: Und ich kann das total nachvollziehen weil mich wird es auch irre machen.

00:39:33: und gleichzeitig weiß ich, ich glaube ich kann nicht ändern.

00:39:36: Weil mein Kopf so ein bisschen ist und ich kann jetzt irgendwie bequemachen und ADHS blämen und ein bisschen mache ich das auch, weil's hat ja auch einen Einfluss.

00:39:45: Aber ich hab ihm auch gesagt, ich kann das total verstehen.

00:39:48: Dass sich das irre macht und ärgerlich.

00:39:50: Und ich kann ja aber nicht versprechen, dass sich das ändert.

00:39:52: Weißt du?

00:39:53: Ich bin in meinem Kopf... ...ich muss damit auch umgehen mit diesen Furchtbahnambivalenzen und ich bin in mir drin.

00:39:59: Das ist auch anstrengend!

00:40:00: Und ich wünschte, das wäre anders und ich wär irgendwie viel klarer.

00:40:03: Es ist straighter was es angeht und es passiert mir trotzdem immer wieder und es ist echt strong!

00:40:08: Ich würde das gerne ändern weil ich wüsste, wie du gesagt hast, dass das für unsere Beziehung wesentlich zuträglicher wäre wenn ich das ändern würde.

00:40:16: Das gelingt mir aber total schwer und das war erstmal schon mal gut, dass wir dieses Gespräch hatten.

00:40:22: Du musst dich ändern und ich sag neun, das gehört aber zu mir und dann war das zur Ende sondern seine Perspektive.

00:40:29: Gefühle waren valide, aber meine auch.

00:40:32: Und jetzt sind wir halt im Gespräch darüber.

00:40:34: und dann sagt er wie wär's wenn ich sage?

00:40:36: Wenn du heute... Wenn du heute absagst am Ende, dann nehm ich's dir nicht übel oder bin ich heute fein damit.

00:40:41: Also wenn er zu quasi an den Tagen wo es ihn nicht so stresst dass ich ambivalent bin mir mitteilt heute stress mich nicht dann kann ich frei entscheiden und so.

00:40:49: Das ist natürlich jetzt keine endgültige Lösung aber wir fangen dann an ein bisschen einen kleinen Stellschrauben zu drehen und zu gucken was würde das ändern?

00:40:57: Und wenn ich mal hier in der Stelle und da kommt er ja genauso auf mich zu wie ich auf ihn zukomme, weil letztendlich wollen wir beide gut in Kontakt miteinander sein.

00:41:04: Das heißt es ist nötig dass wir gemeinsam im Gespräch darüber gucken, wo kann ich mich hier ein bisschen bewegen?

00:41:11: und dann gucken wir mal, weil bestimmte Dinge lassen sich tatsächlich nicht ändern.

00:41:14: und dann kann man gucken, wie kann man da gut damit umgehen?

00:41:16: Dass das einfach jetzt gerade nicht irgendwie hundert-achtzig Grad zu verändern ist!

00:41:21: Ja und das fand ich auch gut.

00:41:24: in unserer ADHS Folge haben wir darüber gesprochen Was wirklich hilfreich ist, das Verhalten was man verändert wünscht dass nicht als ein Charakter Fehler zu sehen.

00:41:36: Erst mal nur sagen das ist etwas... ...was so Schwierigkeiten führt.

00:41:40: Nicht mehr und nicht weniger Und das können auch große Schwierigkeiten sein.

00:41:44: aber das ist was anderes als zu sagen ja Das ist falsch!

00:41:48: Diese Kategorie Kategorisierung, die hilft einfach nicht.

00:41:51: Also im Sinne du bist nicht okay mit dem Verhalten?

00:41:54: Na oder auch einfach nur zu sagen das Verhalten ist falsch.

00:41:56: Das ist ja auch so schwer zu trennen von sich selbst.

00:41:59: also nochmal grundsätzlich es fällt Menschen viel viel leicht dazu zu hören wenn jemand über sich spricht statt über einen selbst oder noch schlimmer über die Probleme die die andere Person mit einem hat.

00:42:12: und ich wollte noch was sagen was eben hilft vor allen Dingen bei diesen Themen wo es, wo Veränderung so langsam geht oder so schwer fällt.

00:42:21: Erleb ich's immer wieder dass das was hilft ist mit der Realität zu arbeiten und zu sagen okay wie gehen wir denn damit um?

00:42:29: Dass dir das schwerfällt.

00:42:32: Gleichzeitig hab' ich ein Problem... ...damit So!

00:42:36: Und wir nehmen das als gegeben, dass du ein Problem damit hast und nicht dass wir sagen ok mach das jetzt so und so weil das führt dann immer wieder zu den Ereignissen wo dann sich darüber aufgeregt wird.

00:42:47: Ey, wir hatten auch darüber gesprochen und du wolltest das doch anders

00:42:49: machen.".

00:42:50: Und dann hat die Person nicht geschafft das zu machen.

00:42:54: Nee!

00:42:54: Wir gehen gar nicht davon aus dass sie es schafft.

00:42:56: Was können wir dann tun?

00:42:59: Dann kann die Person probieren es zu schaffen... ...und ist aber nicht verpflichtet das zu schaffen.

00:43:04: Gleichzeitig habe man eben noch andere Themen.

00:43:06: Da möchte ich auch so sagen.. Das ist vor allen Dingen für einen selbst gut wenn man selbst immer das geführt.

00:43:10: Ah hier ist was was ich verändern möchte und ich schaffe das einfach nicht.

00:43:13: Erst mal anzuerkennen okay Ich bin jetzt gerade eine Person, die das nicht schafft.

00:43:16: Da sind wir auch wieder angekommen, wofür soll mir das dienen?

00:43:19: Und wie gehe ich denn damit um?

00:43:21: oder wie kann ich einen noch kleineren Schritt machen den ich vielleicht schaffe?

00:43:25: Das ist alles so in Weise aber da geht es dann schon jetzt direkt um Veränderungen und nicht mehr um die Frage Wie viel Prozent ist jetzt okay?

00:43:32: Auch da möchte ich sagen Erwartung zu haben Ist auch völlig in Ordnung.

00:43:36: Wir können ganze Zeit Dinge erwarten gleichzeitig führt das aber auch immer wieder zur Enttäuschung.

00:43:42: Und das beides ist ein normaler Bestandteil von Beziehungen.

00:43:46: Das kann auch helfen, damit einen Umgang zu finden.

00:43:48: Ja

00:43:49: und es ist tatsächlich auch ein wesentlicher Teil von Beziehung wie... Es gibt ja so bestimmte Beziehungsphasen die man durchläuft sowie am Anfang wo der Fokus ganz klar auf den Gemeinsamkeiten ist und dass dabei unterstützt eine solide Basis miteinander aufzubauen wo dann auch ne Phase kommt wo eben der Fokuss auf den Unterschieden liegt und man guckt kann das zusammen weitergehen und ist die Basis stabil genug, um... ...ist der Mensch mit all seinen Dingen von denen er sich von mir unterscheidet.

00:44:16: Ist ja trotzdem was ne Beziehungsmaterial, sag ich jetzt mal so ein Salopp für mich.

00:44:21: Und da gehört eben dazu dass Erwartungen immer wieder enttäuscht werden.

00:44:24: und dann die Frage ist nicht zu zählen wieviel Erwartung dürfen enttäuscht werden bis ich gehe sondern zu gucken wir gehen beide damit um innerhalb unserer Beziehung im Miteinander, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden und was finden wir für ein Weg?

00:44:37: Weil das ist so wie bei Streitigkeiten auch.

00:44:40: Statt zu zählen, wie oft man sich streitet, dass wichtigere ist, was passiert nach dem Streit und wie verbindet man sich wieder, ist es finde ich mit den Erwartungen auch ähnlich.

00:44:48: Und da einfach einen Weg miteinander zu finden, wenn eben Erwartung nicht erfüllen werden... Wie sind wir dann miteinander und wie gehen wir damit um und wer ist wofür verantwortlich?

00:44:57: unterzugucken reicht es aus!

00:45:00: Ja finde ich einen guten Punkt und vielleicht auch als Orientierung, also das was wirklich entscheidet ist die allgemeine Atmosphäre in der Beziehung.

00:45:09: In der Familie und da darf man ruhig mit einem sehr feinen Seismografen unterwegs sein und dann Dinge auch ansprechen um... Also auch schon frühzeitig einfach darauf achten dass sich nicht irgendwelche Gewohnheiten einschleichen die die Atmosfiere versauen.

00:45:28: Ja also da gehört zum Beispiel dazu jeder darf erst mal sagen, wie es ihm hier gerade geht in der Beziehung.

00:45:35: Also auch das sollte nicht wieder zu viele Regeln sein.

00:45:38: aber so ein Grundgefühl, hey es geht hier um uns und wir liegen uns am Herzen Das Gefühl muss da sein.

00:45:43: wenn das nicht da ist dann ist ganz wichtig darüber zu sprechen Und da werden wir jetzt vielleicht an dem Punkt waren es vielleicht sozusagen dann eine Trennung angezeigt oder kann man darüber nachdenken?

00:45:54: Das ist auf jeden Fall bei dem punkt und da möchte ich auch zu sagen dass Auch das ist euch überlassen.

00:46:00: Ihr könnt das, wenn es ganz früh schon passiert und ihr mitkriegt nein das ist mir zu viel.

00:46:05: ich brauche genau das dass es besser passt.

00:46:07: Ich kann mich da nicht in die Richtung verändern die von mir erwartet wird.

00:46:11: dann ist immer die Option zu sagen Nein, das geht nicht.

00:46:13: Das passt mit uns hier nicht.

00:46:16: Und manchmal Es ist gut länger zu warten aber das ist auch immer wieder Typ Frage Vielleicht beenden was damit heute?

00:46:23: Ich glaube wir haben ein paar kurven und Schlenker genommen und vielleicht doch ein paar Knoten gemacht.

00:46:28: Ich fand es ein sehr interessantes Gespräch.

00:46:30: Ich merke bei mir sind noch Szenen, Gedankenfäden und noch Rochen.

00:46:37: Aber vielleicht reicht das erst mal für heute?

00:46:39: Ja klingt gut!

00:46:40: Ich danke dir sehr für die Zeit.

00:46:42: Ich danke Dir.

00:46:44: Bis bald!

00:46:45: So, das war's für heute mit den Jenseits von Richtig und Falsch.

00:46:49: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:46:50: Wenn dir die Folge gefallen hat dann abonniere doch den Podcast, schreibe mir einen Kommentar und empfehle mich weiter.

00:46:57: Und wenn du jetzt auch sagst, Podcast hören ist ja ganz gut.

00:47:00: Aber ich will noch mehr in meinem Beziehung bewegen oder du hast es ausprobiert und das hilft nur kurz weil du immer wieder ein altem Muster zurückfällst.

00:47:08: dann für dich herzlich eingeladen zu einem kostenfreien Kennlerngespräch!

00:47:13: Da schauen wir uns gemeinsam ganz in Ruhe deine Situation an und ich prüfe ob ich dir weiterhelfen kann und verratet ihr natürlich wie.

00:47:21: Am besten klickst gleich auf den Link dazu unten in der Beschreibung und dann sehen.

00:47:26: Ich freue mich auf dich.

Über diesen Podcast

Der Beziehungs-Podcast

Alle zwei Wochen spreche ich hier über Liebe, Partnerschaft, Familie, Beziehungen und Co. und beantworte eure Fragen. Wenn du auch eine Frage zu diesen Themen hast oder ein herausforderndes Problem, bei dem du dir Impulse von außen wünschst, dann fühl dich herzlich eingeladen, mir zu schreiben und ich werde versuchen, deine Frage im Podcast zu beantworten. Alles wird selbstverständlich anonym gehalten.

Warum heißt mein Podcast „Jenseits von Richtig und Falsch“?

„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort, an dem werden wir uns begegnen.“ ~ Rumi

Dies ist eines meiner Lieblingszitate, weil es so wahr ist. Wie oft verheddern wir uns in Streits über richtig und falsch, wie oft wollen wir Recht behalten. Hat uns das je etwas gebracht außer Gefühlen von Trennung, Wut und Verzweiflung? Und trotzdem kämpfen wir um diese imaginäre Wahrheit, als würde unser Leben davon abhängen.

Wenn es um RICHTIG und FALSCH geht, ist Begegnung nicht möglich. Weil wir dann lediglich in unserem eigenen kleinen Universum vor uns hingurken.

Wenn du loslässt vom unbedingten Recht haben wollen, von der Vorstellung, dass es tatsächlich nur diese eine richtige Perspektive gibt, dann passieren echte Wunder! Du machst eine Tür zu deiner Welt auf und sie fängt an sich auszudehnen und mit anderen Welten zu verbinden. Das ist Begegnung!

Richtig und Falsch sind Mauern, die wir um uns herum aufbauen.

Können wir wirklich 100% wissen, dass es genau so ist und nicht anders herum? Vielleicht ist ja sogar beides wahr oder nichts davon. Wer weiß das schon?

Und was versprechen wir uns vom Recht haben wollen? Wir wollen richtig sein. So wie wir sind. Weil wir vergessen haben, dass wir es sind und schon immer waren.

Wann immer du dich getrennt fühlst oder unglücklich, beobachte deine Gedanken. Sie trennen die Welt in richtig und falsch, sie trennen dich von anderen Menschen und schlussendlich immer von dir selbst. Vielleicht kannst du dir erlauben, sie loszulassen und schönere Gedanken zu denken.

Anregungen dazu findest du hier in diesem Podcast.

von und mit Sven Liefold

Abonnieren

Follow us